Psychologe/Psychologin

Berufsbereiche: Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege / Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 3.430,- bis € 3.960,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Die Berufsbezeichnung "Psychologe/Psychologin" ist gesetzlich geschützt und setzt ein erfolgreich abgeschlossenes Psychologiestudium voraus. Für bestimmte berufliche Tätigkeiten können zusätzliche Qualifikationen oder gesetzlich geregelte Berufsberechtigungen erforderlich sein.

Berufsbeschreibung

PsychologInnen beschäftigen sich mit dem menschlichen Erleben, Verhalten und Handeln. Sie untersuchen, wie psychische Prozesse entstehen, sich entwickeln und durch innere sowie äußere Einflüsse geprägt werden. Auf dieser Grundlage unterstützen sie Menschen bei unterschiedlichen persönlichen, gesundheitlichen oder sozialen Fragestellungen. Je nach Tätigkeitsfeld und Qualifikation arbeiten sie wissenschaftlich, beratend, diagnostisch oder therapeutisch und sind beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bildungsbereich, in Unternehmen, in der Forschung oder im Medienbereich tätig.

Das konkrete Aufgabengebiet hängt stark von der jeweiligen Spezialisierung ab. Im Gesundheitsbereich führen PsychologInnen unter anderem psychologische Untersuchungen und Diagnostik durch, beraten Menschen bei psychischen oder psychosomatischen Belastungen und begleiten sie bei der Bewältigung ihrer Probleme. Im Bildungs- und Sozialbereich unterstützen sie Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte oder Erwachsene. VerkehrspsychologInnen befassen sich wiederum mit dem Verhalten von Menschen im Straßenverkehr und den psychologischen Faktoren, die die Verkehrssicherheit beeinflussen.

In der Wirtschaftspsychologie beschäftigen sich PsychologInnen mit dem Erleben und Verhalten von Menschen im beruflichen und wirtschaftlichen Umfeld, konkret etwa mit Personaldiagnostik, Berufsberatung, Organisationsentwicklung, Führungskräfteberatung oder Supervision. Auch die Durchführung von Seminaren, Schulungen und Coachings kann zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören. Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist Forschung und Lehre. PsychologInnen entwickeln und bearbeiten wissenschaftliche Fragestellungen, führen Untersuchungen durch, analysieren Daten und veröffentlichen ihre Ergebnisse.

Für die Durchführung von klinisch-psychologischer Diagnostik und Behandlungen sind eine Fachausbildung in Klinischer Psychologie sowie eine entsprechende Berufsberechtigung erforderlich. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Weiterbildung.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Sich mit menschlichem Verhalten und Handeln beschäftigen
  • Enstehung von psychischen Prozessen untersuchen
  • Menschen bei persönlichen Fragestellungen unterstützen
  • Menschen bei psychischen Belastungen beraten
  • Seminare und Coachings durchführen
  • Wissenschaftlich arbeiten



Zu diesem Beruf gibt es folgende Spezialisierungen:

PsychologInnen beschäftigen sich mit dem menschlichen Erleben, Verhalten und Handeln. Sie untersuchen, wie psychische Prozesse entstehen, sich entwickeln und durch innere sowie äußere Einflüsse geprägt werden. Auf dieser Grundlage unterstützen sie Menschen bei unterschiedlichen persönlichen, gesundheitlichen oder sozialen Fragestellungen. Je nach Tätigkeitsfeld und Qualifikation arbeiten sie wissenschaftlich, beratend, diagnostisch oder therapeutisch und sind beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bildungsbereich, in Unternehmen, in der Forschung oder im Medienbereich tätig.

Das konkrete Aufgabengebiet hängt stark von der jeweiligen Spezialisierung ab. Im Gesundheitsbereich führen PsychologInnen unter anderem psychologische Untersuchungen und Diagnostik durch, beraten Menschen bei psychischen oder psychosomatischen Belastungen und begleiten sie bei der Bewältigung ihrer Probleme. Im Bildungs- und Sozialbereich unterstützen sie Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte oder Erwachsene. VerkehrspsychologInnen befassen sich wiederum mit dem Verhalten von Menschen im Straßenverkehr und den psychologischen Faktoren, die die Verkehrssicherheit beeinflussen.

In der Wirtschaftspsychologie beschäftigen sich PsychologInnen mit dem Erleben und Verhalten von Menschen im beruflichen und wirtschaftlichen Umfeld, konkret etwa mit Personaldiagnostik, Berufsberatung, Organisationsentwicklung, Führungskräfteberatung oder Supervision. Auch die Durchführung von Seminaren, Schulungen und Coachings kann zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören. Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist Forschung und Lehre. PsychologInnen entwickeln und bearbeiten wissenschaftliche Fragestellungen, führen Untersuchungen durch, analysieren Daten und veröffentlichen ihre Ergebnisse.

Für die Durchführung von klinisch-psychologischer Diagnostik und Behandlungen sind eine Fachausbildung in Klinischer Psychologie sowie eine entsprechende Berufsberechtigung erforderlich. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Weiterbildung.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Sich mit menschlichem Verhalten und Handeln beschäftigen
  • Enstehung von psychischen Prozessen untersuchen
  • Menschen bei persönlichen Fragestellungen unterstützen
  • Menschen bei psychischen Belastungen beraten
  • Seminare und Coachings durchführen
  • W…
Ein Psychologe steht in einer Bibliothek und liest ein Fachbuch.
© AMS / Chloe Potter
Das Bild zeigt eine Darstellung von Gesichtsausdrücken, die in der Psychologie zur Analyse von Emotionen verwendet wird.
© AMS / Chloe Potter
Ein Psychologe hält eine EEG-Haube, die in der Neurowissenschaft und psychologischen Diagnostik verwendet wird.
© AMS / Chloe Potter
Ein Psychologe führt in einem Labor eine EEG-Messung durch, bei der eine Person mit Elektroden auf dem Kopf untersucht wird.
© AMS / Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_04
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_05
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_06
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_07
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_01
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_02
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_03
© AMS/Chloe Potter
Schulpsychologie_01
© AMS / DoRo Filmproduktion
Schulpsychologie_02
© AMS / DoRo Filmproduktion
  • Mit dem Inkrafttreten des Psychologengesetzes wurden die beiden Berufsbilder "Klinische Psychologie" und "Gesundheitspsychologie" neu geschaffen. Ausschließlich Personen, die diese Berufsbezeichnung tragen, ist die selbständige Ausübung der klinisch-psychologischen Diagnostik, der psychologischen Behandlung und der Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Projekte vorbehalten. Die Ausübung des Berufes und die Führung einer entsprechenden Berufsbezeichnung ist an eine fachliche Weiterbildung gebunden. Diese umfasst 176 Stunden theoretische Weiterbildung, 1480 Stunden einschlägige praktische Erfahrung in einer spezifischen Einrichtung und 120 Stunden begleitende Supervision.Lehrinhalte: Grundlagen und Methoden der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung, klinisch-psychologische Diagnostik, psychologische Interventionsstrategien und therapeutische Grundlagen, Rehabilitation, psychologische Supervision, Gruppenarbeit, Psychiatrie, Psychopathologie, Psychosomatik und Psychopharmakologie, Erstellung von Gutachten, Ethik, institutionelle, gesundheitsrechtliche und psychosoziale Rahmenbedingungen
    Ziele:
    Nach erfolgreichem Abschluss der gesamten theoretischen und praktischen Ausbildung findet die Masterprüfung statt. In dieser werden die beiden Fallstudien präsentiert und verteidigt. Personen, die die schriftliche Zwischenprüfung sowie die abschließende Masterprüfung mit Erfolg abgelegt haben, erhalten von Schloss Hofen ein Abschlusszertifikat und von der Medizinischen Universität den akademischen Grad Master of Science (MSc.).
    Zielgruppe:
    Zur Führung der Bezeichnung „Psychologin“ oder „Psychologe“ und zur Teilnahme an der Ausbildung ist berechtigt, wer an einer anerkannten inländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung eines anderen Mitgliedstaates der EU oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft das Studium der Psychologie mit einem Gesamtausmaß von mindestens 300 ECTS Anrechnungspunkten erfolgreich absolviert hat.
    Voraussetzungen:
    In das Grundmodul dürfen nur Personen zugelassen werden, die nach § 4 Abs. 1 bis 3 Psychologengesetz zur Führung der Bezeichnung „Psychologe“ oder „Psychologin“ berechtigt sind. Daneben muss der Ausbildungseinrichtung die physische Eignung auf Grundlage eines allgemeinärztlichen Zeugnisses, die psychische Eignung auf Grundlage eines klinisch-psychologischen oder eines fachärztlich psychiatrischen Gutachtens, sowie die persönliche Eignung im Rahmen eines Aufnahmegesprächs mit Vertretern der Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden.

    Institut:
    Schloß Hofen - Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

    Wo:
    Schloss Hofen und Innsbruck

  • Soziale, für konstruktive und tragfähige Beziehungen notwendige Kompetenzen sind häufig schlecht ausgebildet oder fehlen gänzlich. Für konfliktarme und humorbetonte Begegnungen braucht es jedoch "besondere Freiräume", in denen ein unbeschwerter Austausch möglich ist. Dieser Lehrgang wendet sich an Personen, die Menschen ziel- und lösungsorientiert begleiten wollen.
    Ziele:
    Entsprechend der vorangestellten Beschreibung von Soft Skill Training sind alle theoretischen und praktischen Lehrgangsinhalte darauf abgestimmt, dass die Lehrgangsteilnehmenden in die Lage kommen, spezielle „Entwicklungsräume zu kreieren und zu bespielen“. Die Absolvent/innen der Weiterbildung sind nach Abschluss des Lehrgangs befähigt, selbstständig und professionell SSK-Projekte zu planen, vorzubereiten sowie zielgruppen- und bedürfnisorientiert durchzuführen und entsprechend zu evaluieren.
    Zielgruppe:
    Erwachsenenbildner/innen Personalentwickler/innen, Psychologe*in, Psychotherapeut*in, Kindergärtner*in, Sonderkindergärtner*innen, Sozialpädagoge*in, Kinderbetreuer*innen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Sonderpädagoge*in, Heilpädagoge*in, Behindertenbetreuende, Jugendarbeiter*innen, Lehrlingsausbildner*innen, Führungskräfte
    Voraussetzungen:
    Die Fortbildung zum/zur SST/in richtet sich an Personen, die bereits über eine pädagogische oder psychosoziale Ausbildung verfügen und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben und durch ihre besondere Reife die Voraussetzung zum/zur SST/in erfüllen und/oder langjährige Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit dem ausgewählten Betreuungsklientel nachweisen können.

    Institut:
    Bildungspartner

    Wo:
    Österreichweit

  • ab 16.11.2026
    Herz- und Gefäßerkrankungen sind weltweit die Haupttodesursache. Die Forschung untersucht, was sich positiv auf unsere Herzgesundheit auswirkt und wie wir auf sie Einfluss nehmen können. Welche Methoden aus gesundheitspsychologischer Sicht gut anwendbar sind und sich als effektiv erwiesen haben, ist Inhalt dieses Vortrags. Sie erhalten Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Gesundheitspsychologie und deren konkrete Anwendung bei der Behandlung von Herzerkrankten und zur Prophylaxe. Mag. Tobias Schabetsberger ist klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe mit einer Spezialisierung auf Kardiopsychologie und Leiter der Fachsektion Umweltpsychologie beim Berufsverband der Österreichischen Psycholog*innen (BÖP).

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 09

    Wann:
    16.11.2026 - 16.11.2026

  • ab 15.12.2026
    Betreuung ist wirksam, wenn sie die individuellen Potentiale der betreuten Personen zur Entfaltung bringt. Dieser Vortrag vermittelt auf verständliche Weise die Grundideen des personenzentrierten Betreuens und zeigt, warum Echtheit, Wertschätzung und Empathie zentrale Merkmale in der Beziehungsgestaltung sind. Gleichzeitig wird damit einseitigen Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen entgegengetreten. Anhand einer konkreten Fallgeschichte mit zahlreichen Allltagsbeispielen wird deutlich, wie subjektives Wohlbefinden und Autonomie durch hilfreiche Beziehungen gefördert werden können. Dr. David Fraissl, MA MSc ist Philosoph, Psychologe und Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision. Beruflich verbindet er langjährige praktische Erfahrung in der psychosozialen Arbeit – unter anderem in der Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen – mit akademischer Lehre und Forschung in den Bereichen Philosophie, Psychologie und Psychotherapie. Er ist als Lehrbeauftragter unter anderem an der Universität Wien, an Pädagogischen Hochschulen sowie an der Medizinischen Universität Wien tätig.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 01

    Wann:
    15.12.2026 - 15.12.2026

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 1
    • Bereitschaft zu Selbstreflexion
  • Beobachtungsgabe
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • 8 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Statistikkenntnisse
  • Case Management in der Sozialarbeit
  • Kompetenzanalyse
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Psychodiagnostik
  • Psychosoziale Beratung
  • Sozialpsychologische Notfallhilfe
  • Zivilopferschutz
Ein Psychologe steht in einer Bibliothek und liest ein Fachbuch.
© AMS / Chloe Potter
Das Bild zeigt eine Darstellung von Gesichtsausdrücken, die in der Psychologie zur Analyse von Emotionen verwendet wird.
© AMS / Chloe Potter
Ein Psychologe hält eine EEG-Haube, die in der Neurowissenschaft und psychologischen Diagnostik verwendet wird.
© AMS / Chloe Potter
Ein Psychologe führt in einem Labor eine EEG-Messung durch, bei der eine Person mit Elektroden auf dem Kopf untersucht wird.
© AMS / Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_04
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_05
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Schulpsycholog(e)in_06
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Schulpsycholog(e)in_07
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Schulpsycholog(e)in_01
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_02
© AMS/Chloe Potter
Schulpsycholog(e)in_03
© AMS/Chloe Potter
Schulpsychologie_01
© AMS / DoRo Filmproduktion
Schulpsychologie_02
© AMS / DoRo Filmproduktion