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NanotechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule

Berufsbeschreibung

Nanotechnik ist ein Spezialbereich der Mikrotechnik mit starken Bezug zur Chemie.

Zu den Disziplinen der Nanotechnologie gehören: Halbleiterphysik, Oberflächenphysik, Oberflächenchemie, Materialwissenschaften, Nanoelektronik und Teilgebiete des Maschinenbaus.

NanotechnikerInnen wenden Verfahren und Methoden an um Materialeigenschaften auf molekularer/atomarer Ebene zu manipulieren und zu verändern. Dazu führen sie physikalische, chemische und biologische Berechnungen durch. Sie erstellen Modelle und Simulationen mit Hilfe von Softwaretools.

Eine frühe Verwendung von Nanopartikeln war die Herstellung von Goldrubinglas. Gold wurde dem Glas zugegeben. Die feinverteilten Nano-Goldpartikel sorgten für die rubinrote Färbung des Glases, welches als rotes Element bei Kirchenfenstern dieser Zeit eingesetzt wurde.

Aktuell sind intelligente Beschichtungen (smart coatings) besonders etabliert, wie etwa antibakterielle, selbst reinigende, photokatalytische Farben und Nanolacke zum UV-Schutz.

NanotechnikerInnen befassen sich auch im Rahmen der Herstellung und Optimierung von Nahrungsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen, wie etwa dem nanostrukturierten Siliziumdioxid (als E 551 bekannt). Sie befassen sich auch mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Anwendungsfelder erschließen sich auch im Kosmetikbereich (z.B. nanopartikuläres Titandioxid in Sonnencremes).

Beispiele für Anwendungen der Nanotechnologie:

  • Informationstechnologie: Biochips, Speicher, Displays
  • Energie: Batterien, Solarzellen
  • Automobil: Kratzfeste Decklacke, Leichtbau
  • Bauindustrie: Selbstreinigende Oberflächen
  • Umwelt: Abwasserreinigung (Photokatalyse)
  • Chemie: Werkstoffe, Sensoren
  • Optik: Lichttechnik, Entspiegelung, Wellenleiter
  • Lebensmitteltechnologie: Verkapselungssysteme,
    lichtbeständige Verpackungen, Nanoemulsionen
  • Mitarbeit im Bereich Nanobiotechnologie (Kopplung biologischer und elektronischer Systeme)
  • Neue Innovationen: Intelligente Systeme etc.

 

Spezialisierungen bieten verschiedene Themenbereiche, z.B. Oberflächentechnologien, Nanooptoelektronik, neuartige Materialien oder nanotechnologische Anwendungen in der Lebensmitteltechnologie.

Siehe auch die Berufe MikrotechnikerIn, BionikerIn, BiotechnologIn und NanoelektronikerIn.

 

*1 Nanometer (nm) = 1 milliardstel Meter (10-9 m). 1 mm = 1000000 nm. Der Nano-Kosmos ist die Welt der Atome. Das Atom ist die kleinste Einheit eines chemischen Elements. Umrechner

 

Nanotechnik ist ein Spezialbereich der Mikrotechnik mit starken Bezug zur Chemie.

Zu den Disziplinen der Nanotechnologie gehören: Halbleiterphysik, Oberflächenphysik, Oberflächenchemie, Materialwissenschaften, Nanoelektronik und Teilgebiete des Maschinenbaus.

NanotechnikerInnen wenden Verfahren und Methoden an um Materialeigenschaften auf molekularer/atomarer Ebene zu manipulieren und zu verändern. Dazu führen sie physikalische, chemische und biologische Berechnungen durch. Sie erstellen Modelle und Simulationen mit Hilfe von Softwaretools.

Eine frühe Verwendung von Nanopartikeln war die Herstellung von Goldrubinglas. Gold wurde dem Glas zugegeben. Die feinverteilten Nano-Goldpartikel sorgten für die rubinrote Färbung des Glases, welches als rotes Element bei Kirchenfenstern dieser Zeit eingesetzt wurde.

Aktuell sind intelligente Beschichtungen (smart coatings) besonders etabliert, wie etwa antibakterielle, selbst reinigende, photokatalytische Farben und Nanolacke zum UV-Schutz.

NanotechnikerInnen befassen sich auch im Rahmen der Herstellung und Optimierung von Nahrungsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen, wie etwa dem nanostrukturierten Siliziumdioxid (als E 551 bekannt). Sie befassen sich auch mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Anwendungsfelder erschließen sich auch im Kosmetikbereich (z.B. nanopartikuläres Titandioxid in Sonnencremes).

Beispiele für Anwendungen der Nanotechnologie:

  • Informationstechnologie: Biochips, Speicher, Displays
  • Energie: Batterien, Solarzellen
  • Automobil: Kratzfeste Decklacke, Leichtbau
  • Bauindustrie: Selbstreinigende Oberflächen
  • Umwelt: Abwasserreinigung (Photokatalyse)
  • Chemie: Werkstoffe, Sensoren
  • Optik: Lichttechnik, Entspiegelung, Wellenleiter
  • Lebensmitteltechnologie: Verkapselungssysteme,
    lichtbeständige Verpackungen, Nanoemulsionen
  • Mitarbeit im Bereich Nanobiotechnologie (Kopplung biologischer und elektronischer Systeme)
  • Neue Innovationen: Intelligente Systeme etc.

 

Spezialisierungen bieten verschiedene Themenbereiche, z.B. Oberflächentechnologien, Nanooptoelektronik, neuartige Materialien oder nanotechnologische Anwendungen in der Lebensmitteltechnologie.

Siehe auch die Berufe MikrotechnikerIn, BionikerIn, BiotechnologIn und NanoelektronikerIn.

 

*1 Nanometer (nm) = 1 milliardstel Meter (10-9 m). 1 mm = 1000000 nm. Der Nano-Kosmos  ...

  • 6 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kommunikationsstärke
  • Lernbereitschaft
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Reisebereitschaft
  • 1
    • Genauigkeit
  • 17 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Analogtechnik
  • Assembler
  • C
  • C++
  • Cadence
  • CMOS-Technologie
  • Digitaltechnik
  • Elektrische Messtechnik
  • FPGA
  • Hardware-Testen
  • Hochfrequenz- und Funktechnik
  • LabVIEW
  • Messtechnik
  • Microprocessor-Technik
  • Schaltplanentwurf
  • UNIX
  • VHDL