NanotechnikerIn

Berufsbereiche: Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe / Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.490,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs MikrotechnikerIn. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von MikrotechnikerIn (Schule).

Berufsbeschreibung

NanotechnikerInnen beschäftigen sich mit der Erforschung, Bearbeitung und Herstellung von Materialien und Elementen, die sehr klein sind - ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter. Ihre Forschungsergebnisse und Produkte werden in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt, z.B. in der Energietechnik für die Herstellung von Solarzellen, im Bereich der Material- und Oberflächentechnik, um Werkstoffe widerstandfähiger zu machen, oder in der Computertechnik zur Entwicklung und Fertigung von kleinsten, leistungsfähigen Chips.

NanotechnikerInnen untersuchen Materialien auf kleinster Ebene und entwickeln Verfahren, um die natürlichen Eigenschaften von Materialien auf molekularer bzw. atomarer Ebene zu manipulieren und zu verändern. Dazu führen sie physikalische, chemische und biologische Berechnungen durch. Sie optimieren die Eigenschaften von Materialien und Produkten, entwickeln Materialien mit neuartigen Eigenschaften sowie neue Verfahren, Technologien und Werkzeuge im Bereich der Nanotechnik. Diese Verfahren werden dann in verschiedenen Bereichen angewendet, z.B. in der Kunststofftechnik, um Materialien und Produkte noch schmutzabweisender oder hitzebeständiger zu machen.

Die Nanostrukturen und -schichten von Stoffen untersuchen NanotechnikerInnen mit Hilfe spezieller Computer und Geräte und beobachten deren Verhalten mittels Simulationen. Sie entwickeln Verfahren, um dünne Stoffschichten mit bestimmten Funktionen herzustellen, z.B. innovative wasserabweisende Beschichtungen für Regenjacken. Zudem befassen sich NanotechnikerInnen auch mit der Herstellung und Optimierung von Lebensmitteln und Kosmetika, z.B. mit der Entwicklung von wirksamen Sonnencremes.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Materialeigenschaften untersuchen
  • Experimente und Forschungsprojekte planen
  • Versuche und Simulationen durchführen
  • Materialeigenschaften auf kleinster Ebene verändern und optimieren
  • Ergebnisse auswerten
  • Nanotechnologische Verfahren entwickeln und optimieren
  • Berechnungen durchführen
  • 2 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 9 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Elektrotauchlackieren
  • Eloxieren
  • Galvanisches Verzinken
  • Holzoberflächenbehandlung
  • Keramik- und Porzellanarbeiten
  • Korrosionsschutz
  • Kunststofftechnik
  • Mechanische Oberflächentechnik