MedizininformatikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT / Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 2.040,- bis € 2.450,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

MedizininformatikerInnen beschäftigen sich mit dem Einsatz von IT-Technologien im Gesundheitswesen, z.B. zur Datenspeicherung und zur Dokumentation. Dafür entwickeln sie medizinische Wissensmanagementsysteme, wie z.B. medizinische Datenbanken, Krankenhausinformationssysteme oder elektronische Krankenakten. Sie sind auch für die Installation und ebenso für die Wartung der Systeme verantwortlich.

Weiters programmieren MedizininformatikerInnen auch medizintechnische Anlagen und Geräte, z.B. Laser, Röntgengeräte, EKG-Geräte, Computertomographen und Systeme in der Intensivüberwachung. Sie führen Tests durch, beheben Fehler und Störungen und stellen die Systeme ein. Darüber hinaus analysieren und beraten sie Institutionen im Gesundheitsbereich hinsichtlich ihrer Organisationssysteme. MedizininformatikerInnen arbeiten im Team mit ÄrztInnen, MedizintechnikerInnen und Fachkräften aus der Krankenhausverwaltung.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Medizinische Wissensmanagementsysteme programmieren
  • Software installieren
  • Medizintechnische Geräte programmieren
  • Tests durchführen
  • Fehlermeldungen und Störungen beseitigen
  • Systeme warten und verwalten
  • Institutionen beraten
  • ab 15.05.2023
    Nicht nur im privaten Umfeld werden IoT (Internet of Things)-Geräte immer mehr. Auch in Krankenhäusern werden die netzwerkfähigen Geräte stetig mehr, die für die Durchführung und Aufrechterhaltung des Versorgungsauftrages erforderlich sind. Der Wunsch nach der „Vollvernetzung“ um Daten jeglicher Art einfach und sicher mit dem „Internet of Things“ austauschen zu können, ist Realität geworden. Was im privaten Umfeld leicht und schnell vernetzt ist, unterliegt jedoch im Krankenhaus anderen Maßstäben und Regeln. Hier muss mit besonderer Sorgfalt mit den Sicherheitsaspekten rund um das Thema IoT umgegangen werden. In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie mit dem Thema IoT im Krankenhaus umgehen und wie Sie diese in die Praxis umsetzen können. - Was versteht man unter Internet of Things (IoT)? - Was bedeutet IoT im Krankenhauskontext? - Worafu ist bei der Einführung von IoT im Krankenhaus zu achten? - Welche Anforderungen an die Infrastruktur ergeben sich durch den Einsatz von IoT-Geräten? - Welche Anforderungen an IT-Security und Safety werden durch die Verwendung von IoT-Devices gestellt?
    Zielgruppe:
    Medizintechniker/innen, Medizininformatiker/innen, Einkäufer/innen von Medizinprodukten, Fachplaner/innen in der Medizintechnik
    Voraussetzungen:
    Für die Teilnahme an der Ausbildung gibt es keine Voraussetzungen.

    Institut:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

    Wo:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH, campus21 / TÜV AUSTRIA Platz 1, 2345

    Wann:
    15.05.2023 - 15.05.2023

  • 5 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kommunikationsstärke
  • Lernbereitschaft
  • 1
    • Konzeptionelle Fähigkeiten
  • Vorausschauendes Denken
  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Datenbankentwicklungs- und -betreuungskenntnisse
  • Datensicherheitskenntnisse
  • IT-Support
  • Netzwerktechnik-Kenntnisse
  • Softwareentwicklungskenntnisse
  • C
  • C#
  • C++
  • IT-Projektmanagement
  • Java
  • JavaScript