LehrerIn für die Sekundarstufe Berufsbildung - Sozialbetreuungsberufe

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.600,- bis € 2.980,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs LehrerIn für die Sekundarstufe Berufsbildung. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von LehrerIn für die Sekundarstufe Berufsbildung (Uni/FH/PH).

Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung.

Berufsbeschreibung

LehrerInnen für Sozialbetreuungsberufe unterrichten SchülerInnen von der 9. bis zur 13. Schulstufe in berufsbildenden Unterrichtsgegenständen an Schulen für Sozialbetreuungsberufe. Ziel ist es, die SchülerInnen auf die Ausübung von sozialen Dienstleistungen vorzubereiten. Im Bereich der Sozialbetreuungsberufe gibt es unterschiedliche Schwerpunkte, z.B. Altenarbeit, Familienarbeit, Behindertenbegleitung oder Behindertenarbeit.

LehrerInnen für Sozialbetreuungsberufe vermitteln Fachkenntnisse in den Bereichen Altenpflege, Hygienelehre, Haushalt, Ernährung sowie über wirtschaftliche Grundlagen. Dabei schulen sie insbesondere auch die persönlichen und sozialen Kompetenzen der SchülerInnen und leiten sie zu empathischem, verantwortungsvollem sowie nachhaltigem Handeln an und fördern das kritische Denken. Sie vermitteln ihnen verschiedene theoretische und praktische Konzepte und Handlungsformen für die Arbeit mit Menschen, die unterschiedliche Formen der Unterstützung benötigen. Dabei klären sie auch über die rechtlichen und ethischen Grundsätze in der Betreuung und Pflege von Menschen auf.

LehrerInnen für Sozialbetreuungsberufe planen ihren Unterricht nach den Vorgaben des Lehrplans und wählen die geeigneten Lehrmethoden und Unterrichtsmaterialien für die Vermittlung des theoretischen und praktischen Fachwissens aus. Sie konzipieren Hausübungen und Tests, korrigieren diese und beurteilen die Leistungen der SchülerInnen. Weiters leiten sie die SchülerInnen zu praktischen Übungen an und unterstützen sie bei Schulprojekten.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Unterricht vorbereiten und durchführen
  • Unterrichtsmaterialien bereitstellen
  • Fachwissen über die Betreuung und Pflege von Menschen vermitteln
  • Praktische Übungen vorzeigen und anleiten
  • Leistungen der SchülerInnen beurteilen
  • Besprechungen mit SchülerInnen und KollegInnen durchführen
  • Elternabende abhalten
  • ab 04.03.2024
    "Unterstützung bei der Basisversorgung" ist ein definiertes Modul des Gesundheits- und Krankenpflege-Gesetzes (GuKG). Angehörige von Sozialberufen und Betreuer_innen in Behinderteneinrichtungen üben unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung (Körperpflege, Nahrungsaufnahme usw.) aus und dürfen die Verabreichung von Arzneimitteln durchführen. In der NÖ Sozialbetreuungsberufe-Ausbildungsverordnung (NÖ SBB-AV 2007) § 13 Abs. 1 ist festgelegt, dass Dipl. Behindertenpädagog_innen, die das Modul UBV erwerben, die Berufsbezeichung Diplom-Sozialbetreuer_in - Schwerpunkt Behindertenbegleitung - führen dürfen. INHALTE: Theoretische Ausbildung 100 UE 80 UE GuK (davon 20 UE "Bewegen") 20 UE Arzneimittellehre Praktische Ausbildung 40 Stunden in einer Behinderteneinrichtung oder einem Pflegeheim unter Aufsicht eines_r Angehörigen des gehobenen Dienstes für GuK. Am Ende der praktischen Ausbildung folgt eine Praktikumsbeurteilung durch die Praktikumseinrichtung. Der Abschluss erfolgt in Form einer mündlichen Prüfung.
    Ziele:
    Die Teilnehmer_innen schließen sowohl in der GuK als auch in der Arzneimittellehre mit einer mündlichen Prüfung ab. Alle Absolvent_innen erhalten ein Zeugnis gem. GuK-BaV. Dipl. Behindertenpädagog_innen erhalten darüber hinaus eine Bestätigung des BFI NÖ, dass sie mit dem Modul "Unterstützung in der Basisversorgung (UBV)" die Voraussetzung zur Führung der Berufsbezeichnung "Diplom-Sozialbetreuer_in-Behindertenbegleitung" erfüllen.
    Voraussetzungen:
    Erfolgreich absolvierte Ausbildung zum_zur Diplom- oder Fachsozialbetreuer_in mit Schwerpunkt Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung oder Heimhelfer_in oder Mitarbeiter_in in einem multiprofessionellen Team mit einer Aufnahmeempfehlung bzw. Bestätigung des Dienstgebers.

    Institut:
    BFI-NÖ Service-Center Wr. Neustadt

    Wo:
    Wr. Neustadt

    Wann:
    04.03.2024 - 12.06.2024

  • ab 19.03.2024
    Sie erhalten an diesem Seminartag einen Input zum Thema erste Anzeichen von Gewalt und Verhinderung der Entstehung von Gewalt, sowie das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg. Sie reflektieren ihre eigener Sprachmuster sowie lernen Gefühle als Warnsignal ernstzunehmen - emotionale Kompetenz. Sie kennen den Unterschied zwischen Beobachtung versus Bewertung. Werte/Bedürfnisse als Handlungsmotive. Sie üben einen achtsamen Umgang mit sich selbst und mit anderen.
    Ziele:
    Sie erkennen Ihre Sichtweise und Interpretationen zu aggressiven Verhaltensweisen und können diese ggf. verändern. Sie können Beobachtungen von Beurteilungen trennen. Sie kennen die eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Sie kennen das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und trainieren die Umsetzung.
    Zielgruppe:
    Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter:innen im Gesundheits- und Sozialbereich (DGKP, PA, PFA, Heimhilfen, Sozialbetreuungsberufe) insbesondere aus dem Setting Langzeitpflege, ambulante/extramurale Pflege und Ordination.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Pinzgau

    Wann:
    19.03.2024 - 19.03.2024

  • ab 16.05.2024
    Sie lernen in diesem eintägigen Seminar das Erkennen erster Anzeichen von Gewalt und Verhinderung der Entstehung von Gewalt, Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg, Reflexion eigener Sprachmuster, Beobachtung versus Bewertung, Gefühle als Warnsignal - emotionale Kompetenz, Werte/Bedürfnisse als Handlungsmotive, Achtsamer Umgang mit sich selbst und mit anderen.
    Ziele:
    Sie erkennen Ihre Sichtweise und Interpretationen zu aggressiven Verhaltensweisen und können diese ggf. verändern. Sie können Beobachtungen von Beurteilungen trennen. Sie kennen die eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Sie kennen das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und trainieren die Umsetzung.
    Zielgruppe:
    Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter:innen im Gesundheits- und Sozialbereich (DGKP, PA, PFA, Heimhilfen, Sozialbetreuungsberufe) insbesondere aus dem Setting Langzeitpflege, ambulante/extramurale Pflege und Ordination.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    16.05.2024 - 16.05.2024

  • ab 27.05.2024
    Praxisanleitung - behördlich bewilligte Weiterbildung gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz Bindeglied zwischen Theorie und Praxis Die Praxisanleitung ist ein zentrales Bindeglied zwischen der theoretischen und praktischen Ausbildung in den Ausbildungsberufen des Gesundheits- und Sozialwesens. Als Praxisanleiter*in leisten Sie einen wertvollen Beitrag in der praktischen Ausbildung von Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen. Ihre Aufgabe ist es, theoretisches Wissen mit den Anforderungen der Praxis zu verbinden, die fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung der Auszubildenden zu fördern und diese gezielt an die beruflichen Aufgaben heranzuführen. Module & Inhalte Modul 1: Kommunikation, Kooperation und Interaktion Grundlagen und allgemeine Aspekte praxisorientierter Kommunikation und Gesprächsführung Kommunikation in der Praxisanleitung Herausforderungen und Konflikte im Rahmen der Praxisanleitung Modul 2: Führen und Leiten Grundlagen und allgemeine Aspekte praxisorientierter Teamführung Instrumente und Methoden der Personalführung Praxisanleitung und Rollenverständnis Modul 3: Lehren und Lernen Bildungstheoretische und berufspädagogische Grundlagen Methoden und didaktische Prinzipien des Lehrens und Lernens Lernangebote und Anleitungssituationen planen und umsetzen Objektiv und professionell beurteilen Qualitätsmanagement in der Praxisanleitung Modul 4: Bildungsmanagement Grundlagen des betrieblichen Bildungsmanagements Organisation und Koordination von Praxisanleitungen Betriebliches Gesundheitsmanagement Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen Modul 5: Wissenschaft und Beruf Aktuelle Entwicklungen, Konzepte und Methoden in der Gesundheits- und Krankenpflege Einführung in die Grundlagen wissenschaftlich basierter Projektarbeit Modul 6: Theorie – Praxis – Transfer Fallbesprechungen aus der Praxis
    Ziele:
    Befähigung, Lehr-, Lernprozesse von Auszubildenden im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung ziel- und handlungsorientiert zu planen, umzusetzen und abschließend eine fundierte Leistungsbeurteilung durchzuführen
    Zielgruppe:
    Gesundheits- und Krankenpflegepersonen Sozialbetreuungsberufe nach Rücksprache

    Institut:
    diepartner.at - Harald A. Kviecien GmbH

    Wo:
    Fasangasse 25 1030 Wien & online

    Wann:
    27.05.2024 - 17.12.2024

  • ab 02.09.2024
    "Unterstützung bei der Basisversorgung" ist ein definiertes Modul des Gesundheits- und Krankenpflege-Gesetzes (GuKG). Angehörige von Sozialberufen und Betreuer_innen in Behinderteneinrichtungen üben unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung (Körperpflege, Nahrungsaufnahme usw.) aus und dürfen die Verabreichung von Arzneimitteln durchführen. In der NÖ Sozialbetreuungsberufe-Ausbildungsverordnung (NÖ SBB-AV 2007) § 13 Abs. 1 ist festgelegt, dass Dipl. Behindertenpädagog_innen, die das Modul UBV erwerben, die Berufsbezeichung Diplom-Sozialbetreuer_in - Schwerpunkt Behindertenbegleitung - führen dürfen. INHALTE: Theoretische Ausbildung 100 UE 80 UE GuK (davon 20 UE "Bewegen") 20 UE Arzneimittellehre Praktische Ausbildung 40 Stunden in einer Behinderteneinrichtung oder einem Pflegeheim unter Aufsicht eines_r Angehörigen des gehobenen Dienstes für GuK. Am Ende der praktischen Ausbildung folgt eine Praktikumsbeurteilung durch die Praktikumseinrichtung. Der Abschluss erfolgt in Form einer mündlichen Prüfung.
    Ziele:
    Die Teilnehmer_innen schließen sowohl in der GuK als auch in der Arzneimittellehre mit einer mündlichen Prüfung ab. Alle Absolvent_innen erhalten ein Zeugnis gem. GuK-BaV. Dipl. Behindertenpädagog_innen erhalten darüber hinaus eine Bestätigung des BFI NÖ, dass sie mit dem Modul "Unterstützung in der Basisversorgung (UBV)" die Voraussetzung zur Führung der Berufsbezeichnung "Diplom-Sozialbetreuer_in-Behindertenbegleitung" erfüllen.
    Voraussetzungen:
    Erfolgreich absolvierte Ausbildung zum_zur Diplom- oder Fachsozialbetreuer_in mit Schwerpunkt Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung oder Heimhelfer_in oder Mitarbeiter_in in einem multiprofessionellen Team mit einer Aufnahmeempfehlung bzw. Bestätigung des Dienstgebers.

    Institut:
    BFI-NÖ Service-Center Wr. Neustadt

    Wo:
    Wr. Neustadt

    Wann:
    02.09.2024 - 11.12.2024

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Allgemeinbildung
  • Aufgeschlossenheit
  • Deeskalationskompetenz
  • Durchsetzungsvermögen
  • 1
    • Geduld
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsstärke
  • Pädagogische Fähigkeit
  • Präsentationsfähigkeiten
  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Didaktikkenntnisse
  • Pädagogikkenntnisse
  • Berufliche Bildung
  • Betreuung von Jugendlichen
  • Classroom Management
  • E-Learning
  • Erwachsenenbildung
  • Interkulturelles Lernen
  • MS Office-Anwendungskenntnisse
  • Nachhilfeunterricht
  • Unterstützende Kommunikation