MechatronikerIn - Hauptmodul Alternative Antriebstechnik

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT / Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre. Bei Absolvierung eines Spezialmoduls: 4 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.490,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Der Begriff "Mechatronik" setzt sich aus den Begriffen "Mechanik" und "Elektronik" zusammen und bezeichnet alle technischen Systeme, die in Maschinen/Geräten eine Verbindung zwischen programmierbaren elektronischen Steuer- und Kontrollelementen und mechanischen Teilen herstellen. Mechatronische Systeme spielen im heutigen Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau eine grundlegende Rolle. MechatronikerInnen arbeiten in der Herstellung, Montage und Instandhaltung dieser Systeme. Sie stellen mechatronische Teile her, bearbeiten sie, bauen mechatronische Baugruppen zusammen und stimmen sie aufeinander ab. Sie beherrschen die mechanische Bearbeitung von Werkstücken aus Metall oder Kunststoff (Feilen, Bohren, Gewinde schneiden usw.), das Verbinden mechanischer Teile (Schrauben, Löten usw.), die Montage/Demontage der Maschinenelemente (Federn, Stifte, Lager, Kupplung, Schrauben, Dichtungen usw.) und die Einrichtung der hydraulischen und pneumatischen Steuerelemente (Kraftübertragung mittels Flüssigkeiten und Druckluft). Ebenso genaue Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen sie auch auf den Gebieten der Elektrotechnik, der Elektronik, der Analog- und Digitaltechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik, der Mess- und Sensortechnik sowie der Mikrocomputersysteme. Sie verlegen und montieren die erforderlichen elektrischen Leitungen und Kabel, bauen die mechatronischen Bauelemente ein (Zusammenbau, Verdrahtung, Einstellung und Prüfung) und sorgen für die Instandhaltung/Wartung/Reparatur der mechatronischen Bauteile und Baugruppen. Weitere wichtige Aufgaben im Rahmen dieser Tätigkeiten sind weiters das Lesen und Anfertigen von technischen Unterlagen (Skizzen, Zeichnungen, Schaltpläne, Bedienungsanleitungen), die Qualitätskontrolle und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Sicherheitsregeln.

 

Hauptmodul "Alternative Antriebstechnik"

Unter dem Begriff "Alternative Antriebstechnik" versteht man den Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen mit Motoren, die nicht ausschließlich mit Benzin oder Diesel betrieben werden, also vor allem Elektromaschinen oder Hybridantriebe (Hybridantriebe sind eine Kombination von Elektroantrieb und Benzin-/Dieselantrieb). Ein zentrales Anliegen der alternativen Antriebstechnik ist die Verringerung des Benzin-/Dieselverbrauchs und die Einsparung bzw. Rückgewinnung von Energie; eine wichtige Rolle kommt dabei den Energiespeicherungs- und Rückgewinnungstechnologien zu (Batterien, kinetische Energiespeicher, Bremsenergie-Rückgewinnung, Energiegewinnung beim Abwärtsfahren usw.). Die Aufgaben der MechatronikerInnen für alternative Antriebstechnik umfassen den Zusammenbau, die Inbetriebnahme und die Prüfung dieser Antriebssysteme und der dafür benötigten Aggregate (Aggregate sind in der alternativen Antriebstechnik eine Kombination aus Benzinmotor, Elektromotor, Getriebe und Antriebswelle) sowie deren Wartung und Reparatur. Sie fertigen teilweise auch Bauteile, Geräte und Konstruktionen der alternativen Antriebstechnik selbst an. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Information und Beratung der KundInnen über alternative Antriebssysteme.

 

Spezialmodul "SPS-Technik"

"SPS" ist die Abkürzung für "Speicherprogrammierbare Steuerung". Es handelt sich dabei um ein Gerät zur Steuerung/Regelung von Maschinen und Anlagen, das digital programmiert werden kann (in Programmiersprachen für Computer, z.B. C++). Das Spezialmodul "SPS-Technik" umfasst die Vermittlung folgender Kenntnissen: Programmiersprachen; Planung der Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerung; Programmieren; Optimierung und Änderung von SPS-Programmen, Anpassung der Programme an verschiedene Anforderungen; Errichten/Prüfen von SPS-Systemen; Suchen und Beheben von Fehlern/Mängeln/Störungen in SPS-Programmen; Erstellen von Konzepten und Programmen für die Mensch-Maschinen-Kommunikation.

 

Berufsprofil für Grundmodul "Mechatronik" + Hauptmodul "Alternative Antriebstechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  1. Zusammenbauen, Inbetriebnehmen und Prüfen von alternativen Antriebsystemen wie z.B. Elektromaschinen, Hybridantrieben sowie der dafür benötigten Aggregate,
  2. systematisches Aufsuchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen an alternativen Antriebsystemen wie zB Elektromaschinen, Hybridantrieben sowie an den dafür benötigten Aggregaten,
  3. Instandhalten und Warten von alternativen Antriebssystemen wie zB Elektromaschinen, Hybridantrieben sowie der dafür benötigten Aggregate,
  4. Anfertigen von Bauteilen und Geräten nach Zeichnungen und Skizzen sowie Herstellen von Konstruktionen inklusive Oberflächenschutz entsprechend Qualitäts- und Kostenanforderung,
  5. Einweisen, Informieren und Beraten der Kunden und Kundinnen über alternative Antriebsysteme,
  6. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards.

Der Begriff "Mechatronik" setzt sich aus den Begriffen "Mechanik" und "Elektronik" zusammen und bezeichnet alle technischen Systeme, die in Maschinen/Geräten eine Verbindung zwischen programmierbaren elektronischen Steuer- und Kontrollelementen und mechanischen Teilen herstellen. Mechatronische Systeme spielen im heutigen Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau eine grundlegende Rolle. MechatronikerInnen arbeiten in der Herstellung, Montage und Instandhaltung dieser Systeme. Sie stellen mechatronische Teile her, bearbeiten sie, bauen mechatronische Baugruppen zusammen und stimmen sie aufeinander ab. Sie beherrschen die mechanische Bearbeitung von Werkstücken aus Metall oder Kunststoff (Feilen, Bohren, Gewinde schneiden usw.), das Verbinden mechanischer Teile (Schrauben, Löten usw.), die Montage/Demontage der Maschinenelemente (Federn, Stifte, Lager, Kupplung, Schrauben, Dichtungen usw.) und die Einrichtung der hydraulischen und pneumatischen Steuerelemente (Kraftübertragung mittels Flüssigkeiten und Druckluft). Ebenso genaue Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen sie auch auf den Gebieten der Elektrotechnik, der Elektronik, der Analog- und Digitaltechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik, der Mess- und Sensortechnik sowie der Mikrocomputersysteme. Sie verlegen und montieren die erforderlichen elektrischen Leitungen und Kabel, bauen die mechatronischen Bauelemente ein (Zusammenbau, Verdrahtung, Einstellung und Prüfung) und sorgen für die Instandhaltung/Wartung/Reparatur der mechatronischen Bauteile und Baugruppen. Weitere wichtige Aufgaben im Rahmen dieser Tätigkeiten sind weiters das Lesen und Anfertigen von technischen Unterlagen (Skizzen, Zeichnungen, Schaltpläne, Bedienungsanleitungen), die Qualitätskontrolle und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Sicherheitsregeln.

 

Hauptmodul "Alternative Antriebstechnik"

Unter dem Begriff "Alternative Antriebstechnik" versteht man den Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen mit Motoren, die nicht ausschließlich mit Benzin oder Diesel betrieben werden, also vor allem Elektromaschinen oder Hybridantriebe (Hybridantriebe sind eine Kombination von Elektroantrieb und Benzin-/Dieselantrieb). Ein zentrales Anliegen der alternativen Antriebstechnik ist die Verringerung des Benzin-/Dieselverbrauchs und die Einsparung bzw. Rückgewin…

  • Aufbautraining Elektromobilität für Mechatroniker
    Ziele:
    Befähigungsprüfung
    Zielgruppe:
    Techniker
    Voraussetzungen:
    Abgeschlossene Lehrausbildung
  • ab 13.04.2021
    Grundlagen der Elektrotechnik - Wirkungen des elektrischen Stroms auf den Menschen - Erste Hilfe bei Elektrounfällen - Gefahren des elektrischen Stroms - Messung und Prüfung - Grundlagen der Elektroinstallationstechnik - Materialkunde - Leitungsschutz, Schmelzsicherungen, Leitungsschutzschalter - Schutzmaßnahmen - Elektrotechnikgesetz, ÖVE-Vorschriften - elektrotechnisches Prüfwesen - Errichtungsvorschriften für Niederspannungsanlagen - Prüfung der Schutzmaßnahmen - Reparatur von Geräten - praktische Übungen und Arbeiten in der Praxis - Arbeitstechniken - Installationsschaltungen.
    Ziele:
    Sie erwerben die notwendigen elektrotechnischen Grundlagen und Kenntnisse, um einfache Tätigkeiten im Sinne der Nebenrechte durchführen zu können, sowie Grundlagen für jene Bereiche, die teilweise mit Elektrotechnik konfrontiert sind. Diese Ausbildung ist auch Ihr Schritt zur unterwiesenen Person im Sinne der Elektroschutzverordnung ESV 2012. Ideal für Personen, die sich grundlegende Kenntnisse über Elektrotechnik aneignen wollen, z.B. Fachkräfte aus den Bereichen Tischlerei, Möbelhandel, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Mechatronik und Metalltechnik.
    Zielgruppe:
    Personen, die sich grundlegende Kenntnisse über Elektrotechnik aneignen wollen, z.B. Fachkräfte aus den Bereichen Tischlerei, Möbelhandel, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungstechnik sowie Mechatroniker/-innen, Schlosser/-innen, Landmaschinentechniker/-innen und Spengler/-innen.
    Voraussetzungen:
    Prüfung (mündlich, schriftlch und praktisch) vorgesehen (Buchungs-Nr. 56749). Kosten: € 60

    Institut:
    WIFI Wien

    Wo:
    WIFI Wien Währinger Gürtel 97 1180 Wien

    Wann:
    13.04.2021 - 18.05.2021

  • ab 03.05.2021
    Die Intelligenz von Sensoren voll auszuschöpfen und Daten digital bis in die Feldebene auszutauschen sind entscheidende Schritte auf dem Weg zu Industrie 4.0 in der Automatisierungstechnik. Als erste international standardisierte und Hersteller übergreifende Schnittstelle schafft IO-Link die erwünschte Transparenz und überzeugt von der Anlagenplanung über die Installation bis hin zum Betrieb und der Wartung durch Effizienz. In diesem Kurs lernen Sie die Aufgaben von IO - Link Systemen kennen, diese in ihre Anlagen zu integrieren und eine kompetente Inbetriebnahme durchzuführen. Diese Veranstaltung richtet sich an Automatisierungstechniker/innen, Mechatroniker/innen, Servicetechniker/innen, Instandhalter/innen, Maschinenbau- und Automatisierungstechniker/innen, sowie Planer/innen und Projektierer/innen, Konstrukteure/Konstrukteurinnen, Inbetriebnehmer/innen und Programmierer/innen. Grundkenntnisse in der Steuerungstechnik werden vorausgesetzt.

    Institut:
    WIFI NÖ (St. Pölten)

    Wo:
    WIFI Niederösterreich Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten

    Wann:
    03.05.2021 - 04.05.2021

  • ab 26.07.2021
    Wer baut eigentlich Elektromotoren oder die Wärmepumpe vor unserem Haus? Das zeigt die unterschiedlichsten Aufgabengebiete eines Mechatronikers. Komm vorbei und versuche dich beim Aufbau von pneumatischen Anlagen (Luft). Dabei wirst du sehen, welche Kraft darin steckt und wie einfach sich ein Zylinder bewegen lässt.

    Institut:
    WIFI NÖ (St. Pölten)

    Wo:
    WIFI Niederösterreich Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten

    Wann:
    26.07.2021 - 26.07.2021

  • ab 27.07.2021
    Mechatronik - was genau ist das? Wenn dich diese Frage interessiert, dann komm vorbei und probiere dich in diesem Beruf. Dieser Bereich ist sehr vielfältig und abwechslungsreich, da beispielsweise Mechanik, Pneumatik, Hydraulik und Elektrotechnik im Berufsbild des Mechatronikers aufeinandertreffen. An diesem Tag erlernst du welche Möglichkeiten durch Pneumatik (Luft) gegeben sind und kombinierst dies mit einfacher elektrotechnischer Ansteuerung.

    Institut:
    WIFI NÖ (St. Pölten)

    Wo:
    WIFI Niederösterreich Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten

    Wann:
    27.07.2021 - 27.07.2021

  • ab 08.04.2021
    Mit diesem Kurs bereiten Sie sich auf das Fachgespräch und den elektrotechnischen Teil der Prüfarbeit für Mechatroniker (H1 und H3) vor. Zur Vorbeitung auf den SPS-Teil empfehlen wir den Kurs 6629 (SPS für Elektrotechniker und Mechatroniker).

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    08.04.2021 - 10.04.2021

  • ab 01.07.2021
    Mit diesem Kurs bereiten Sie sich auf das Fachgespräch und den elektrotechnischen Teil der Prüfarbeit für Mechatroniker (H1 und H3) vor. Zur Vorbeitung auf den SPS-Teil empfehlen wir den Kurs 6629 (SPS für Elektrotechniker und Mechatroniker).

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    01.07.2021 - 03.07.2021

  • ab 20.05.2021
    Mit diesem Kurs bereiten Sie sich auf das Fachgespräch und den elektrotechnischen Teil der Prüfarbeit für Mechatroniker (H1 und H3) vor. Zur Vorbeitung auf den SPS-Teil empfehlen wir den Kurs 6629 (SPS für Elektrotechniker und Mechatroniker).

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    20.05.2021 - 22.05.2021

  • ab 22.04.2021
    Mit diesem Kurs bereiten Sie sich auf das Fachgespräch und den elektrotechnischen Teil der Prüfarbeit für Mechatroniker (H1 und H3) vor. Zur Vorbeitung auf den SPS-Teil empfehlen wir den Kurs 6629 (SPS für Elektrotechniker und Mechatroniker).

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    22.04.2021 - 24.04.2021

  • ab 31.05.2021
    Sie betreiben drehzahlgesteuerte und drehzahlgeregelte Antriebe mit Frequenzumrichter und wollen sich mit deren Inbetriebnahme und Parametrierung auseinandersetzen. In diesem Seminar lernen Sie die Schnittstellen und die Parameter eines Frequenzumrichters (FU) kennen und verstehen. Sowohl der analoge wie auch der Betrieb mit seriellen Kommunikationsmechanismen werden behandelt. Dieser Kurs richtet sich an Automatisierungstechniker/innen, Mechatroniker/innen, Servicetechniker/innen, Instandhalter/innen, Maschinenbau- und Automatisierungstechniker/innen, sowie Planer/innen und Projektierer/innen, Inbetriebnehmer/innen und Programmierer/innen mit Grundkenntnisse in der Steuerungstechnik.

    Institut:
    WIFI NÖ (St. Pölten)

    Wo:
    WIFI Niederösterreich Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten

    Wann:
    31.05.2021 - 01.06.2021

  • 7 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Einsatzbereitschaft
  • Lernbereitschaft
  • 1
    • Innovatives Denken
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstsein
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Automatisierungstechnik
  • Datenbank-Anwendungskenntnisse
  • Maschinenbaukenntnisse
  • Netzwerktechnik-Kenntnisse
  • Antriebstechnik
  • Bussysteme
  • C
  • Hydrauliktechnik
  • Kfz-Mechatronik
  • MatLab
  • Pneumatiktechnik
  • Prozessleittechnik
  • Simulink
  • SPS - Speicherprogrammierbare Steuerung
  • Steuerungs- und Regelungstechnik