GemüsegärtnerIn

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.370,- bis € 1.890,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

GemüsegärtnerInnen legen Gemüsekulturen entweder auf Freilandflächen, im Folientunnel oder in Glashäusern an. Die Glashäuser bieten den Vorteil, dass die GemüsegärtnerInnen fast während des gesamten Jahres frisches Gemüse anbieten können. Im Glashaus können die günstigsten Klimabedingungen für die jeweilige Gemüseart eingestellt werden - häufig erfolgt die Regulation von Düngung, Bewässerung, Temperatur, Besonnung und Luftfeuchtigkeit bereits computergesteuert. Im Unterschied zu den GemüsegärtnerInnen betreiben Gemüsebauern/ bäuerinnen keine Glashauskulturen, sondern produzieren ihr Gemüse nur auf Feldern.

Die erste Aufgabe der GemüsegärtnerInnen bei der neuen Anlage einer Pflanzenkultur ist die Vermehrung durch die Aussaat der Gemüsesamen in Saatkistchen. Nachdem die Pflanzen gekeimt sind, setzen sie die Keimlinge in so genannte Pikierkistchen um („Pikieren“). Die Jungpflanzen pflegen sie durch regelmäßiges Auflockern der Erde, Bewässern und Ausjäten des Unkrauts. Die Lichteinwirkung regeln sie durch Abdecken der Beete mit Folien oder Schilfmatten. Wenn die Jungpflanzen die nötige Größe erreicht haben, können sie in das vorbereitete Beet ausgesetzt werden, diese Arbeit erfolgt bereits teilweise maschinell.

Bis diese Jungpflanzen zu erntereifem Gemüse heranwachsen bzw. Früchte tragen, benötigen sie jedoch noch weiterhin viel Pflege. Anhand laufender Bodenproben wird die notwendige Düngemenge berechnet und dem Gießwasser zugefügt. Im Glashaus kann durch die Verwendung so genannter geschlossener Systeme das ablaufende Bewässerungswasser wieder aufgefangen und aufbereitet werden. Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln konnte durch den gezielten Einsatz von Nützlingen und die ständige Kontrolle der Gemüsekulturen sehr stark minimiert werden.

Bei der Ernte arbeiten die GemüsegärtnerInnen häufig mit Hilfskräften zusammen. Denn diese Arbeit kann nur teilweise maschinell durchgeführt werden, das restliche Gemüse muss händisch geschnitten, gepflückt oder ausgegraben werden. Anschließend wird das Gemüse für den Verkauf vorbereitet und nach Qualität und Größe sortiert, gereinigt, geschnitten und verpackt. Bestimmte Sorten, wie z.B. Suppengrün und Radieschen, werden bereits von den GemüsegärtnerInnen gebündelt. Manche Betriebe stellen auch Salatmischungen selbst her.

Zum größten Teil wird das verkaufsfertige Gemüse an Großhändlerinnen verkauft, ein Teil wird von der Lebensmittelindustrie aufgekauft. Manche Betriebe bieten aber auch ihre Produkte selbst auf Märkten oder in eigenen Gemüsegeschäften an.

GemüsegärtnerInnen legen Gemüsekulturen entweder auf Freilandflächen, im Folientunnel oder in Glashäusern an. Die Glashäuser bieten den Vorteil, dass die GemüsegärtnerInnen fast während des gesamten Jahres frisches Gemüse anbieten können. Im Glashaus können die günstigsten Klimabedingungen für die jeweilige Gemüseart eingestellt werden - häufig erfolgt die Regulation von Düngung, Bewässerung, Temperatur, Besonnung und Luftfeuchtigkeit bereits computergesteuert. Im Unterschied zu den GemüsegärtnerInnen betreiben Gemüsebauern/ bäuerinnen keine Glashauskulturen, sondern produzieren ihr Gemüse nur auf Feldern.

Die erste Aufgabe der GemüsegärtnerInnen bei der neuen Anlage einer Pflanzenkultur ist die Vermehrung durch die Aussaat der Gemüsesamen in Saatkistchen. Nachdem die Pflanzen gekeimt sind, setzen sie die Keimlinge in so genannte Pikierkistchen um („Pikieren“). Die Jungpflanzen pflegen sie durch regelmäßiges Auflockern der Erde, Bewässern und Ausjäten des Unkrauts. Die Lichteinwirkung regeln sie durch Abdecken der Beete mit Folien oder Schilfmatten. Wenn die Jungpflanzen die nötige Größe erreicht haben, können sie in das vorbereitete Beet ausgesetzt werden, diese Arbeit erfolgt bereits teilweise maschinell.

Bis diese Jungpflanzen zu erntereifem Gemüse heranwachsen bzw. Früchte tragen, benötigen sie jedoch noch weiterhin viel Pflege. Anhand laufender Bodenproben wird die notwendige Düngemenge berechnet und dem Gießwasser zugefügt. Im Glashaus kann durch die Verwendung so genannter geschlossener Systeme das ablaufende Bewässerungswasser wieder aufgefangen und aufbereitet werden. Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln konnte durch den gezielten Einsatz von Nützlingen und die ständige Kontrolle der Gemüsekulturen sehr stark minimiert werden.

Bei der Ernte arbeiten die GemüsegärtnerInnen häufig mit Hilfskräften zusammen. Denn diese Arbeit kann nur teilweise maschinell durchgeführt werden, das restliche Gemüse muss händisch geschnitten, gepflückt oder ausgegraben werden. Anschließend wird das Gemüse für den Verkauf vorbereitet und nach Qualität und Größe sortiert, gereinigt, geschnitten und verpackt. Bestimmte Sorten, wie z.B. Suppengrün und Radieschen, werden bereits von den GemüsegärtnerInnen gebündelt. Manche Betriebe stellen auch Salatmischungen selbst her.

Zum gr…

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Ästhetisches Gefühl
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Verkaufskenntnisse
  • Baumpflege
  • Baumschule
  • Bewässerungstechnik
  • Bodenbearbeitung
  • Formschnitt
  • Glashausbewirtschaftung
  • Grünflächenpflege
  • Obstbau
  • Pflanzenaufzucht
  • Pflege von Container-Kulturen
  • Schnittblumenzucht
  • Zierpflanzenbau