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HohlglasveredlerIn - Kugeln

Berufsbereiche: Glas, Keramik und Stein
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 1.510,- bis € 2.130,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

HohlglasveredlerInnen - Kugeln verzieren Trinkgläser, Vasen, Krüge, Schalen und andere Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Kristall-, Blei- oder Bleikristallglas unter Anwendung verschiedener Schleif- und Poliertechniken.

Die Muster setzen sich meist aus einfachen geometrischen Elementen wie geraden und gebogenen Kerben, Kugeln oder Ovalen zusammen. Durch unterschiedliche Kombination dieser Schliffelemente veredeln die HohlglasveredlerInnen - Kugeln die von ihnen bearbeiteten Gläser. Neben der Anfertigung von Schliffmustern gehören auch das Flächenschleifen, das Schleifen und Säumen von Hohlglasrändern (Facettieren) sowie das Schleifen von Ausbrüchen und Ecken (z.B. bei Trinkgläsern) zu den Aufgaben der HohlglasveredlerInnen - Kugeln. Je nach Profilierung des senkrecht laufenden Schleifrades schneiden sie individuelle Tief- und Musterschliffe wie z.B. den Kugelschliff, Rillenschliff oder Eckenschliff in das Glas. Vor Beginn der Schleifarbeiten übertragen sie den Entwurf in groben Zügen auf das Werkstück, wozu sie spezielle Filzstifte oder wasserfeste Farben verwenden. Zum Schleifen benutzen sie Schleifscheiben (Siliciumcarbid-, Korund-, Stein- und Diamantscheiben), die sie auf die Spindel des Kuglerzeuges (Arbeitstisch mit Schleifmaschine) montieren. Danach korrigieren sie eventuelle Unwuchten und andere Mängel an den Schleifscheiben und verleihen ihnen das erforderliche Schleifprofil (z.B. Keil-, Rund-, Flachprofile). Sie arbeiten das angezeichnete Muster aus der Glasoberfläche heraus, indem sie das Werkstück mit beiden Händen von oben gegen die schnelldrehende Schleifscheibe halten. Die Schleifscheiben wählen sie entsprechend dem jeweiligen Bearbeitungsschritt aus: Für Vorarbeiten ("Vorreißen") werden grobkörnige Scheiben verwendet; anschließend verfeinern sie den Schliff mit feinkörnigen Scheiben ("Feinmachen"), bis die gewünschte Schliffgebung erreicht ist. Für das Anbringen von Mustern ist ebenfalls die Verwendung verschiedener Schleifscheiben mit unterschiedlicher Größe und Profilierung erforderlich.

Falls die Schleifwirkung der Scheibe nicht mehr ausreicht, rauen die HohlglasveredlerInnen-Kugeln die Oberfläche des Profils durch vorsichtiges Schleifen an Abdrehwerkzeugen wieder auf. Nach längerem Gebrauch ist ein Nachprofilieren der Schleifscheiben nötig, um die Exaktheit der Schleifwirkung zu gewährleisten. Beim anschließenden Polieren glätten die HohlglasveredlerInnen - Kugeln die durch das Schleifen aufgeraute Glasoberfläche. Bei der Handpolitur arbeiten sie mit dem Kuglerzeug, wobei sie Polierscheiben (z.B. Filzscheiben) und Poliermittel unterschiedlichster Art verwenden. Die Handpolitur wird vor allem für das Ausbessern von Kratzern und anderen Arbeitsfehlern im Glas eingesetzt. Meist polieren die HohlglasveredlerInnen - Kugeln die Schliffmuster jedoch auf chemischem Weg, wobei sie die Werkstücke in ein Gemisch aus Fluss-Säure, Schwefelsäure und Wasser tauchen. Die Säurepolitur eignet sich jedoch nur für Bleikristallgläser.

HohlglasveredlerInnen - Kugeln verzieren Trinkgläser, Vasen, Krüge, Schalen und andere Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Kristall-, Blei- oder Bleikristallglas unter Anwendung verschiedener Schleif- und Poliertechniken.

Die Muster setzen sich meist aus einfachen geometrischen Elementen wie geraden und gebogenen Kerben, Kugeln oder Ovalen zusammen. Durch unterschiedliche Kombination dieser Schliffelemente veredeln die HohlglasveredlerInnen - Kugeln die von ihnen bearbeiteten Gläser. Neben der Anfertigung von Schliffmustern gehören auch das Flächenschleifen, das Schleifen und Säumen von Hohlglasrändern (Facettieren) sowie das Schleifen von Ausbrüchen und Ecken (z.B. bei Trinkgläsern) zu den Aufgaben der HohlglasveredlerInnen - Kugeln. Je nach Profilierung des senkrecht laufenden Schleifrades schneiden sie individuelle Tief- und Musterschliffe wie z.B. den Kugelschliff, Rillenschliff oder Eckenschliff in das Glas. Vor Beginn der Schleifarbeiten übertragen sie den Entwurf in groben Zügen auf das Werkstück, wozu sie spezielle Filzstifte oder wasserfeste Farben verwenden. Zum Schleifen benutzen sie Schleifscheiben (Siliciumcarbid-, Korund-, Stein- und Diamantscheiben), die sie auf die Spindel des Kuglerzeuges (Arbeitstisch mit Schleifmaschine) montieren. Danach korrigieren sie eventuelle Unwuchten und andere Mängel an den Schleifscheiben und verleihen ihnen das erforderliche Schleifprofil (z.B. Keil-, Rund-, Flachprofile). Sie arbeiten das angezeichnete Muster aus der Glasoberfläche heraus, indem sie das Werkstück mit beiden Händen von oben gegen die schnelldrehende Schleifscheibe halten. Die Schleifscheiben wählen sie entsprechend dem jeweiligen Bearbeitungsschritt aus: Für Vorarbeiten ("Vorreißen") werden grobkörnige Scheiben verwendet; anschließend verfeinern sie den Schliff mit feinkörnigen Scheiben ("Feinmachen"), bis die gewünschte Schliffgebung erreicht ist. Für das Anbringen von Mustern ist ebenfalls die Verwendung verschiedener Schleifscheiben mit unterschiedlicher Größe und Profilierung erforderlich.

Falls die Schleifwirkung der Scheibe nicht mehr ausreicht, rauen die HohlglasveredlerInnen-Kugeln die Oberfläche des Profils durch vorsichtiges Schleifen an Abdrehwerkzeugen wieder auf. Nach längerem Gebrauch ist ein Nachprofilieren der Schleifscheiben nötig ...

  • ab 11.01.2020
    Dieser Kurs vermittelt Teilnehmerinnen/Teilnehmern ohne Vorkenntnisse die Grundbegriffe des Schmiedens anhand von praktischen Beispielen und Übungen, wie Spitzen, Stauchen, Breiten, Strecken, Schmieden von verschiedenen Blättern, Kugeln, Ziernägeln sowie das Schmieden von Formmeißeln mit richtigem Härten. Als Abschluss steht das Schmieden eines Schwanes aus einem Stück Flacheisen auf dem Programm. Der Kurs ist auch als ideale Ergänzung für Facharbeiter/innen und Meister/innen sowie Personen mit Interesse an der Schmiedetechnik gedacht. Trainer: Johann Schmutz.
    Ziele:
    Die Grundausbildung

    Institut:
    WIFI NÖ (St. Pölten)

    Wo:
    WIFI Niederösterreich Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten

    Wann:
    11.01.2020 - 08.02.2020

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 1
    • Farbgefühl
  • Auge-Hand-Koordination
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Kunsthandwerkskenntnisse
  • Einrichten von Maschinen und Anlagen
  • Glasapparatebau
  • Glasschleifen
  • Glasschmelzen
  • Glasveredelung
  • Gravieren
  • Heißglasbearbeitung
  • Herstellung von Maschinenglas
  • Kaltglasbearbeitung
  • Labortechnik
  • Mundglasblasen
  • Reparatur von Glasapparaten
  • Rohstoffaufbereitung