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HohlglasveredlerIn - Gravur

Berufsbereiche: Glas, Keramik und Stein
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 1.510,- bis € 2.130,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

HohlglasveredlerInnen - Gravur führen alle Arten von Gravurarbeiten zur Dekoration von Glasoberflächen durch. Sie verzieren z.B. Trinkgläser, gläserne Vasen, Teller und Krüge durch Eingravieren von Figuren, Portraits, Wappen, Schriften und anderen Ornamenten nach Entwürfen bildender Künstler, nach fotografischen Vorlagen oder nach eigenen Ideen.

Gravuren sind reliefartig in die Glasoberfläche eingeritzte Verzierungen (Dekore). Beim Gravieren wird das Glas aufgeraut. Während der unbearbeitete Hintergrund glatt und durchsichtig bleibt, wirkt der Dekor rau und matt. HohlglasveredlerInnen - Gravur arbeiten hauptsächlich mit dem Graveurzeug, wobei je nach dem Material der verwendeten Schleifscheiben die Kupfer-, Stein- und Diamantgravur unterschieden wird.

Bei der Herstellung eines Dekors nach der Kupfergravur zeichnen die HohlglasveredlerInnen - Gravur zunächst die zu gravierenden Muster mit speziellen Filzstiften oder mit Anzeichentinte auf das Glas. Bei der Verwendung von Tinte fixieren sie die Vorzeichnung mit Schellack, um ein Verwischen beim Gravieren zu verhindern und die Teile, die nicht graviert werden, vor Kratzern zu schützen. Die für das Eingravieren des Musters verwendeten Kupferscheiben nieten oder löten sie an eine Spindel und bereiten sie für die Gravurarbeiten vor (Korrigieren von Unregelmäßigkeiten im Rundlauf, Profilieren des Randes). Zu Beginn des Graviervorganges wählen die HohlglasveredlerInnen - Gravur die benötigte Kupferscheibe aus und stecken sie mit der Spindel in die Welle des Graveurzeuges. Während des Arbeitsvorganges wechseln sie die Kupferscheiben, die unterschiedliche Größen und Profile aufweisen, je nach Bedarf.

Mit verschiedensten Kupferscheiben und Gravurmitteln unterschiedlicher Körnung (z.B. Siliziumcarbid-Sand) erzielen die HohlglasveredlerInnen - Gravur vielfältige Formgebungen und verschiedene Rauhungen des Schliffes. Beim Gravieren halten die HohlglasveredlerInnen - Gravur das Glas mit den Fingerspitzen und bewegen es von unten an die Kupferscheibe heran. Nach Beendigung des Graviervorganges spannen sie in das Graveurzeug eine Polierscheibe (z.B. Filzscheibe) ein und polieren damit unter Verwendung von Poliermitteln das Glas, um eine glatte Oberfläche zu erzielen. Das gravierte Dekor wird dadurch aufgehellt, blank und durchsichtig gemacht.

Neben Gravurscheiben werden auch andere Gravurwerkzeuge verwendet. Beim Stippen und Ritzen verwenden HohlglasveredlerInnen - Gravur eine auf einem Haltegriff angebrachte Diamant- oder Wolframcarbidspitze. Damit schlagen sie winzige Punkte auf die Oberfläche und ritzen die Glasoberfläche entsprechend dem gewünschten Dekor ein. Beim Vibrogravieren verwenden HohlglasveredlerInnen - Gravur Hartmetall- oder Diamantstichel, die sie in ein entsprechendes Gerät einsetzen und damit wie einen Bleistift über das Glas führen. Beim Sandstrahlen wird die Oberflächenveränderung durch unter großem Druck aufprallende Strahlmittel (z.B. Korundsand) bewirkt. Diese Technik setzen sie für grobe Vorarbeiten ein. Die HohlglasveredlerInnen - Gravur decken zuerst die nicht zu gravierenden Stellen mit einer Schutzfolie ab. Dann blasen sie in der Sandstrahlkabine das Strahlmittel mit einer speziellen Pressluftpistole auf das Glas.

HohlglasveredlerInnen - Gravur führen alle Arten von Gravurarbeiten zur Dekoration von Glasoberflächen durch. Sie verzieren z.B. Trinkgläser, gläserne Vasen, Teller und Krüge durch Eingravieren von Figuren, Portraits, Wappen, Schriften und anderen Ornamenten nach Entwürfen bildender Künstler, nach fotografischen Vorlagen oder nach eigenen Ideen.

Gravuren sind reliefartig in die Glasoberfläche eingeritzte Verzierungen (Dekore). Beim Gravieren wird das Glas aufgeraut. Während der unbearbeitete Hintergrund glatt und durchsichtig bleibt, wirkt der Dekor rau und matt. HohlglasveredlerInnen - Gravur arbeiten hauptsächlich mit dem Graveurzeug, wobei je nach dem Material der verwendeten Schleifscheiben die Kupfer-, Stein- und Diamantgravur unterschieden wird.

Bei der Herstellung eines Dekors nach der Kupfergravur zeichnen die HohlglasveredlerInnen - Gravur zunächst die zu gravierenden Muster mit speziellen Filzstiften oder mit Anzeichentinte auf das Glas. Bei der Verwendung von Tinte fixieren sie die Vorzeichnung mit Schellack, um ein Verwischen beim Gravieren zu verhindern und die Teile, die nicht graviert werden, vor Kratzern zu schützen. Die für das Eingravieren des Musters verwendeten Kupferscheiben nieten oder löten sie an eine Spindel und bereiten sie für die Gravurarbeiten vor (Korrigieren von Unregelmäßigkeiten im Rundlauf, Profilieren des Randes). Zu Beginn des Graviervorganges wählen die HohlglasveredlerInnen - Gravur die benötigte Kupferscheibe aus und stecken sie mit der Spindel in die Welle des Graveurzeuges. Während des Arbeitsvorganges wechseln sie die Kupferscheiben, die unterschiedliche Größen und Profile aufweisen, je nach Bedarf.

Mit verschiedensten Kupferscheiben und Gravurmitteln unterschiedlicher Körnung (z.B. Siliziumcarbid-Sand) erzielen die HohlglasveredlerInnen - Gravur vielfältige Formgebungen und verschiedene Rauhungen des Schliffes. Beim Gravieren halten die HohlglasveredlerInnen - Gravur das Glas mit den Fingerspitzen und bewegen es von unten an die Kupferscheibe heran. Nach Beendigung des Graviervorganges spannen sie in das Graveurzeug eine Polierscheibe (z.B. Filzscheibe) ein und polieren damit unter Verwendung von Poliermitteln das Glas, um eine glatte Oberfläche zu erzielen. Das gravierte Dekor wird dadurch aufgehellt, blank und durch…

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 1
    • Farbgefühl
  • Auge-Hand-Koordination
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Kunsthandwerkskenntnisse
  • Einrichten von Maschinen und Anlagen
  • Glasapparatebau
  • Glasschleifen
  • Glasschmelzen
  • Glasveredelung
  • Gravieren
  • Heißglasbearbeitung
  • Herstellung von Maschinenglas
  • Kaltglasbearbeitung
  • Labortechnik
  • Mundglasblasen
  • Reparatur von Glasapparaten
  • Rohstoffaufbereitung