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FacharbeiterIn Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Lehre

Berufsbeschreibung

Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen gewinnen Saatgut für Forstpflanzen, bereiten dieses zur Aussaat vor und ziehen Jungpflanzen zur Aufforstung von Wäldern. Sie pflanzen die Jungpflanzen in den vorgesehenen Aufforstungsflächen aus und pflegen den jungen Baumbestand im Wald (Kultur- und Jungwuchspflege).

Die Aufzucht der jungen Waldbäumchen (z.B. Nadelbäume wie Fichte, Tanne, Lärche oder Laubbäume wie Buche, Linde) erfolgt in der Regel in eigens dafür angelegten Forstgärten. Sowohl die Arbeit im Forstgarten als auch die Aufforstungs- und Pflegearbeit im Wald führen die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen in der Regel in der Zeit von Februar/März bis Oktober/November durch.

Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen ernten im Wald das für die Aussaat benötigte Saatgut durch Auflesen oder Abpflücken der Samen bzw. Samenzapfen. Die Samen von Nadelbäumen gewinnen sie aus den Zapfen; die Samen von Buchen und Eichen sammeln sie nach dem Samenabfall durch Auflesen vom Boden, während sie z.B. Ahornsamen durch Pflücken gewinnen. Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen bereiten die Aussaat im Forstgarten vor, indem sie die Samen abtrocknen und durch den Zusatz verschiedener chemischer Mittel gegen Schädlinge schützen ("Beizen").

Vor der Aussaat im Beet führen sie dem Boden die nötigen Nährstoffe zu. Das erfolgt durch den vorherigen Anbau bestimmter Pflanzen, die als Dünger in den Boden eingearbeitet werden (Gründüngung), durch den Zusatz von Naturdünger (z.B. Torf) oder durch das Aufbringen von Handelsdünger (z.B. Stickstoff-, Phosphordünger). Außerdem lockern und glätten sie den Boden mit Pflug, Fräse, Egge und Walze, die an einem Traktor angebracht sind. Die Aussaat führen sie dann meist maschinell mit der Sämaschine durch.

Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen heben die jungen Baumpflänzchen (Sämlinge), nachdem sie nach ca. 1 bis 2 Jahren die erforderliche Größe erreicht haben, mit dem Pflug aus den bisherigen Beeten aus und setzen sie in die vorbereiteten, neuen Beete um ("Verschulung"). Es werden dabei größere Abstände zwischen den Bäumchen gelassen, damit sich die Pflanzen ausbreiten und ein mit vielen Feinwurzeln versehenes Wurzelwerk bilden können, das für die Heranziehung kräftiger und stämmiger Pflanzen erforderlich ist. Für das Umsetzen setzen sie häufig Verschulmaschinen ein.

Nach etwa 4 bis 5 Jahren ernten die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen die verschulten jungen Baumpflanzen. Dazu verwenden sie meist einen Beetrüttelpflug, der die Bäumchen mit den Wurzelballen aus dem Beet hebt und anschließend auf den Rüttler transportiert, wo das Erdreich von der Pflanze geschüttelt wird. Nach der Ernte bzw. dem Ausheben setzen sie die Forstpflanzen mit einer Winkelhaue, einem Werkzeug, das an einem Ende spatenförmig und am anderen Ende axtförmig geformt ist, auf der dafür vorgesehenen Waldfläche ein (Aufforstung).

Nach dem Auspflanzen der jungen Bäume schützen sie die jungen Baumwipfel gegen Wildverbiss, indem sie an ihnen dünne Metallschleifen anbringen oder sie mit chemischen Schutzmitteln bestreichen. Sie düngen den Jungwald, indem sie mit einer Schaufel oder einem Streugerät Dünger um die Wurzelfläche der Jungpflanzen aufbringen.

Bei der Pflege des jungen Baumbestandes entfernen die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen Gras und Unkraut (meist mit einem Freischneidegerät), sprühen oder streuen chemische Unkrautbekämpfungsmittel aus und schneiden schlecht geformte oder überzählige Stämme mit einer leichten Motorsäge oder einem Freischneidegerät aus.

Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen gewinnen Saatgut für Forstpflanzen, bereiten dieses zur Aussaat vor und ziehen Jungpflanzen zur Aufforstung von Wäldern. Sie pflanzen die Jungpflanzen in den vorgesehenen Aufforstungsflächen aus und pflegen den jungen Baumbestand im Wald (Kultur- und Jungwuchspflege).

Die Aufzucht der jungen Waldbäumchen (z.B. Nadelbäume wie Fichte, Tanne, Lärche oder Laubbäume wie Buche, Linde) erfolgt in der Regel in eigens dafür angelegten Forstgärten. Sowohl die Arbeit im Forstgarten als auch die Aufforstungs- und Pflegearbeit im Wald führen die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen in der Regel in der Zeit von Februar/März bis Oktober/November durch.

Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen ernten im Wald das für die Aussaat benötigte Saatgut durch Auflesen oder Abpflücken der Samen bzw. Samenzapfen. Die Samen von Nadelbäumen gewinnen sie aus den Zapfen; die Samen von Buchen und Eichen sammeln sie nach dem Samenabfall durch Auflesen vom Boden, während sie z.B. Ahornsamen durch Pflücken gewinnen. Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen bereiten die Aussaat im Forstgarten vor, indem sie die Samen abtrocknen und durch den Zusatz verschiedener chemischer Mittel gegen Schädlinge schützen ("Beizen").

Vor der Aussaat im Beet führen sie dem Boden die nötigen Nährstoffe zu. Das erfolgt durch den vorherigen Anbau bestimmter Pflanzen, die als Dünger in den Boden eingearbeitet werden (Gründüngung), durch den Zusatz von Naturdünger (z.B. Torf) oder durch das Aufbringen von Handelsdünger (z.B. Stickstoff-, Phosphordünger). Außerdem lockern und glätten sie den Boden mit Pflug, Fräse, Egge und Walze, die an einem Traktor angebracht sind. Die Aussaat führen sie dann meist maschinell mit der Sämaschine durch.

Die Forstgarten- und ForstpflegewirtschaftsfacharbeiterInnen heben die jungen Baumpflänzchen (Sämlinge), nachdem sie nach ca. 1 bis 2 Jahren die erforderliche Größe erreicht haben, mit dem Pflug aus den bisherigen Beeten aus und setzen sie in die vorbereiteten, neuen Beete um ("Verschulung"). Es werden dabei größere Abstände zwischen den Bäumchen gelassen, damit sich die Pflanzen ausbreiten und ein mit vielen Feinwurzeln versehenes Wurzelwerk bilden können, das fü ...

  • 7 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Gleichgewichtsgefühl
  • 1
    • Körperliche Ausdauer
  • Körperliche Wendigkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Trittsicherheit
  • Witterungsunempfindlichkeit
  • 9 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Aufforsten
  • Baumschlägerung
  • Durchforstung
  • Erstellung von Aufforstungsplänen
  • Erstellung von Schlägerungsplänen
  • Forstverwaltung
  • Forstwirtschaftliche Schädlingskontrolle
  • Holzvermessung
  • Waldbau- und Waldnutzungsberatung