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FacharbeiterIn Forstwirtschaft

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Lehre

Berufsbeschreibung

ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen forsten abgeholzte Waldflächen auf, pflegen den Baumbestand und führen die Holzernte durch.

Bei der Holzernte schlägern, entasten und entrinden die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen die Bäume, messen die Stämme, schneiden sie in unterschiedlich lange Bloche zu und sorgen für den Abtransport des Holzes.

Die Aufforstung des Waldes umfasst die Entfernung der Schlägerungsreste (Reisig, Äste usw.), die Unkrautbeseitigung und die Auspflanzung junger Bäumchen. Bei der Waldpflege ersetzen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen durch Schnee oder Wild beschädigte Jungpflanzen, beseitigen Unkraut und düngen den Jungwald. Sie entfernen regelmäßig kranke oder beschädigte Bäume, um ein zufriedenstellendes Baumwachstum zu sichern.

Die Holzernte ist die wichtigste Aufgabe der ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen. Vor dem Fällen eines Baumes bestimmen sie auf Grund der Geländeverhältnisse und unter Berücksichtigung der späteren Bringungsrichtung (Abtransportrichtung) die Fallrichtung. Den Schlägerungsort säubern sie von Ästen und Steinen, um Stürze zu vermeiden. Um die Schneide der Motorsäge zu schonen, entfernen sie die Wurzelanläufe und die Rinde an der Schnittstelle. Sie starten die Motorsäge und beginnen mit dem Anbringen eines keilförmigen Einschnitts ("Fallkerb") die eigentliche Fällarbeit. Danach bringen sie von der gegenüberliegenden Seite einen um mindestens 2 cm höher gelegenen Fällschnitt an, der bis vor den Fallkerb geführt wird. In diesen Fällschnitt treiben sie Keile, mit denen sie den Baum zum Fallen bringen.

Kurz vor dem Fallen des Baumes warnen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen mit einem Warnruf ihre Arbeitskollegen und weichen auf dem vorher festgelegten Fluchtweg zurück.

Den am Boden liegenden Stamm entasten die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen mit der Motorsäge, wobei sie an der Oberseite beginnen. Dann wenden sie den Stamm mit dem Wendehaken und entasten die Unterseite. Anschließend teilen sie den Stamm in je nach Käuferwunsch und Holzqualität unterschiedlich lange Stücke ("Ausformen"). Sie benutzen dabei zum Abmessen ein Rollmaßband. Das mit einer Kralle versehene Anfangsstück des Rollmaßbandes hängen sie an der Schnittstelle ein und messen die gewünschte Blochlänge aus. Durch einen Trennschnitt mit der Motorsäge zerteilen sie den Stamm an der Messstelle. Mit einer Messzange stellen sie den Durchmesser des Bloches fest. Jedes gemessene Stück kennzeichnen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen mit einer fortlaufenden Nummer; die Maße werden in einer Nummernliste eingetragen.

Nach der Holzaufarbeitung und Ausformung bewegen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen das Holz mit Traktoren oder Spezialschleppern sowie Sappeln (Werkzeug zur Holzbewegung) zum vorgesehenen Abtransportplatz. Sowohl Fäll- als auch Transportarbeiten führen sie häufig in Gruppen durch.

Die Reparatur und Wartung der Motorsäge, die Instandhaltung und der Bau von Forststraßen sowie die Herstellung einfacher Holzbauten (Hochstände, Futterkrippen) stellen weitere Aufgaben der ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen dar.

ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen forsten abgeholzte Waldflächen auf, pflegen den Baumbestand und führen die Holzernte durch.

Bei der Holzernte schlägern, entasten und entrinden die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen die Bäume, messen die Stämme, schneiden sie in unterschiedlich lange Bloche zu und sorgen für den Abtransport des Holzes.

Die Aufforstung des Waldes umfasst die Entfernung der Schlägerungsreste (Reisig, Äste usw.), die Unkrautbeseitigung und die Auspflanzung junger Bäumchen. Bei der Waldpflege ersetzen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen durch Schnee oder Wild beschädigte Jungpflanzen, beseitigen Unkraut und düngen den Jungwald. Sie entfernen regelmäßig kranke oder beschädigte Bäume, um ein zufriedenstellendes Baumwachstum zu sichern.

Die Holzernte ist die wichtigste Aufgabe der ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen. Vor dem Fällen eines Baumes bestimmen sie auf Grund der Geländeverhältnisse und unter Berücksichtigung der späteren Bringungsrichtung (Abtransportrichtung) die Fallrichtung. Den Schlägerungsort säubern sie von Ästen und Steinen, um Stürze zu vermeiden. Um die Schneide der Motorsäge zu schonen, entfernen sie die Wurzelanläufe und die Rinde an der Schnittstelle. Sie starten die Motorsäge und beginnen mit dem Anbringen eines keilförmigen Einschnitts ("Fallkerb") die eigentliche Fällarbeit. Danach bringen sie von der gegenüberliegenden Seite einen um mindestens 2 cm höher gelegenen Fällschnitt an, der bis vor den Fallkerb geführt wird. In diesen Fällschnitt treiben sie Keile, mit denen sie den Baum zum Fallen bringen.

Kurz vor dem Fallen des Baumes warnen die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen mit einem Warnruf ihre Arbeitskollegen und weichen auf dem vorher festgelegten Fluchtweg zurück.

Den am Boden liegenden Stamm entasten die ForstwirtschaftsfacharbeiterInnen mit der Motorsäge, wobei sie an der Oberseite beginnen. Dann wenden sie den Stamm mit dem Wendehaken und entasten die Unterseite. Anschließend teilen sie den Stamm in je nach Käuferwunsch und Holzqualität unterschiedlich lange Stücke ("Ausformen"). Sie benutzen dabei zum Abmessen ein Rollmaßband. Das mit einer Kralle versehene Anfangsstück des Rollmaßbandes hängen sie an der Schnittstelle ein und messen die gewünschte Blochlänge aus. Durch einen Trennschnitt mit der Motorsäge ...

  • 7 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Gleichgewichtsgefühl
  • 1
    • Körperliche Ausdauer
  • Körperliche Wendigkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Trittsicherheit
  • Witterungsunempfindlichkeit
  • 9 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Aufforsten
  • Baumschlägerung
  • Durchforstung
  • Erstellung von Aufforstungsplänen
  • Erstellung von Schlägerungsplänen
  • Forstverwaltung
  • Forstwirtschaftliche Schädlingskontrolle
  • Holzvermessung
  • Waldbau- und Waldnutzungsberatung