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FacharbeiterIn landwirtschaftliche Lagerhaltung

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft / Verkehr, Transport und Zustelldienste
Ausbildungsform: Lehre

Berufsbeschreibung

FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung sorgen in landwirtschaftlichen Lagerhäusern für die fachgerechte Lagerung der landwirtschaftlichen Produkte. Sie überwachen den Ein- und Ausgang sowie die sachgemäße Lagerung der landwirtschaftlichen Produkte und der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für den landwirtschaftlichen Betrieb. Weiters bereiten sie Einsatzgüter (z.B. Saatgut, Düngemittel, Mischfutter) für den landwirtschaftlichen Gebrauch auf.

Eine wichtige Tätigkeit der FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung ist die Saatgutaufbereitung. Dadurch gelangt nur keimfähiges Saatgut in den Verkauf, das zusätzlich noch gegen Krankheitserreger und Schädlinge widerstandsfähig gemacht wird. Die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung übernehmen das von den LandwirtInnen angelieferte Rohgetreide und lagern es ein. Dann bereiten sie zunächst eine verhältnismäßig geringe Menge des Getreidesaatguts auf, um dessen Reinheit, Keimfähigkeit, Korngröße usw. im Endzustand festzustellen (Probeputzung). Sie ziehen eine Saatgutprobe und senden das Probemuster zur Genehmigung an die Bundesanstalt für Samenprüfung. Bei der eigentlichen Saatgutaufbereitung putzen sie das Saatgut mit Siebmaschinen, um Fremdteile (z.B. Stroh, Steinchen und andere Verunreinigungen) auszuscheiden. Darauf folgt das Kalibrieren des Saatguts (Sieben des Saatguts nach Kornform, Korndicke, Kornbreite und Kornlänge, um Saatgut in einheitlicher Korngröße zu erhalten). Weitere Aufbereitungsschritte sind das Trieuren (Absonderung von gebrochenem Korn, das, weil ihm meist der Keimling fehlt, nicht keimfähig ist), das Graduieren (Gewichtsauslese, um möglichst gleich schwere Saatgutkörner zu erhalten), das Beizen (Aufsprühen bzw. Aufstreichen einer chemischen Substanz mit rotierenden Bürsten zur Abtötung von Pilzerregern auf der Samenschale) und das Pillieren (Umhüllen des Samens mit einer Pillierungsmasse aus Gesteinsmehl, der auch Schädlingsbekämpfungsmittel beigemischt sein können, zur Herstellung einheitlicher runder Korngrößen). Schließlich sacken sie das Saatgut mit Abfüll- und Sackierungsmaschinen ein und stapeln es im Lager mit Hubstaplern.

Bei der Düngemittelaufbereitung mischen die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung mineralische Dünger aus den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphorsäure, Magnesium, Kali und Kalk ab (die Mischung erfolgt gemäß den Ergebnissen der örtlichen Bodenuntersuchungen, in denen der genaue Bedarf an bodengerechten Nährstoffen ermittelt wird).

Während der Getreideernte (Juli bis September) sind die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung vorwiegend mit der Getreideübernahme beschäftigt. Das von den LandwirtInnen geerntete Getreide wird direkt vom Feld in das Lagerhaus zur Einlagerung und zur weiteren Vermarktung gebracht. Bei der Getreideübernahme ziehen die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung zunächst eine Probe des angelieferten Getreides ("Musterziehung"), um die Feuchtigkeit des Getreides und verschiedene andere Qualitätsmerkmale festzustellen; dann wiegen sie die mit dem Getreide beladenen Traktor-Ladeanhänger auf der Brückenwaage, notieren die Gewichtsanzeige und leiten das Fahrzeug zur Getreideübernahmestelle weiter, wo die Getreideladung in eine Bodenöffnung ("Gosse") eingekippt und über Transportanlagen in die Silozellen befördert wird. Dann wiegen sie den leeren Traktor-Ladeanhänger auf der Brückenwaage und stellen die Menge des angelieferten Getreides durch Errechnen der Gewichtsdifferenz fest. Schließlich stellen sie einen Empfangsschein über das angelieferte Getreide aus.

Zu den Aufgaben der FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung gehört neben der Kontrolle der landwirtschaftlichen Produkte bei der Anlieferung (Qualität, Gewicht, Sorte usw.), der fachgerechten Einlagerung und regelmäßigen Kontrolle der Produkte, der Schädlingsbekämpfung und den Maßnahmen zur Vermeidung sonstiger schädlicher Einflüsse (z.B. Feuchtigkeit) sowie der Aufbereitung von Saatgut und Düngemitteln weiters auch die regelmäßige Kontrolle und Wartung der Maschinen und Anlagen der Lagerhäuser sowie fallweise auch die Durchführung einfacher Reparaturen. Und schließlich führen sie auch zahlreiche Verwaltungsarbeiten durch (z.B. genaue Erfassung der Warenein- und -ausgänge).

FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung sorgen in landwirtschaftlichen Lagerhäusern für die fachgerechte Lagerung der landwirtschaftlichen Produkte. Sie überwachen den Ein- und Ausgang sowie die sachgemäße Lagerung der landwirtschaftlichen Produkte und der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für den landwirtschaftlichen Betrieb. Weiters bereiten sie Einsatzgüter (z.B. Saatgut, Düngemittel, Mischfutter) für den landwirtschaftlichen Gebrauch auf.

Eine wichtige Tätigkeit der FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung ist die Saatgutaufbereitung. Dadurch gelangt nur keimfähiges Saatgut in den Verkauf, das zusätzlich noch gegen Krankheitserreger und Schädlinge widerstandsfähig gemacht wird. Die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung übernehmen das von den LandwirtInnen angelieferte Rohgetreide und lagern es ein. Dann bereiten sie zunächst eine verhältnismäßig geringe Menge des Getreidesaatguts auf, um dessen Reinheit, Keimfähigkeit, Korngröße usw. im Endzustand festzustellen (Probeputzung). Sie ziehen eine Saatgutprobe und senden das Probemuster zur Genehmigung an die Bundesanstalt für Samenprüfung. Bei der eigentlichen Saatgutaufbereitung putzen sie das Saatgut mit Siebmaschinen, um Fremdteile (z.B. Stroh, Steinchen und andere Verunreinigungen) auszuscheiden. Darauf folgt das Kalibrieren des Saatguts (Sieben des Saatguts nach Kornform, Korndicke, Kornbreite und Kornlänge, um Saatgut in einheitlicher Korngröße zu erhalten). Weitere Aufbereitungsschritte sind das Trieuren (Absonderung von gebrochenem Korn, das, weil ihm meist der Keimling fehlt, nicht keimfähig ist), das Graduieren (Gewichtsauslese, um möglichst gleich schwere Saatgutkörner zu erhalten), das Beizen (Aufsprühen bzw. Aufstreichen einer chemischen Substanz mit rotierenden Bürsten zur Abtötung von Pilzerregern auf der Samenschale) und das Pillieren (Umhüllen des Samens mit einer Pillierungsmasse aus Gesteinsmehl, der auch Schädlingsbekämpfungsmittel beigemischt sein können, zur Herstellung einheitlicher runder Korngrößen). Schließlich sacken sie das Saatgut mit Abfüll- und Sackierungsmaschinen ein und stapeln es im Lager mit Hubstaplern.

Bei der Düngemittelaufbereitung mischen die FacharbeiterInnen der landwirtschaftlichen Lagerhaltung mineralische Dünger aus de ...

  • 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Auftragsabwicklung
  • Bestellwesen
  • Buchhaltung
  • Inventur
  • Kaufmännisches Grundwissen
  • Kommissionierung
  • Lagerleitung
  • Lagerwirtschaft
  • Materialwirtschaft
  • MS Office Anwendungskenntnisse
  • Terminkoordination
  • Wareneingangskontrolle
  • Warenübernahme