FahrradmechatronikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.160,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

FahrradmechatronikerInnen sind Fachleute für alle Arten von Fahrrädern und Elektrofahrrädern (eBikes) sowie für ähnliche Fahrgeräte wie Scooter, E-Scooter, Longboards, Hover-Boards, Segways usw. Sie sorgen für deren Instandhaltung und Wartung, Beheben Störungen und Fehler und führen Anpassungen an die von den KundInnen gestellten Anforderungen durch. Dabei kümmern sie sich um die zahlreichen Baugruppen und Komponenten, z.B. Rahmen, Fahrradbereifung, Beleuchtung, Bremsen, Schaltung, Stoßdämpfer und Federgabel und eine ganze Reihe weiterer mechanischer, elektrischer, elektronischer und hydraulischer Bauteile.

Die Hauptaufgabe der FahrradmechatronikerInnen ist die Fehlersuche sowie die Analyse und Behebung der Fehler an Fahrrädern. Zu diesem Zweck müssen sie meist einzelne Baugruppen und Bauteile demontieren/ausbauen, überprüfen, reparieren und wieder montieren/einbauen. Üblicherweise werden schadhafte Bauteile meist nicht mehr repariert, sondern durch neue ersetzt.

Ein relativ neues Aufgabengebiet in der Fahrradtechnik ergibt sich durch die zunehmende Verbreitung von elektrisch betriebenen Fahrrädern und Fahrgeräten. Die Elektromotoren und Kraftübertragungseinrichtungen sowie die elektrischen und elektronischen Anlagen erfordern eine Reihe zusätzlicher Prüf-, Ausbau-, Montage-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten.

Eine zentrale Aufgabe der FahrradmechatronikerInnen ist auch die KundInnen-Beratung und der Verkauf. Diese Aufgabe erfordert ein umfassendes und aktuelles Wissen über alle Arten von einschlägigen Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten (Bremsanlagen, Schaltungen, Bereifungen, Sonderanfertigungen usw.) und ihrer Eigenschaften. Dazu kommt die Beratung über die richtige Verwendung, die Pflege und die Wartung der Fahrzeuge sowie über Zubehörartikel und Zusatzleistungen des Servicebetriebes.

 

In der Ausbildungsordnung dieses Lehrberufs ist folgendes BERUFSPROFIL festgelegt (Quelle: Fahrradmechatronik-Ausbildungsordnung 2019):

  1. Instandhalten und Warten von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten (z.B. Scooter, E-Scooter, Longboards, Hover-Boards, Segways) und einzelnen Baugruppen (z.B. Beleuchtungsanlage, Rahmen, Bremsanlagen, Schaltungen usw.) sowie deren Zubehör,
  2. Anpassen von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten an Kundenwünsche und ergonomische Anforderungen,
  3. Kontrollieren von Fahrradkomponenten, insbesondere der Fahrradbereifung,
  4. Überprüfen, Demontieren und Montieren von einzelnen Baugruppen wie Beleuchtungsanlagen, Bremsanlagen, Schaltungen, Dämpfern und Federgabeln sowie Zusammenbauen von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten aus Komponenten,
  5. Ausbauen, Einbauen und Prüfen von mechanischen, elektrischen, elektronischen oder hydraulischen Bauteilen,
  6. Suchen, Analysieren und Beheben von Fehlern an Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten oder Fahrradkomponenten,
  7. Durchführen von Prüf-, Ausbau-, Montage-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an Zusatzantrieben wie Elektromotoren und Kraftübertragungseinrichtungen sowie an elektrischen und elektronischen Anlagen von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten,
  8. Informieren und Beraten von Kunden z.B. über Bremsanlagen, Schaltungen, Bereifung, Pflege und Wartung von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten usw. sowie Anbieten von Zusatzleistungen,
  9. Lesen und Anwenden technischer Unterlagen sowie Festlegen von Arbeitsmethoden und -abläufen unter Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen,
  10. Ausführung der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheits- und Umweltstandards.

FahrradmechatronikerInnen sind Fachleute für alle Arten von Fahrrädern und Elektrofahrrädern (eBikes) sowie für ähnliche Fahrgeräte wie Scooter, E-Scooter, Longboards, Hover-Boards, Segways usw. Sie sorgen für deren Instandhaltung und Wartung, Beheben Störungen und Fehler und führen Anpassungen an die von den KundInnen gestellten Anforderungen durch. Dabei kümmern sie sich um die zahlreichen Baugruppen und Komponenten, z.B. Rahmen, Fahrradbereifung, Beleuchtung, Bremsen, Schaltung, Stoßdämpfer und Federgabel und eine ganze Reihe weiterer mechanischer, elektrischer, elektronischer und hydraulischer Bauteile.

Die Hauptaufgabe der FahrradmechatronikerInnen ist die Fehlersuche sowie die Analyse und Behebung der Fehler an Fahrrädern. Zu diesem Zweck müssen sie meist einzelne Baugruppen und Bauteile demontieren/ausbauen, überprüfen, reparieren und wieder montieren/einbauen. Üblicherweise werden schadhafte Bauteile meist nicht mehr repariert, sondern durch neue ersetzt.

Ein relativ neues Aufgabengebiet in der Fahrradtechnik ergibt sich durch die zunehmende Verbreitung von elektrisch betriebenen Fahrrädern und Fahrgeräten. Die Elektromotoren und Kraftübertragungseinrichtungen sowie die elektrischen und elektronischen Anlagen erfordern eine Reihe zusätzlicher Prüf-, Ausbau-, Montage-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten.

Eine zentrale Aufgabe der FahrradmechatronikerInnen ist auch die KundInnen-Beratung und der Verkauf. Diese Aufgabe erfordert ein umfassendes und aktuelles Wissen über alle Arten von einschlägigen Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten (Bremsanlagen, Schaltungen, Bereifungen, Sonderanfertigungen usw.) und ihrer Eigenschaften. Dazu kommt die Beratung über die richtige Verwendung, die Pflege und die Wartung der Fahrzeuge sowie über Zubehörartikel und Zusatzleistungen des Servicebetriebes.

 

In der Ausbildungsordnung dieses Lehrberufs ist folgendes BERUFSPROFIL festgelegt (Quelle: Fahrradmechatronik-Ausbildungsordnung 2019):

  1. Instandhalten und Warten von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten (z.B. Scooter, E-Scooter, Longboards, Hover-Boards, Segways) und einzelnen Baugruppen (z.B. Beleuchtungsanlage, Rahmen, Bremsanlagen, Schaltungen usw.) sowie deren Zubehör,
  2. Anpassen von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten an Kundenwünsche und ergonomische Anforderungen,
  3. Kontrolli…
  • ab 09.03.2021
    Theoretischer Teil: Geschichte des Fahrrads - Kenntnis der Radgruppen nach Bauart und Verwendungszweck - Rahmenbauarten, Material, Erzeugung - Anwendung der StVO auf das Fahrrad, Sicherheitsausrüstung - Grundkenntnisse über Tretlager: Bauarten - Fahrradschaltungen: Naben- und Kettenschaltungen - Schalthebel, Bowdenzüge, Seile - Naben, Kassettennaben, Zahnkränze - Felgen, Speichen, Laufräder, Bereifung, Tubeless-Bereifung - Lenkungslager konventionell und A-Head-System - Lichtanlagen, Dynamo, Nabendynamo - Bremssysteme, Felgenbremse, Scheibenbremse, Hydraulik. Geometrie des Fahrrads und die Abstimmung auf den/die Fahrer/-in - Erarbeiten und Umsetzen der optimalen Sitzposition - Abstimmung von Lenker, Vorbauten, Griffen, Pedalen, Sattel und Sattelstützen unter Berücksichtigung der Biomechanik - Bekleidung, Schuhe, Helme, Tachoanlagen, GPS, Schlösser. E-Bikes: Motoren, Steuerungen, Akkus, Modelle, Wartung - elektronische Schaltung Di2. Praktischer Teil: Anfertigen eines Werkstücks unter Anwendung von Feilen, Sägen, Bohren, Gewindeschneiden - Kette Verschleiß vermessen, Schaltung einstellen - Reifen montieren und demontieren - Bremsbeläge von Felgenbremsen und hydraulischen Scheibenbremsen wechseln - Kassettennaben zerlegen, Kassette erneuern - Seilzüge wechseln. Laufräder neu einspeichen / spannen und zentrieren - Federgabel zerlegen und warten - Federungssysteme optimal einstellen - Sitzposition optimal einstellen - Zerlegen von Fahrrädern in seine Bestandteile und diese dann wieder aufbauen. Scheibenbremsen entlüften.
    Ziele:
    Sie vertiefen Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten und bereiten sich intensiv theoretisch und praktisch auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung Fahrradmechatroniker/-in vor.  Mit der Schaffung des Lehrberufs 'Fahrradmechatroniker/-in' kann in der Fahrradtechnik nun endlich eine entsprechende Lehrabschlussprüfung am zweiten Bildungsweg absolviert werden. Dieser Kurs richtet sich an Personen, die mindestens eineinhalb Jahre Praxis in der Fahrradtechnik aufweisen und sich zum/zur Fahrradmechtroniker/-in qualifizieren wollen.
    Zielgruppe:
    Personen, die den Berufsabschluss in der Fahrradtechnik nachholen wollen und idealerweise bereits Erfahrung in der Fahrradtechnik gesammelt haben. Dieser Kurs stellt eine systematische theoretische und praktische Grundausbildung in der Fahrradmechatronik dar.

    Institut:
    WIFI Wien

    Wo:
    WIFI Wien Währinger Gürtel 97 1180 Wien

    Wann:
    09.03.2021 - 02.07.2021

  • 5 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • 1
    • Interesse an neuen Herausforderungen
  • Technisches Verständnis
  • 1
    • Genauigkeit
  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Verkaufskenntnisse
  • Abwicklung von Garantie- und Gewährleistungsarbeiten
  • Erstmontage von Fahrrädern
  • Fahrräder montieren
  • Fahrradservice und -reparatur
  • Fehlerbehebung bei Fahrrädern
  • Fehlerdiagnose bei Fahrrädern
  • Kundenberatung
  • Montage von Fahrradteilen
  • Reifenservice und -reparatur
  • Service und Reparatur an E-Bikes
  • Überprüfung von Fahrradteilen