Glas-VerfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion

Berufsbereiche: Bergbau, Rohstoffe, Glas, Keramik, Stein
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 2.690,- bis € 3.370,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Lehrberuf hat seit 1.7.2025 eine neue Ausbildungsordnung. Lehrlinge, die am Stichtag 30.6.2025 im Vorläuferlehrberuf "Glasverfahrenstechniker/in" ausgebildet werden, können bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit (ohne Lehrzeitunterbrechung) weiter ausgebildet werden und bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung nach der alten Prüfungsordnung antreten; dies trifft auch für Lehrlinge zu, die zwar nach der neuen Regelung ausgebildet werden, deren Lehrzeit aber bereits vor dem 1.7.2026 endet (verkürzte Lehrzeit wegen der Anrechnung von früheren Lehr- oder Ausbildungszeiten).

Berufsbeschreibung

Glas-VerfahrenstechnikerInnen arbeiten in der Glasindustrie ("Glashütten") in den beiden Zweigen "Flachglas" und "Hohlglas". Der Bereich "Hohlglas" umfasst alle Arten von Glasbehältern, vor allem Trinkgläser, sogenannte Verpackungsgläser (Flaschen, Konservengläser für Lebensmittel usw.) Ziergegenstände wie Vasen und Blumenschalen, aber auch Baumaterialien wie Glasbausteine oder Glasdachziegel. Im Bereich "Flachglas" stellen sie alle Arten von Glasscheiben her, vor allem Fenster- und Türglas, Architekturglas (z.B. für Glasfassaden, Glasdächer, Glasbauwerke), Solarglas (für Photovoltaikanlagen, Solaranlagen und Glashäuser), Wärmeschutzglas ("Isolierglas"), Autoverglasungen, Spiegelglas sowie Display-Gläser für Computer-/Fernsehbildschirme und Handys. Der Bereich "Hohlglas" umfasst alle Arten von Glasbehältern, vor allem Trinkgläser, sogenannte Verpackungsgläser (Flaschen, Konservengläser für Lebensmittel usw.) Ziergegenstände wie Vasen und Blumenschalen, aber auch Baumaterialien wie Glasbausteine oder Glasdachziegel.

Glas-VerfahrenstechnikerInnen mit Schwerpunkt Hohlglasproduktion betreuen, steuern und überwachen sämtliche Anlagen und Maschinen der Glasherstellung und der Hohlglasproduktion. Sie stellen das Gemenge für die Glasherstellung aus den Ausgangsstoffen her (Grundstoffe sind z.B. Quarzsand, Soda, Pottasche, Feldspat usw., auch Altglas). Dann bereiten sie die Maschinen und Geräte zur Glasherstellung (z.B. Wannenofen) vor und stellen sie ein (diesen Vorgang nennt man "Rüsten"). Sie versorgen ("beschicken") die Maschinen mit den erforderlichen Materialien (Gemenge für die Glasherstellung, Zusatzstoffe, Kühlmittel usw.) und Bedienen und Überwachen sie während des gesamten Produktionsvorganges. Für die eigentliche Herstellung von Hohlglasprodukten gibt es dann eigene Verarbeitungsmaschinen, die sie ebenfalls Rüsten, Einstellen, Beschicken, Bedienen und Überwachen. Die Hohlglasprodukte (z.B. Flaschen und Konservengläser) werden hier meist in verschiedenen maschinellen Blasverfahren (insbesondere Blas-Blas-Verfahren, Press-Blas-Verfahren, Enghalspressblasverfahren) hergestellt; weiters gibt es auch verschiedene Pressverfahren, wobei das flüssige Glas in metallische Formen gepresst wird. Während des Produktionsvorganges gewährleisten die Glas-VerfahrenstechnikerInnen den störungsfreien Betrieb, indem sie die Verarbeitungsmaschinen und die Maschinen/Anlagen zur Nachbehandlung bedienen und ständig überwachen. Eine wichtige Aufgabe der Glas-VerfahrenstechnikerInnen mit Schwerpunkt Hohlglasproduktion ist schließlich die Qualitätskontrolle. Sie überwachen und überprüfen laufend die Qualität der hergestellten Hohlglasprodukte, indem sie alle Erzeugnisse genau begutachten ("visuelle Kontrolle") und an Kontrollstationen einer Qualitätsprüfung unterziehen. Fehlerhafter Produkte sortieren sie aus.

 

In der Ausbildungsordnung dieses Lehrberufs ist folgendes BERUFSPROFIL festgelegt (Quelle: Glas-Verfahrenstechnik-Ausbildungsordnung 2025):

  • 1. GEMEINSAME FACHLICHE KOMPETENZEN
    • A) Grundlagen der Glasproduktion und Glasverarbeitung:
      • Kenntnis der chemischen Grundlagen und Vorgänge der Glasverarbeitung und Glasbearbeitung, der Glasarten, der Ausgangsstoffe der Glasproduktion, der Prozess der Glasherstellung;
      • Umgang mit den glasverfahrenstechnischen Materialien (Werkstoffe, Roh- und Hilfsstoffe) und Chemikalien: Annehmen, Lagern, Prüfen und Auswählen gemäß den anstehenden Arbeiten und Vorgaben;
      • Lesen der technischen Unterlagen (auch mit mobilen Endgeräten), Entnehmen und Anwenden der benötigten Informationen;
      • Auswerten und Beurteilen von Betriebsdaten und Prozessaufzeichnungen, um im Anlassfall Korrekturmaßnahmen einzuleiten sowie mögliche Prozessoptimierungen zu erkennen und zu formulieren.
    • B) Prozesse in der Glas-Verfahrenstechnik:
      • Kenntnis der Grundlagen des Produktionsmanagements, der Herstellung von Hohlglasprodukten und Flachglasprodukten, der Möglichkeiten zur Nachbehandlung, der speziellen Weiterverarbeitungsverfahren samt den dazu nötigen Verarbeitungsmaschinen und Arbeitsschritten;
      • Gewährleisten des reibungslosen Ablaufs der Produktion: sicheres Hantieren mit betrieblichen Energieträgern und Medien unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen; Sicherstellen und Optimieren des Materialflusses (Werkstoffe, Roh- und Hilfsstoffe und Fertigprodukte); Vorbereiten betriebsspezifische Verarbeitungsmaschinen (z.B. Reinigen, Pflegen, Rüsten);
      • Nutzen von Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung, um Optimierungsmöglichkeiten in der Produktion aufzuzeigen;
      • Instandhalten der betriebsspezifischen Verarbeitungsmaschinen anhand von Instandhaltungsplänen; Erkennen von Störungen an den Maschinen und Einleiten entsprechender Maßnahmen; Mitwirken an der Behebung von Störungen z.B. durch das Anfertigen einfacher Ersatzteile oder durch Montage- und Demontage-Arbeiten; durchführen dieser Arbeiten mit geeigneten Handwerkzeugen und Maschinen;
      • Anwenden von Prüfmittel für elektrische Größen bei Instandhaltungs- oder Umbauarbeiten (z.B. an der Automatisierungstechnik, Pneumatik, Elektropneumatik, Hydraulik und Elektrohydraulik und den dazu notwendigen Geräten wie Sensoren und Messgeräte); Durchführen einfacher Arbeiten an elektrotechnischen, pneumatischen oder hydraulischen Bauteilen (z.B. Bauteile austauschen) oder Instandhalten einfacher automatisierter Systeme;
      • Regeln und Überwachen des Produktionsprozesses mit dem betriebsspezifischen Prozessleitsystem und damit Sicherstellen der Produktqualität;
      • Überwachen und Sicherstellen des sicheren und störungsfreien Betriebs der Apparate und Maschinen für die Verpackung und der anschließenden materialgerechten Lagerung der fertigen Produkte;
      • Erstellen und Optimieren einfacher Programme zur Steuerung von Robotern unter Beachtung der Grundlagen der Robotik, der Programmierung und des Aufbaus, der Funktionsweise und effizienten Anwendung von Greifersystemen.

  • 2. SCHWERPUNKTBEZOGENE FACHLICHE KOMPETENZEN im Schwerpunkt HOHLGLASPRODUKTION :
      • Herstellen des Gemenges für die Glasherstellung aus den Ausgangsstoffen unter Anwendung der dazu nötigen Apparate;
      • Rüsten, Einstellen und Beschicken sowie Bedienen und Überwachen der betriebsspezifischen Maschinen und Geräte zur Glasherstellung (z.B. Wannenofen);
      • Rüsten der Maschinen nach einem Runterfahren (z.B. zur Umrüstung) der betriebsspezifischen Verarbeitungsmaschinen zur Herstellung von Hohlglasprodukten; Vorbereiten der Maschinen für das erneute Hochfahren;
      • Beschicken und Einstellen der Verarbeitungsmaschinen nach dem Hochfahren, um Hohlglasprodukte (z.B. Flaschen und Konservengläser) durch verschiedene Blasverfahren (insbesondere Blas-Blas-Verfahren, Press-Blas-Verfahren, Enghalspressblasverfahren) herzustellen;
      • Gewährleisten eines sicheren und störungsfreien Betriebs durch Bedienen und Überwachen der Verarbeitungsmaschinen sowie der Maschinen und Anlagen zur Nachbehandlung;
      • Qualitätssicherung durch visuelle oder maschinelle Überwachung der Qualität der hergestellten Hohlglasprodukte (z.B. mit Kontrollstationen), Aussortieren fehlerhafter Produkte.

Glas-VerfahrenstechnikerInnen arbeiten in der Glasindustrie ("Glashütten") in den beiden Zweigen "Flachglas" und "Hohlglas". Der Bereich "Hohlglas" umfasst alle Arten von Glasbehältern, vor allem Trinkgläser, sogenannte Verpackungsgläser (Flaschen, Konservengläser für Lebensmittel usw.) Ziergegenstände wie Vasen und Blumenschalen, aber auch Baumaterialien wie Glasbausteine oder Glasdachziegel. Im Bereich "Flachglas" stellen sie alle Arten von Glasscheiben her, vor allem Fenster- und Türglas, Architekturglas (z.B. für Glasfassaden, Glasdächer, Glasbauwerke), Solarglas (für Photovoltaikanlagen, Solaranlagen und Glashäuser), Wärmeschutzglas ("Isolierglas"), Autoverglasungen, Spiegelglas sowie Display-Gläser für Computer-/Fernsehbildschirme und Handys. Der Bereich "Hohlglas" umfasst alle Arten von Glasbehältern, vor allem Trinkgläser, sogenannte Verpackungsgläser (Flaschen, Konservengläser für Lebensmittel usw.) Ziergegenstände wie Vasen und Blumenschalen, aber auch Baumaterialien wie Glasbausteine oder Glasdachziegel.

Glas-VerfahrenstechnikerInnen mit Schwerpunkt Hohlglasproduktion betreuen, steuern und überwachen sämtliche Anlagen und Maschinen der Glasherstellung und der Hohlglasproduktion. Sie stellen das Gemenge für die Glasherstellung aus den Ausgangsstoffen her (Grundstoffe sind z.B. Quarzsand, Soda, Pottasche, Feldspat usw., auch Altglas). Dann bereiten sie die Maschinen und Geräte zur Glasherstellung (z.B. Wannenofen) vor und stellen sie ein (diesen Vorgang nennt man "Rüsten"). Sie versorgen ("beschicken") die Maschinen mit den erforderlichen Materialien (Gemenge für die Glasherstellung, Zusatzstoffe, Kühlmittel usw.) und Bedienen und Überwachen sie während des gesamten Produktionsvorganges. Für die eigentliche Herstellung von Hohlglasprodukten gibt es dann eigene Verarbeitungsmaschinen, die sie ebenfalls Rüsten, Einstellen, Beschicken, Bedienen und Überwachen. Die Hohlglasprodukte (z.B. Flaschen und Konservengläser) werden hier meist in verschiedenen maschinellen Blasverfahren (insbesondere Blas-Blas-Verfahren, Press-Blas-Verfahren, Enghalspressblasverfahren) hergestellt; weiters gibt es auch verschiedene Pressverfahren, wobei das flüssige Glas in metallische Formen gepresst wird. Während des Produktionsvorganges gewährleisten die Glas-Ve…

Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Schleifmaschine eine Glasscheibe bearbeitet.
© AMS / Chloe Potter
Eine Glaserzeugerin bearbeitet eine Glasscheibe an einer Maschine.
© AMS / DoRo Filmproduktion
Auf dem Bild ist eine Glaserzeugerin zu sehen, die mit der Bearbeitung von Glas beschäftigt ist.
© AMS / DoRo Filmproduktion
  • ab 11.06.2026
    Die Eindringprüfung zielt darauf ab Werkstofftrennungen, die zur Oberfläche hin offen sind nachzuweisen. Dabei können Volumsfehler (Oberflächenporen, Oberflächen-lunker, ...) und flächige Fehler (Risse, Falten, ...) nachgewiesen werden. Das Eindringverfahren kann bei allen nicht porösen Werkstoffen angewendet werden. Außer Metalle sind auch Kunststoffe, Glas, etc. prüfbar, vorausgesetzt dass etwaige Lackschichten vor der Prüfung entfernt wurden. Da das Eindringverfahren auch bei nichtmagnetisierbaren Werkstoffen angewandt werden kann, stellt dieses Verfahren eine wichtige Ergänzung zur Magnetpulverprüfung dar. Inhalte: Physikalische Grundlagen des Verfahrens Verfahrensabgrenzung Prüfung mit gefärbten und fluoreszierenden Eindringmitteln Praktische Bauteilprüfungen nach Normen und Regelwerken Sicherheitsvorkehrungen Prüfprobleme Seminar und Prüfung werden in der TÜV AUSTRIA ZfP-Akademie als zugelassenes Ausbildungs- und Prüfungszentrum durch die Österreichische Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (ÖGfZP) durchgeführt. Nach Bestehen der schriftlichen und praktischen Zertifizierungsprüfung erhalten Sie das am Markt geforderte ÖNORM EN ISO 9712- Zertifikat, ausgestellt von der ÖGfZP. Die Qualifizierungsprüfung findet an einem separaten Termin, nach der Ausbildung statt. Bitte vergessen Sie nicht Ihre entsprechende Prüfungsanmeldung!
    Zielgruppe:
    Kurse der Stufe 1 richten sich an Personen, die das Prüfverfahren an verschiedenen Werkstoffen nach einer vorgegebenen Prüfanweisung durchführen, das Prüfergebnis einordnen und einen Prüfbericht erstellen sollen.
    Voraussetzungen:
    Für den Kursbesuch sind keine Voraussetzungen erforderlich. Für den Antritt zur Qualifizierungsprüfung sind gemäß den normativen Vorgaben zwingend die Mindesterfahrungszeiten in den jeweiligen Prüfverfahren von den Kandidat:innen einzuhalten. Die Mindestanforderung an die industrielle ZfP-Erfahrungszeit / Zeit als Prüferhelfer:in (für PT1: 15 Tage) ist vom Unternehmen im vollständig ausgefüllten Anmeldeformular schriftlich zu bestätigen, ebenso die entsprechende Sehfähigkeit. Details entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular unter Downloads.

    Institut:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

    Wo:
    TÜV AUSTRIA Technology & Innovation Center, Deutschstraße 10, 1230

    Wann:
    11.06.2026 - 15.06.2026

  • ab 11.06.2026
    Wir beginnen in Japan, das sich mit seinen eleganten, sanften Blends einen Namen gemacht hat. Weiter geht es nach Irland, wo die keltische Kultur und traditionsreiche Brennereien auf uns warten. Über den Atlantik führt uns die Reise nach Kanada, bevor uns der große Nachbar im Süden mit dem spannenden Kontrast zwischen pulsierenden Metropolen und den endlosen Weiten seiner Nationalparks begeistert. Den krönenden Abschluss bildet das Ursprungsland des Whiskys – Schottland –, dessen raue Schönheit den letzten Dram in unser Glas zaubert. Sie erhalten spannende Einblicke in die Herstellung dieses edlen Tropfens und werden verschiedene Proben verkosten und bewerten. Materialbeitrag: € 20,- für die Degustation inklusive Brot bitte direkt an den Vortragenden bezahlen.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 01

    Wann:
    11.06.2026 - 11.06.2026

  • ab 15.06.2026
    Um im Brandfall die Ausbreitung von Feuer und Rauch über Brandabschnittsgrenzen zu verhindern, sind Öffnungen in brandabschnittsbildenden Bauteilen mit Brandschutz- und/oder Rauchschutztüren zu verschließen. Damit deren Wirkung im Brandfall sichergestellt ist, müssen diese Bauprodukte sachgemäß eingebaut und ihre Funktion in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Am ersten Kurstag vermitteln wir Ihnen, wie der fachgerechte Einbau von Brandschutz- und Rauchschutztüren entsprechend der gültigen Regelwerke und Normen aussehen sollte und welche Fehler beim Einbau sowie bei der Installation von automatischen Schließanlagen auftreten können. Weiters erfahren Sie, welche periodischen Überprüfungen betriebliche Brandschutzorgane im Zuge der Eigenkontrolle durchzuführen haben. Am zweiten Kurstag werden die Grundkenntnisse wie Wartung und Überprüfung vertieft. Inhalte: Rechtliche Grundlagen für den Einbau von Brandschutz- und Rauchschutztüren Gefährdungen, Schutzmaßnahmen Eignungsprüfung von Brandschutz- und Rauchschutztüren Überprüfungsfristen entsprechend den Normen und der TRVB Wartungsrichtlinien Art und Umfang der periodischen Überprüfungen Instandsetzung Umgang mit Reparaturen an Brandschutz- und Rauchschutztüren Denkmalgeschützte Türen Brandschutztüren aus Holz, Glas ... Praxisbeispiele (korrekter Einbau, Mängel, Fehler) Haftung, Verantwortung für Wartung und Reparatur Prüfung, Zertifizierung und Einbau von Feuerschutzabschlüssen im Detail Wartung und Überprüfung von im Betrieb befindlichen Türen Der Weg zur CE-Kennzeichnung die neue Produktnorm EN 16034 (Entwurf) Umgang mit Sondereinbaufällen (Übergrößen, Beschlagsvariationen, spezielle Tragkonstruktionen, ...) Einbaubegleitende Kontrollen Für VÖSI Mitglieder bringt die Veranstaltung 3 Punkte für den Weiterbildungsnachweis. Lernen, wo Sie wollen! Kurstermine, die zeitgleich an einem unserer Veranstaltungsorte und online angeboten werden, finden in einem gemischten Lernsetting statt. Das bedeutet Online- und Präsenzteilnehmer:innen bilden eine gemeinsame Seminargruppe.
    Zielgruppe:
    Betriebliche Brandschutzorgane (Brandschutzwarte:innen, Brandschutzbeauftragte, Brandschutzmanager:innen), Servicetechniker:innen, Bautechniker:innen
    Voraussetzungen:
    Abgeschlossenen einschlägige Ausbildung gem. TRVB 117 O auf dem Gebiet des Brandschutzes (zumindest BSW) oder der Sicherheitstechnik (zumindest Person der Brandbekämpfung, Räumung und Evakuierung bzw. SVP) oder eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung als Service- und/oder Bautechniker:in.

    Institut:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

    Wo:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH Geschäftsstelle Salzburg, Münchner Bundesstraße 116, 5020

    Wann:
    15.06.2026 - 16.06.2026

  • ab 25.06.2026
    Seit Genererationen ist die Fermentation eine weltweit praktizierte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und enthaltene Närstoffe und Vitamine nicht nur zu konservieren, sondern sogar anzureichern. In dieser Kursreihe gehen wir von Omas Sauerkraut aus um die Welt und erobern uns Stück für Stück das einzigartige Handwerk rund um die traditionelle Fermentation und kreieren zudem auch eigene Rezepte. Mittels theoretischen Inputs, was denn bei einer Fermentation passiert und praktischer Anleitung wie man Lebensmittel richtig vorbereitet, wird die Angst vor Schimmel oder anderen bösen Überraschungen im Glas genommen Lernen Sie die Grundlagen der Milchsäurefermentation und stellen Sie traditionelles oder aber auch unkonventionelles Salzgurken her. Am Ende des Kurstages nimmt sich jede*r die vorbereiteten Gurken mit nach Hause, um die Fermentation selber beobachten zu können. Mitzubringen sind: 2x gut ausgewaschene Gurkengläser (je 720ml), Schürze Handschuhe (sofern gewünscht) Falls Lebensmittelallergieren oder Unverträglichkeiten bestehen, diese bitte vorab an die Kursleitung übermitteln Die Kursräume in der VHS polycollege Stöbergasse sind klimatisiert!

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 05

    Wann:
    25.06.2026 - 25.06.2026

  • ab 02.07.2026
    Cloisonné Emaille ist eine alte Metallarbeitstechnik, bei der winzige Drähte und buntes Glas-Emaille in einem arbeitsintensiven und aufwändigen Prozess zu einem kunstvollen Schmuckstück verarbeitet werden. Jede*r gestaltet ein eigenes Werk, das mehrmals in einem speziellen Ofen gebrannt wird. Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für die Technik interessieren, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Mariam Chikava, Bakk, ist Künstlerin und Schmuckdesignerin. Teilnehmer*innen-Kommentare: 'Ganz toll, man hat wirklich super Dinge gelernt. Danke!' - 'War sehr schön, ich werde mit dieser Technik gern weitermachen.' - 'Traumhafter Kurs!'

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    02.07.2026 - 03.07.2026

  • ab 06.07.2026
    Die Eindringprüfung zielt darauf ab Werkstofftrennungen, die zur Oberfläche hin offen sind nachzuweisen. Dabei können Volumsfehler (Oberflächenporen, Oberflächen-lunker, ...) und flächige Fehler (Risse, Falten, ...) nachgewiesen werden. Das Eindringverfahren kann bei allen nicht porösen Werkstoffen angewendet werden. Außer Metalle sind auch Kunststoffe, Glas, etc. prüfbar, vorausgesetzt dass etwaige Lackschichten vor der Prüfung entfernt wurden. Da das Eindringverfahren auch bei nichtmagnetisierbaren Werkstoffen angewendet werden kann, stellt dieses Verfahren eine wichtige Ergänzung zur Magnetpulverprüfung dar. Inhalte: Physikalische Grundlagen des Verfahrens Verfahrensabgrenzung Prüfung mit gefärbten, fluoreszierenden und nachemulgierbaren Eindringmitteln Praktische Bauteilprüfungen nach Normen und Regelwerken Prüfprobleme Sicherheitsvorkehrungen Erstellen von Prüfanweisungen nach Normen und Regelwerken Seminar und Prüfung werden in der TÜV AUSTRIA ZfP-Akademie als zugelassenes Ausbildungs- und Prüfungszentrum durch die Österreichische Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (ÖGfZP) durchgeführt, Nach Bestehen der schriftlichen und praktischen Zertifizierungsprüfung erhalten Sie das am Markt geforderte ÖNORM EN ISO 9712-Zertifikat, ausgestellt von der ÖGfZP. Die Qualifizierungsprüfung findet an einem separaten Termin, nach der Ausbildung statt. Bitte vergessen Sie nicht Ihre entsprechende Prüfungsanmeldung!
    Zielgruppe:
    Kurse der Stufe 1 richten sich an Personen, die das Prüfverfahren an verschiedenen Werkstoffen nach einer vorgegebenen Prüfanweisung durchführen, das Prüfergebnis einordnen und einen Prüfbericht erstellen sollen. Kurse der Stufe 2 richten sich an Personen, die für das Prüfverfahren aus Regelwerken und kundenspezifischen Anforderungen heraus Prüfanweisungen erarbeiten, Prüfaufsichtsfunktionen wahrnehmen, aber auch Tätigkeiten der Stufe 1 ausführen sollen.
    Voraussetzungen:
    Für den Kursbesuch sind keine Voraussetzungen erforderlich. Für den Antritt zur Qualifizierungsprüfung sind gemäß den normativen Vorgaben zwingend die Mindesterfahrungszeiten in den jeweiligen Prüfverfahren von den Kandidat:innen einzuhalten. Die Mindestanforderung an die industrielle ZfP-Erfahrungszeit / Zeit als Prüferhelfer:in (für PT1&2: 60 Tage) ist vom Unternehmen im vollständig ausgefüllten Anmeldeformular schriftlich zu bestätigen, ebenso die entsprechende Sehfähigkeit. Details entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular unter Downloads.

    Institut:
    TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

    Wo:
    TÜV AUSTRIA Technology & Innovation Center, Deutschstraße 10, 1230

    Wann:
    06.07.2026 - 10.07.2026

  • ab 22.07.2026
    Bei diesem Workshop lernen Sie, wie Sie Ihr eigenes Ökosystem für Ihr Zuahause erschaffen können. Sie erfahren welche Pflanzen für einen Flaschengarten am besten geeignet sind, wie dieses kleine Ökosystem gepflegt wird, wie es funktioniert und wie man anhand von einfachen Zutaten Leben in ein Glas zaubert. Am Ende des Workshops können Sie Ihre eigenen Flaschengärten selbst herstellen.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    22.07.2026 - 22.07.2026

  • ab 24.07.2026
    Bei der Fusing-Technik werden verschiedene Glaselemente bei 810 Grad miteinander verschmolzen. Akzente werden mit Glaspulver (Fritten) oder durch den Einsatz von irisierendem Glas gesetzt. Im Kurs wird nach der Materialkunde ein individueller Entwurf gezeichnet und dieser in Glas anfertigt, indem das Glas zusammengeklebt wird. Die Kursleiterin brennt die Stücke, fügt allfällige Metall- oder sonstige Ergänzungen hinzu und bringt sie eine Woche später in die Werkstatt, wo sie in Empfang genommen werden. Eva Tsvetkova hat das Bachelorstudium Porzellan- und Glas-Design an der Kunstakademie Ilia Petrov in Sofia abgeschlossen. Sie ist als Glas-, Keramik- und Porzellan-Künstlerin tätig.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    24.07.2026 - 31.07.2026

  • ab 30.07.2026
    Die Monotypie-Technik: - Es wird Farbe auf eine glatte Platte (z.B. Glas, Acryl oder Metall) aufgetragen. - Auf dieser Platte kann gemalen, gewischt, gekratzt, getupft – ganz frei experimentiert werden. - Danach wird Papier aufgelegt und die Farbe einmalig auf das Papier übertragen. - Beim Abheben entsteht der eigentliche Druck – oft mit überraschenden Strukturen und weichen Farbverläufen. 'Die Monotypie ist eine Drucktechnik, bei der der Zufall das Resultat prägt'. Das Besondere an der Monotypie: Jeder Druck ist ein echtes Unikat. Kein Motiv lässt sich exakt wiederholen, und so nimmt jede* Teilnehmer*in am Ende ein ganz persönliches Kunststück mit nach Hause. Voraussetzung: Die Technik ist leicht zugänglich - es sind daher keine Vorkenntnisse notwendig. Materialliste: Der Kursleiter stellt: Temperafarben und Papierbögen, Plexiglas-Platten und kleine Druckwalzen, für einen Unkostenbeitrag zur Verfügung: 5,- Euro pro Teilnehmer*in

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 12

    Wann:
    30.07.2026 - 31.07.2026

  • ab 03.08.2026
    Acrylfarbe ist ein extrem vielseitiger, wasserlöslicher und schnelltrocknender Alleskönner, der sich ideal für fast alle fettfreien Untergründe wie Leinwand, Papier, Holz, Metall, Glas, Kunststoff und Beton eignet. Sie ist perfekt für deckende Malerei, Strukturtechniken mit Pasten, Mixed-Media-Projekte sowie für Dekorationen im Innen- und Außenbereich. In diesem Kurs experimentieren Sie mit verschiedenen Techniken. Erlernen die richtige Handhabung diverser Materialien und grundlegende Kenntnisse der Material- und Handwerkskunde der Acrylmalerei. Das Malen mit Acrylfarben eröffnet unendlich viele Möglichkeiten. Bitte mitbringen: Acrylfarben, Pinsel (rund/flach), Spachtel, diverse Malmittel, Bildträger und Arbeitskleidung

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 21

    Wann:
    03.08.2026 - 13.08.2026

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • Glasblasen
  • Glasgestaltung
  • Glastechnik
  • Glasveredelung
  • Gravieren
  • Heißveredelungstechniken
  • Herstellung von Maschinenglas
  • Hohlglasmalen
  • Montage von Maschinen und Anlagen
  • Reparatur und Service von Maschinen und Anlagen
  • Sandstrahlen
Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Schleifmaschine eine Glasscheibe bearbeitet.
© AMS / Chloe Potter
Eine Glaserzeugerin bearbeitet eine Glasscheibe an einer Maschine.
© AMS / DoRo Filmproduktion
Auf dem Bild ist eine Glaserzeugerin zu sehen, die mit der Bearbeitung von Glas beschäftigt ist.
© AMS / DoRo Filmproduktion