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Medizinproduktekaufmann/-frau

Berufsbereiche: Handel und Verkauf
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 1.640,- bis € 1.740,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

Medizinproduktekaufleute arbeiten in den Bereichen Beschaffung, Vertrieb und Verkauf des Medizinproduktegewerbes; dieses Gewerbe befasst sich mit Herstellung und Verkauf von Materialien, Werkzeugen und Geräten, die im Gesundheitswesen benötigt werden, also in Ordinationen, Spitälern, Pflegeheimen, Rehabilitationszentren, medizinischen Labors, Rettungsdiensten usw. Medizinprodukte sind z.B. medizinische Instrumente und Geräte, Laborgeräte und -einrichtungen, Diagnosegeräte, Erste-Hilfe-Geräte, Verbandsmaterial, Desinfektions- und Spezialreinigungsmittel, Wundversorgungsmittel, Infusions- und Injektionsmaterial, Operationsmaterial, medizinische Schnelltests, Hygienematerialien, medizinische Handschuhe, Bandagen und Orthesen (Vorrichtungen zur Stabilisierung von Gliedmaßen) uä.

Medizinproduktekaufleute stellen den betrieblichen Bedarf an Medizinprodukten fest (Einkaufsplanung) und sorgen für die Bestellung der Waren bei den Herstellerfirmen (Einkaufsabwicklung). Wenn die Waren einlangen, kontrollieren sie, ob alles in der richtigen Menge und Qualität geliefert wurde (Warenan- und übernahme). Bei Lieferverzug oder falschen und fehlerhaften Lieferungen reklamieren sie bei der Lieferfirma. Die gelieferten Waren werden dann sachgemäß gelagert bzw. in den Verkaufsräumen verkaufsgerecht ausgestellt und mit Preiszetteln versehen (Preisauszeichnung). Die zentrale Aufgabe der Medizinproduktekaufleute ist die Information und Beratung der KundInnen über die Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten, Pflege und Qualität der Medizinprodukte sowie über die vom Unternehmen angebotenen Serviceleistungen. Im Verkaufsgespräch werden auch zusätzliche Produkte und Serviceleistungen angeboten. Die Medizinproduktekaufleute nehmen Kundenaufträge und bestellungen auch telefonisch bzw. über E-Mail und Internet entgegen und wickeln sie ab. Sie stellen die Rechnungen aus und kassieren die Zahlungsbeträge oder kontrollieren im bargeldlosen Zahlungsverkehr den Eingang der Zahlungen. Falls die KundInnen beliefert werden sollen, organisieren sie die Transporte, wobei in bestimmten Fällen sogar Spezialtransporte erforderlich sind (bei bestimmten Medizinprodukten, die besonders empfindlich oder gefährlich sind). Und schließlich nehmen sie auch Kundenreklamationen entgegen und erledigen diese zur Zufriedenheit der KundInnen.

Medizinproduktekaufleute benötigen sehr gute Kenntnisse über die angebotenen Produkte und ihre Verwendung und den möglichen Risiken und Gefahren, die davon ausgehen. Sie müssen teilweise auch das medizinische Vokabular beherrschen, da der Kundenkreis zu einem erheblichen Teil aus medizinischem Fachpersonal (z.B. ÄrztInnen) besteht. Auch die gesetzlichen Grundlagen des Gesundheitswesens und die Regelungen hinsichtlich der Medizinprodukte müssen ihnen geläufig sein (z.B. Arzneimittelregister, Krankenanstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Ärztegesetz, Elektrotechnikgesetz, Strahlenschutzgesetz, Gesetz über die medizinisch-technischen Dienste). Und nicht zuletzt sind schließlich auch Kenntnisse zur Verkaufsförderung und Werbung erforderlich, da es auch im Medizinproduktehandel um die verkaufsgerechte Warenpräsentation, die ansprechende Dekoration der Verkaufsräume und die Durchführung von Werbemaßnahmen geht.

 

Berufsprofil gemäß Ausbildungsordnung:

  1. Bedarf für die Warenbeschaffung und Durchführung der Warenbestellungen in der betriebsüblichen Kommunikationsform ermitteln,
  2. Einkauf unter Berücksichtigung neuer Technologien,
  3. Wareneingänge kontrollieren, Maßnahmen bei Lieferverzug, Nichtlieferung, Fehllieferung oder Gewährleistungsfällen setzen,
  4. Waren lagern und pflegen auch im Hinblick auf Hygiene sowie Umgehen mit sterilen Produkten,
  5. betriebliches Warensortiment vorbereiten, bereitstellen und verkaufsgerecht präsentieren,
  6. über die Wareneigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten, Warenpflege sowie Qualität von Medizinprodukten informieren und beraten sowie Kunden einschulen,
  7. Serviceleistungen anbieten,
  8. Transporte (auch für besondere Medizinproduktgruppen wie Gefahrgüter usw.) organisieren,
  9. Verkaufsgespräche führen,
  10. Bestellungen und Kundenaufträge entgegennehmen und abwickeln inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr sowie Durchführen der Artikelrückverfolgung im Anlassfall,
  11. Kundenreklamationen behandeln.

Medizinproduktekaufleute arbeiten in den Bereichen Beschaffung, Vertrieb und Verkauf des Medizinproduktegewerbes; dieses Gewerbe befasst sich mit Herstellung und Verkauf von Materialien, Werkzeugen und Geräten, die im Gesundheitswesen benötigt werden, also in Ordinationen, Spitälern, Pflegeheimen, Rehabilitationszentren, medizinischen Labors, Rettungsdiensten usw. Medizinprodukte sind z.B. medizinische Instrumente und Geräte, Laborgeräte und -einrichtungen, Diagnosegeräte, Erste-Hilfe-Geräte, Verbandsmaterial, Desinfektions- und Spezialreinigungsmittel, Wundversorgungsmittel, Infusions- und Injektionsmaterial, Operationsmaterial, medizinische Schnelltests, Hygienematerialien, medizinische Handschuhe, Bandagen und Orthesen (Vorrichtungen zur Stabilisierung von Gliedmaßen) uä.

Medizinproduktekaufleute stellen den betrieblichen Bedarf an Medizinprodukten fest (Einkaufsplanung) und sorgen für die Bestellung der Waren bei den Herstellerfirmen (Einkaufsabwicklung). Wenn die Waren einlangen, kontrollieren sie, ob alles in der richtigen Menge und Qualität geliefert wurde (Warenan- und übernahme). Bei Lieferverzug oder falschen und fehlerhaften Lieferungen reklamieren sie bei der Lieferfirma. Die gelieferten Waren werden dann sachgemäß gelagert bzw. in den Verkaufsräumen verkaufsgerecht ausgestellt und mit Preiszetteln versehen (Preisauszeichnung). Die zentrale Aufgabe der Medizinproduktekaufleute ist die Information und Beratung der KundInnen über die Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten, Pflege und Qualität der Medizinprodukte sowie über die vom Unternehmen angebotenen Serviceleistungen. Im Verkaufsgespräch werden auch zusätzliche Produkte und Serviceleistungen angeboten. Die Medizinproduktekaufleute nehmen Kundenaufträge und bestellungen auch telefonisch bzw. über E-Mail und Internet entgegen und wickeln sie ab. Sie stellen die Rechnungen aus und kassieren die Zahlungsbeträge oder kontrollieren im bargeldlosen Zahlungsverkehr den Eingang der Zahlungen. Falls die KundInnen beliefert werden sollen, organisieren sie die Transporte, wobei in bestimmten Fällen sogar Spezialtransporte erforderlich sind (bei bestimmten Medizinprodukten, die besonders empfindlich oder gefährlich sind). Und schließlich nehmen sie auch Kundenreklamationen entgegen und erle ...

  • 7 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Freundlichkeit
  • 2
    • Gepflegtes Äußeres
    • Höflichkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Kontaktfreude
  • Serviceorientierung
  • Teamfähigkeit
  • Vorausschauendes Denken
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Verkaufskenntnisse
  • Bedienung von Computerkassen
  • Beschwerdemanagement
  • Bestellwesen
  • Digitaler Verkauf
  • Fachberatung
  • Filialbetreuung
  • Jahresinventur
  • Kassenabrechnung
  • Kassieren im Verkauf
  • KundInnenberatung
  • Lagertätigkeit
  • Onlineshop-Beratung vor Ort
  • Preisauszeichnung
  • Regalbetreuung