KognitionswissenschafterIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.740,- bis € 2.900,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Kognitionswissenschaft fasst jene Aspekte zusammen, die sich auf das Denken bzw. auf die Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse des Menschen beziehen. Es handelt sich um ein disziplinübergreifendes Forschungsgebiet mit unterschiedlichen Anteilen an Linguistik, Informatik, Künstliche Intelligenz, Psychologie, Pädagogik, Neurobiologie und Philosophie.

KognitionswissenschaftlerInnen befassen sich der Erforschung von bewussten und unbewussten Prozessen der Erkenntnis- und Informationsverarbeitung, z.B. wahrnehmen, lernen, erinnern, sich orientieren, sprechen und handeln.

Die WissenschaftlerInnen versuchen, diese Prozesse zu begreifen, zu extrahieren und versuchen neuerdings, diese Prozesse auf künstliche Systeme zu übertragen.

Diese kognitiven Prozesse sind geistige Leistungen des Gehirns und hängen mit Sensorik und Motorik zusammen (z.B. Mundbewegungen beim Sprechen, bei der Wahrnehmung und Verarbeitung visueller Reize). Daher werden diese Prozesse von KognitionswissenschaftlerInnen als Prozesse der (mentalen) Datenverarbeitung verstanden. Sie versuchen z.B. die menschliche Sprache und non-verbales Verhalten sowie Wahrnehmung und Motorik zu erklären.

Um kognitive Prozesse in den Anwendungsbereich technischer Informationssysteme bzw. intelligenter technischer Systeme zu übertragen, wenden KognitionswissenschaftlerInnen Ansätze und Verfahren aus verschiedenen Gebieten an, z.B. Hirnforschung (insbesondere bildgebende Verfahren), Neuroinformatik und Künstliche Intelligenz, Sprachwissenschaft und Philosophie des Geistes.

Je nach Spezialisierungsrichtung ergeben sich eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern:

  • Systemanalyse
  • Unternehmensberatung im Bereich Wissensmanagementsysteme oder Motivation
  • Informationstechnologie (Interaktionsdesign, Usability)
  • Entwicklung zielgruppenadäquater Lehr- und Lernsoftware
  • Entwurf und Evaluation von Mensch-Maschine-Schnittstellen
  • Entwicklung von Smart Home Applikationen (z.B. Steuerungen für Licht, Klima, Jalousien)
  • IT-gestütztes Katastrophenmanagement (z.B. Modellierung und Simulation humanitärer Logistikprozesse)
  • Biomedizinische Technik (Mustererkennung bei EKG-Daten)
  • Teleoperation und kognitive Robotik
  • u.v.a.

 

Teilweise ergeben sich sehr komplexe philosophische Probleme, an deren Lösung gemeinsam mit PhilosophInnen gearbeitet wird.

Kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse finden zunehmend Eingang in weitere Anwendungsbereiche in denen Gestaltung und Ergonomie eine Rolle spielen, z.B. Kunst, Architektur und Design.

Kognitionswissenschaft fasst jene Aspekte zusammen, die sich auf das Denken bzw. auf die Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse des Menschen beziehen. Es handelt sich um ein disziplinübergreifendes Forschungsgebiet mit unterschiedlichen Anteilen an Linguistik, Informatik, Künstliche Intelligenz, Psychologie, Pädagogik, Neurobiologie und Philosophie.

KognitionswissenschaftlerInnen befassen sich der Erforschung von bewussten und unbewussten Prozessen der Erkenntnis- und Informationsverarbeitung, z.B. wahrnehmen, lernen, erinnern, sich orientieren, sprechen und handeln.

Die WissenschaftlerInnen versuchen, diese Prozesse zu begreifen, zu extrahieren und versuchen neuerdings, diese Prozesse auf künstliche Systeme zu übertragen.

Diese kognitiven Prozesse sind geistige Leistungen des Gehirns und hängen mit Sensorik und Motorik zusammen (z.B. Mundbewegungen beim Sprechen, bei der Wahrnehmung und Verarbeitung visueller Reize). Daher werden diese Prozesse von KognitionswissenschaftlerInnen als Prozesse der (mentalen) Datenverarbeitung verstanden. Sie versuchen z.B. die menschliche Sprache und non-verbales Verhalten sowie Wahrnehmung und Motorik zu erklären.

Um kognitive Prozesse in den Anwendungsbereich technischer Informationssysteme bzw. intelligenter technischer Systeme zu übertragen, wenden KognitionswissenschaftlerInnen Ansätze und Verfahren aus verschiedenen Gebieten an, z.B. Hirnforschung (insbesondere bildgebende Verfahren), Neuroinformatik und Künstliche Intelligenz, Sprachwissenschaft und Philosophie des Geistes.

Je nach Spezialisierungsrichtung ergeben sich eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern:

  • Systemanalyse
  • Unternehmensberatung im Bereich Wissensmanagementsysteme oder Motivation
  • Informationstechnologie (Interaktionsdesign, Usability)
  • Entwicklung zielgruppenadäquater Lehr- und Lernsoftware
  • Entwurf und Evaluation von Mensch-Maschine-Schnittstellen
  • Entwicklung von Smart Home Applikationen (z.B. Steuerungen für Licht, Klima, Jalousien)
  • IT-gestütztes Katastrophenmanagement (z.B. Modellierung und Simulation humanitärer Logistikprozesse)
  • Biomedizinische Technik (Mustererkennung bei EKG-Daten)
  • Teleoperation und kognitive Robotik
  • u.v.a.

 

Teilweise ergeben sich sehr komplexe philosophische Probleme, an deren Lösung gemeinsam mit PhilosophInnen gearbeitet wird.

Kognitionswissenschaftl…

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 1
    • Bereitschaft zu Selbstreflexion
  • Beobachtungsgabe
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • 7 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Statistikkenntnisse
  • Case Management in der Sozialarbeit
  • Kompetenzanalyse
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Psychodiagnostik
  • Psychosoziale Beratung
  • Sozialpsychologische Notfallhilfe