RechtspflegerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 1.450,- bis € 2.460,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Diplom-RechtspflegerInnen arbeiten bei Gericht als unterstützende Fachkräfte. Die österreichische Rechtsordnung sieht vier Arbeitsgebiete vor, in denen RechtspflegerInnen tätig werden können:

  1. Insolvenz-, Exekutions- und Zivilprozesssachen
  2. Verlassenschaftssachen, Kindschafts-, Erwachsenenschutz- und Kuratelsangelegenheiten sowie Angelegenheiten des Gerichtserlages und der Einziehung gerichtlicher Verwahrnisse
  3. Grundbuch- und Schiffsregistersachen
  4. Sachen des Firmenbuchs

Jedes dieser vier Arbeitsgebiete erfordert eine gesonderte Ausbildung. Beispiele für Tätigkeiten:

Bei Insolvenzsachen führen sie in eigener Verantwortung eigenständig die Eröffnung des Verfahrens, die Beschlussfassung über sämtliche rechtliche Fragen und auch die Verhandlungsführung durch. Im Rahmen eines Zivilprozesses prüfen sie die einlangenden Mahnklagen und entscheiden darüber. Dann stellen sie den Parteien den sogenannten bedingten Zahlungsbefehl zu.

Im Rahmen von Verlassenschaftssachen überprüfen sie, ob die rechtlichen Bestimmungen von den Parteien eingehalten wurden. In Pflegschaftsangelegenheiten kümmern sie sich um die Festsetzung des Unterhaltes der Kinder.

Grundbuchssachen sind eine nahezu ausschließliche Domäne der RechtspflegerInnen. Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, in dem Eigentumsrechte, Pfandrechte und Baurechte eingetragen werden. RechtspflegerInnen prüfen diesbezüglich die Anträge um Eintragung oder Löschung.

In Sachen des Firmenbuchs sind sie als ExekutionsrechtspflegerInnen zuständig. In das Firmenbuch werden Tatsachen über Unternehmen eingetragen. Hier prüfen sie, ob UnternehmerInnen ihren Anmeldepflichten und Eintragungen der Jahresabschlüsse nachgekommen sind, falls der begründete Verdacht der Unwahrheit besteht.

Die Aufgabengebiete und Tätigkeiten von RechtspflegerInnen sind so vielfältig wie in kaum einem anderen Beruf bei der Justiz. Weitere Aufgabenfelder sind: Vormundschaftsrecht, Handelsregister, Partnerschaftsregister, Zwangsverwaltung und Mahnverfahren die zum Außerstreitverfahren gehören.

RechtspflegerInnen arbeiten an Landes- und Bezirksgerichten mit GerichtsvollzieherInnen, ExekutivbeamtInnen und StaatsanwältInnen zusammen. Sie entlasten die RichterInnen in der ersten Instanz und sind nur an die Weisungen der direkt zuständigen RichterInnen gebunden.

Drei Viertel aller Entscheidungen bei Bezirksgerichten werden von diplomierten RechtspflegerInnen getroffen.

Siehe auch die Berufe RichterIn und NotarIn.

Diplom-RechtspflegerInnen arbeiten bei Gericht als unterstützende Fachkräfte. Die österreichische Rechtsordnung sieht vier Arbeitsgebiete vor, in denen RechtspflegerInnen tätig werden können:

  1. Insolvenz-, Exekutions- und Zivilprozesssachen
  2. Verlassenschaftssachen, Kindschafts-, Erwachsenenschutz- und Kuratelsangelegenheiten sowie Angelegenheiten des Gerichtserlages und der Einziehung gerichtlicher Verwahrnisse
  3. Grundbuch- und Schiffsregistersachen
  4. Sachen des Firmenbuchs

Jedes dieser vier Arbeitsgebiete erfordert eine gesonderte Ausbildung. Beispiele für Tätigkeiten:

Bei Insolvenzsachen führen sie in eigener Verantwortung eigenständig die Eröffnung des Verfahrens, die Beschlussfassung über sämtliche rechtliche Fragen und auch die Verhandlungsführung durch. Im Rahmen eines Zivilprozesses prüfen sie die einlangenden Mahnklagen und entscheiden darüber. Dann stellen sie den Parteien den sogenannten bedingten Zahlungsbefehl zu.

Im Rahmen von Verlassenschaftssachen überprüfen sie, ob die rechtlichen Bestimmungen von den Parteien eingehalten wurden. In Pflegschaftsangelegenheiten kümmern sie sich um die Festsetzung des Unterhaltes der Kinder.

Grundbuchssachen sind eine nahezu ausschließliche Domäne der RechtspflegerInnen. Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, in dem Eigentumsrechte, Pfandrechte und Baurechte eingetragen werden. RechtspflegerInnen prüfen diesbezüglich die Anträge um Eintragung oder Löschung.

In Sachen des Firmenbuchs sind sie als ExekutionsrechtspflegerInnen zuständig. In das Firmenbuch werden Tatsachen über Unternehmen eingetragen. Hier prüfen sie, ob UnternehmerInnen ihren Anmeldepflichten und Eintragungen der Jahresabschlüsse nachgekommen sind, falls der begründete Verdacht der Unwahrheit besteht.

Die Aufgabengebiete und Tätigkeiten von RechtspflegerInnen sind so vielfältig wie in kaum einem anderen Beruf bei der Justiz. Weitere Aufgabenfelder sind: Vormundschaftsrecht, Handelsregister, Partnerschaftsregister, Zwangsverwaltung und Mahnverfahren die zum Außerstreitverfahren gehören.

RechtspflegerInnen arbeiten an Landes- und Bezirksgerichten mit GerichtsvollzieherInnen, ExekutivbeamtInnen und StaatsanwältInnen zusammen. Sie entlasten die RichterInnen in der ersten Instanz und sind nur an die Weisungen der direkt zuständigen RichterInnen gebunden.

Drei Vi…

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Diskretion
  • 5 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • RechtspflegerInnenprüfung
  • Administrative Bürotätigkeiten
  • Mahn- und Exekutionsverfahren
  • MS Office-Anwendungskenntnisse
  • Unternehmenssoftware Rechtspflege