MikroelektronikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.500,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

MikroelektronikerInnen befassen sich mit dem Design, der Konstruktion und Wartung von kleinen bis kleinsten Bauteilen, Schaltungen oder Systemen.

Mikroelektronische Komponenten werden unter anderem in der Unterhaltungselektronik, im Fahrzeugbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der technischen Medizin eingesetzt. Vor allem gilt die Mikroelektronik als Basistechnologie für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik. MikroelektronikerInnen designen Chips als Sicherheitskomponenten für Reisepässe, Kreditkarten, SIM-Karten, Zutrittskontrollsysteme und andere Dinge.

Ein wichtiger Teil ist der Einsatz von Mikrocontrollern und von spezifischen Schaltkreisen. Die dafür benötigte Technik, wird als ASIC-Technik (Application Specific Integrated Circuit) bezeichnet. Damit lassen sich spezielle zusätzliche Funktionen integrieren. Beispiele: Beim Bau von Chips für ein Fahrzeugassistenzsystem kann z.B. zusätzlich eine Testlogik integriert (mit eingebaut) werden. Bei einer elektronischen Kaffeemaschine kann auf dem Chip zusätzlich eine Zeitfunktion miteingebaut werden, damit die Maschine den Kaffee um eine bestimmte Uhrzeit zubereitet.

Spezialisierungen und Entwicklungsfelder bietet z.B. die Anthropotechnik* für ergonomisch günstig gestaltete "Mensch-Maschine-Schnittstellen". Ein Beispiel ist die Displayanzeige in der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges oder Flugzeuges; diese sollen so gestaltet werden, dass in komlexen Situationen sogenannte Human-Factor-Unfälle nahezu ausgeschlossen werden können.

Bei ihrer Tätigkeit arbeiten MikroelektronikerInnen unter anderem mit BionikerInnen, Industrial DesignerInnen und AnthropotechnikerInnen* zusammen.

 

*Anthropotechnik: Abstimmen der Maschinen und technischen Einrichtungen auf die Eigenschaften und Bedürfnisse des Menschen, damit bei der Interaktion das bestmögliche Gesamtergebnis (Leistung, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit) bewirkt werden kann.

  • 6 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kommunikationsstärke
  • Lernbereitschaft
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Reisebereitschaft
  • 1
    • Genauigkeit
  • 17 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Analogtechnik
  • Assembler
  • C
  • C++
  • Cadence
  • CMOS-Technologie
  • Digitaltechnik
  • Elektrische Messtechnik
  • FPGA
  • Hardware-Testen
  • Hochfrequenz- und Funktechnik
  • LabVIEW
  • Messtechnik
  • Microprocessor-Technik
  • Schaltplanentwurf
  • UNIX
  • VHDL