zu Beruf, Aus- und Weiterbildung
KuratorIn
Berufsbereiche: Büro, Marketing, Finanz, Recht, Sicherheit / Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, KunsthandwerkAusbildungsform: Uni/FH/PH
Berufsbeschreibung
KuratorInnen planen und konzipieren Dauer- und Sonderausstellungen in Museen und ähnlichen Kunst- und Kultureinrichtungen. Sie entwickeln die Idee für eine Ausstellung und erarbeiten ein Konzept zu einem Themenschwerpunkt.
Für die Ausstellungskonzeption führen KuratorInnen umfangreiche Recherchen durch, wählen Ausstellungsobjekte aus der hauseigenen Sammlung aus oder stellen Leihanfragen bei anderen Museen. Zudem wickeln sie den Transport und die Versicherung der Exponate ab und sorgen dafür, dass diese fachgerecht gelagert und ausgestellt werden. In Zusammenarbeit mit KulturvermittlerInnen und AusstellungsgestalterInnen entwerfen sie die gestalterische Umsetzung sowie ein zielgruppengerechtes Vermittlungskonzept.
KuratorInnen schreiben Ausstellungstexte, Objektbeschriftungen und Wandtexte, erstellen Broschüren, beschaffen Fördermittel und kümmern sich auch um die Öffentlichkeitsarbeit. Zu Werbe- und Informationszwecken geben sie Interviews, schreiben Pressetexte und halten Präsentationen. Zudem sind sie für die wissenschaftliche Dokumentation der Sammlung bzw. der Ausstellungsstücke verantwortlich. KuratorInnen informieren sich laufend über KünstlerInnen und aktuelle Trends auf dem Kunstmarkt. Meist sind sie auf einen bestimmten Fachbereich spezialisiert.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
- Kunstausstellungen konzipieren und koordinieren
- Kunstobjekte und Themen auswählen
- Recherchen durchführen
- Ausstellungsgestaltung planen
- Ausstellungskataloge erstellen
- Künstlerkontakte pflegen
- Kunstobjekte verwalten
- Interviews geben
- Präsentationen abhalten
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ab 27.07.2026
Der Moment im Bildausschnitt – in Fotografie, Gedicht oder Film
Gedichte, Fotos und Filmisches in Hinzunahme der europäischen und japanischen Kunst- und Avantgardefilmgeschichte. Fotos, Porträts, Filme und Gemälde sind vor allem immer eins: Nachhall und Bildausschnitte. Wie erkennt man diese Ausschnitte? Wie erkennt man im Alltag einen Moment, den man festhalten will, und wie muss man schauen, um diesen wiederzufinden, sei es im Foto, im Gedicht oder im Kurzfilm? Welche Klänge haben Bild und Worte? Farben, Kontraste, Bewegungen. Im Lesen wie im Schreiben sind sich Lyrik und Avantgardefilm in ihrer Herangehensweise sehr ähnlich. Wie akzentuiere ich einen solchen Ausschnitt? Es gilt, dem besonderen Moment nicht hinterher zu rennen, sondern ihn «heraus zu feilen». Claudia SIEFEN-LEITICH arbeitet als Autorin, Filmemacherin, Kuratorin, und Archivarin mit dem Fokus auf deutsche, österreichische und japanische Avantgarde.
Institut:
VHS - Die Wiener VolkshochschulenWo:
VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 WienWann:
27.07.2026 - 29.07.2026 -
ab 22.09.2026
Vernissage Open Call 2026: Thema 'Dialog'
Unser Open Call ist jedes Jahr im Herbst die Gelegenheit, sich mit einem Kunstwerk an eine breite Öffentlichkeit zu wenden. Der Open Call im Herbst 2026 hat das Thema 'Dialog'. Einreichung: Di, 01.09.2026 bis Fr, 04.09.2026, tägl. 10:00 bis 20:00 Uhr. Bringen Sie uns ein hängefertiges Werk, wir stellen alle Einreichungen aus. Eine Fachjury wählt Preisträger*innen aus, die eine Gruppenausstellung gewinnen. Diese werden bei der Vernissage bekannt gegeben. Fachjury 2026: Michelle Cotton, Artistic Director der Kunsthalle Wien Antonella Anselmo, bildende Künstlerin, Schriftstellerin und Kuratorin Vernissage: Dienstag, 22. September 2026, 18:00 Uhr Begrüßung: Herbert Schweiger, MBA, MA, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen GmbH Eröffnung: Mag.a Veronica Kaup-Hasler, Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Ausstellungsdauer: 22. September bis 20. November 2026
Institut:
VHS - Die Wiener VolkshochschulenWo:
VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 WienWann:
22.09.2026 - 22.09.2026 -
ab 13.10.2026
Lostplaces fatale, das ehemalige Schloßhotel Cobenzl
Das noble Schloßhotel Cobenzl war in den 1920/30er Jahren ein beliebtes Wiener Ausflugsziel. Nach dem Krieg wurde es still um dieses bauliche Juwel, welches 1966 als Ruine abgerissen wurde. Die Geschichte des mondänen Schlosses ist sehr facettenreich. Im Umfeld gab es u. a. eine geheimnisvolle Grotte und einen Lustgarten. Heute sind auch die Taten des Grafen von Reichenbach vergessen, der in den Schlossmauern esoterische Experimente unternommen hatte. Während der NS-Zeit wurde der Bau als Lazarett und als Kommandostelle der Luftwaffe verwendet. Vor ein paar Jahren wurde hinter dem Schloss ein verschütteter großer Luftschutzstollen entdeckt. All die verwehten Geschichten und die unglücklichen Lostplaces rund um das vergessene Schloss werden aus der Vergangenheit in die Erinnerung gerufen, ebenso die dortige Ski-Sprung-Schanze, die Ende der 1940er Jahre verschwunden war. Dr. Marcello La Speranza ist der Kurator der historischen Luftschutz-Ausstellung Erinnern im Innern im Haus des Meeres (ehemaliger Flakturm) im Esterhazypark, wo viele Relikte aus der Kriegszeit ausgestellt sind. Diese Veranstaltung ist Teil der kostenlosen Reihe Wissenswertes im Kunstsalon. Um Anmeldung wird gebeten!
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ab 14.10.2026
Edelsteine im Kaiserhaus – der Edelsteinstrauß der Maria Theresia
Erfahren Sie mehr über den Edelsteinstrauß der Maria Theresia, das einzigartige Kunstwerk aus der Miniaturedelsteinsammlung des Kaiserhauses und die Höhepunkte der 260-jährigen Geschichte dieses kunsthistorischen Objekts. Der Edelsteinstrauß in seiner Vase aus Bergkristall besteht aus einem filigranen Blattwerk aus Textil, 61 glitzernden Blüten und 12 funkelnden Insekten, die aus insgesamt 2.102 Diamanten und 761 farbigen Edel- und Schmucksteinen gefertigt sind. Vortragende*r: Dr. Victoria Kohn, Kuratorin der Edelsteinsammlung und Co-Kuratorin der Mineraliensammlung des Naturhistorischen Museums Wien
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ab 14.10.2026
Edelsteine im Kaiserhaus – der Edelsteinstrauß der Maria Theresia (Webinar)
Erfahren Sie mehr über den Edelsteinstrauß der Maria Theresia, das einzigartige Kunstwerk aus der Miniaturedelsteinsammlung des Kaiserhauses und die Höhepunkte der 260-jährigen Geschichte dieses kunsthistorischen Objekts. Der Edelsteinstrauß in seiner Vase aus Bergkristall besteht aus einem filigranen Blattwerk aus Textil, 61 glitzernden Blüten und 12 funkelnden Insekten, die aus insgesamt 2.102 Diamanten und 761 farbigen Edel- und Schmucksteinen gefertigt sind. Vortragende*r: Dr. Victoria Kohn, Kuratorin der Edelsteinsammlung und Co-Kuratorin der Mineraliensammlung des Naturhistorischen Museums Wien
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ab 16.10.2026
Intuitives Malen
Intuitives Malen ist ein kreativer Prozess ohne feste Vorgaben, Regeln oder Ziele, bei dem der Fokus auf dem Tun und dem persönlichen Ausdruck liegt. Dieser Prozess kann als sehr befreiend, entlastend und stärkend erlebt werden. Es sind dafür keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Egal ob Sie noch nie einen Pinsel in der Hand hatten oder schon ein/e fortgeschrittene/r Hobbykünstler*in sind, intuitives Malen ist für Jede*n geeignet. Es ist für alles gesorgt: Sie brauchen zu dem Kurs außer einer Malschürze nichts mitzubringen, da alle Materialien (Acrylfarben, Pastellkreiden, Kohlestifte, Pinsel, Spachteln und Papier) für Sie vorbereitet sind. Dafür wird von der Kursleitung direkt im Kurs, je nach Teilnehmerzahl ein Materialbeitrag von ca. € 15, - (maximal) eingesammelt. Tünde Toth, MA, MA, MA, ist Künstlerin und Kuratorin. Sie hat diese Studiengänge abgeschlossen: Research in Art and Design in Social and Political Contexts (2020), Master of Art and Design in Social Practice and the Creative Environment (2018) sowie in Literatur und Linguistik (1998).
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ab 19.10.2026
Ein Wunder spontaner Organisation. Die Besetzung der Arena im Sommer 1976
Mit der Besetzung des ehemaligen Schlachthofs in St.Marx begann Ende Juni 1976 ein Happening der 100 Tage, das die Stadt aufrüttelte. Von einem Wunder spontaner Organisation sprach der Kulturwissenschaftler und politische Aktivist Dieter Schrage. Für drei Monate entstand hier eine improvisierte Stadt in der Stadt. Neue soziale Bewegungen und subkulturelle Forderungen traten mit der Arena in den Blick der breiten Öffentlichkeit. Zwar wurde das Experiment mit Bulldozern im Oktober 1976 gestoppt, doch es hatte Folgen. Radikal wurden die Verhältnisse infrage gestellt: Wem gehört die Stadt? Wie viel Freiraum hat die Alternativkultur? Werner Michael Schwarz, Historiker, PD, Kurator im Wien Museum; Forschungsschwerpunkte: Stadt-, Film- und Mediengeschichte; Ausstellungen und Publikationen, u. a.: Wien im Film (2010), Besetzt! Kampf um Freiräume seit den 70ern (2012), Mythos Galizien (2015), Das Rote Wien (2019), Die Zerstörung der Demokratie. März 1933 bis Februar 1934 (2023), Pratermuseum neu (2024), Wissen für alle. ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien (2025)
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ab 10.11.2026
Palais und Gärten der Josefstadt – Als Pracht entstand und Pflanzen wuchsen
Der Vortrag führt durch die teils verlorenen Gartenwelten der Josefstadt – vom prachtvollen Palais Schönborn und seinen weitläufigen Gärten über das verlorene Palais Dietrichstein bis zur Paarschen Reitschule als Ort höfischer Bewegung und Repräsentation. Gezeigt wird, wie barocke Gartenkunst, Architektur und Stadtentwicklung die Josefstadt über Jahrhunderte hinweg geprägt und verändert haben. Mit anschließender Führung durch die Ausstellung im Bezirksmuseum Josefstadt Palais und Gärten der Josefstadt – Als Pracht entstand und Pflanzen wuchsen. Natascha Perkaus: Als Kunsthistorikerin und Landschaftsgärtnerin vereint die Kuratorin der Ausstellung historische Forschung mit gartenhistorischer Praxis. Dadurch richtet sich der Blick nicht nur auf historische Gartenpalais und Anlagen, sondern auch auf die Pflanzenwelt barocker Gartenkultur.
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ab 30.03.2027
Wien als Residenz
Symbole der habsburgischen Herrschaft sind in Wien bis heute unübersehbar, war doch die Kaiserstadt für viele Jahrhunderte die Schaltzentrale eines Großreiches. Der Ausbau Wiens zur kaiserlichen Residenz in der Epoche der Frühen Neuzeit hinterließ jedoch nicht nur großartige Bauprojekte, sondern auch Spuren in der sozialen Zusammensetzung der Stadtbewohnerschaft. Der Vortrag behandelt die Rolle des kaiserlichen Hofes bei der Umwandlung Wiens zu einer imperialen Residenzstadt. Martin Mutschlechner ist als Historiker und Kurator in Schloss Schönbrunn tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Geschichte und Organisation des Wiener Kaiserhofes, der Funktionsgeschichte habsburgischer Residenzbauten sowie der Beschäftigung mit Biografien von Mitgliedern der Dynastie Habsburg bzw. Habsburg-Lothringen. Dieser Vortrag ist Bestandteil des Lehrgangs für Wien-Liebhaber*innen: Die Wienakademie. Konzept: a.o. Univ.-Prof. Dr. Karl Vocelka (i.R.): Die Geschichte der Stadt Wien von den Anfängen bis zur Gegenwart in 4 Semestern. Die Vorlesung kann in Präsenz oder von zu Hause aus besucht werden.
Institut:
VHS - Die Wiener VolkshochschulenWo:
VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 WienWann:
30.03.2027 - 30.03.2027
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