Patentanwalt/Patentanwältin

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.200,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Patentanwälte und Patentanwältinnen sind akademisch ausgebildete AkademikerInnen eines technischen oder mathematisch-naturwissenschaftlichen Faches, die sich im Rahmen einer PatenanwaltanwärterInnenschaft zusätzliche juristische Qualifikationen erwerben.

Patentanwälte und Patentanwältinnen beraten MandantInnen auf den Gebieten des gewerblichen Rechtsschutzes, welches Patente, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster (Designschutz), Marken, Arbeitnehmererfinderrecht, Typografieschutz, Sortenschutz Halbleiterschutz, Kennzeichen- und Musterwesen sowie Lizenzverträge umfasst.

Patentanwälte/Patentanwältinnen sind zur berufsmäßigen Vertretung vor dem Patentamt, vor dem Obersten Patent- und Markensenat sowie in Angelegenheiten des Sorten- und des Musterschutzes vor den zuständigen Verwaltungsbehörden berechtigt.

Auf den oben genannten Gebieten sind sie auch zur berufsmäßigen Mit-Vertretung befugt (z.B. neben dem Rechtsanwalt, vor den ordentlichen Gerichten und Strafgerichten).

Sie erstellen außerdem Gutachten (z.B. zu der Frage der Patentfähigkeit einer Erfindung, der Gültigkeit oder des Schutzumfanges eines Patentes oder anderen gewerblichen Schutzrechtes).

Siehe auch den Beruf Rechtsanwalt/Rechtsanwältin.

Bachelorstudium (FH) Hochschulstudium Wirtschaftsrecht Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Physik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Werkstoffwissenschaften Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Physik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Mathematik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Chemie Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Elektrotechnik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Physik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau - Konstruktion Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Mathematik in Technik und Naturwissenschaften Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Advanced Materials Science Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Elektrotechnik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Mathematik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau - Mechatronik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie - Werkstofftechnologie und -analytik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Physik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Wirtschaftsingenieurwesen - Technische Chemie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Materialwissenschaften Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Chemie
  • ab 01.10.2020
    In einer Zeit, in der der technische Fortschritt stets beschleunigt, nimmt der gewerbliche Rechtsschutz einen immer größeren Stellenwert ein. 2018 wurden in Deutschland über 67.800 Patente angemeldet, im Vergleich zu den Vorjahren ein gleichbleibend hohes Niveau. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen fehlt jedoch häufig das entsprechende Know-how, auch weil die Mehrzahl der Ingenieurinnen und Ingenieure, Naturwissenschaftler/-innen und Betriebswirte/-innen in der Regel die Hochschulausbildung beendet, ohne mit den wichtigen Themen „Gewerblicher Rechtsschutz, Innovation oder Patentverwertung“ in Berührung gekommen zu sein. Diese Lücke soll mit dem weiterbildenden Fernstudienkurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ geschlossen werden. Die Beuth Hochschule für Technik Berlin bietet bereits seit 1997 Weiterbildungen im Fernstudium zum Gewerblichen Rechtsschutz an. Beim Kurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ handelt es sich um die Weiterentwicklung des erfolgreichen Fernstudienangebots „Patentrecht für Ingenieurinnen und Ingenieure und Naturwissenschaftler/-innen – Gewerblicher Rechtsschutz“. Der Fernstudienkurs beginnt mit einer – nicht verpflichtenden – Einführungsveranstaltung in Berlin, in der sich die Teilnehmenden kennenlernen und in die Materie des Gewerblichen Rechtsschutzes eingeführt werden. Die Teilnahme ist freiwillig, wird aber sehr empfohlen. In der folgenden Selbstlernphase arbeiten die Teilnehmenden das schriftliche Lehrmaterial zuhause eigenständig durch. Der hierfür erforderliche Lernaufwand beträgt 8-12 Stunden pro Woche (je nach individuellem Lerntempo und Vorwissen). Zur Kontrolle des Lernerfolges werden Einsendeaufgaben bearbeitet und von Dozenten des Fernstudieninstitutes korrigiert. Weiterhin haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf der Online-Lernplattform in einem Kursforum oder per Web-Meeting Fragen zu diskutieren oder Informationen auszutauschen. Der Fernstudienkurs wird mit einem zweitägigen (obligatorischen) Seminar inkl. Klausur in Berlin abgeschlossen, das von erfahrenen Patentanwälten durchgeführt wird und Raum für Fragen und Diskussionen sowie für eine Vertiefung des Stoffes lässt.
    Ziele:
    Der wissenschaftliche Fernstudienkurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ hat zum Ziel, Ihnen Kenntnisse auf den folgenden Gebieten zu vermitteln: • Deutsches Patent- und Gebrauchsmusterrecht, • Europäisches Patentrecht und internationale Anmeldungen (PCT), • Arbeitnehmererfinderrecht, • Urheberrecht, • Marken- und Designrecht. Nach Abschluss des Kurses sind Sie in der Lage, als Patentreferent/-in, Schutzrechtsbeauftragte/-r oder – sofern Sie einen ingenieurwissenschaftlichen Abschluss besitzen – Patentingenieur/-in eines Unternehmens z. B. folgende Aufgaben wahrzunehmen: • Unternehmensinterne Betreuung und Überwachung von Schutzrechtsportfolios, • Mitwirkung bei der Formulierung und Einreichung von Patent-, Design- und Markenanmeldungen, • Unternehmensinterne Beratung, Prüfung und Bewertung im Rahmen von Patent- und Markenprojekten, • Entgegennahme und Verwaltung von Erfindungsmeldungen im Unternehmen, • Mitwirkung bei der Vertretung des Unternehmens vor Patent- und Markenämtern, • Kommunikation und Koordination mit externen Rechts-, Patent- und Markenanwälten.
    Zielgruppe:
    Ingenieure/-innen, Natur- und Betriebswissenschaftler/-innen, Geschäftsführer/-innen, Freie und angestellte Erfinder/-innen, Mitarbeiter/-innen von Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen, Interessenten/-innen am Beruf des Patentanwalts / der Patentanwältin, angehende Patentanwaltskandidaten/-innen, sowie Patentanwaltskandidaten/-innen, die gerade mit der Ausbildung begonnen haben, Juristen/-innen und junge Anwälte/-innen am Beginn ihrer Tätigkeit im Gewerblichen Rechtsschutz, Rechtsanwaltsfachangestellte, die sich fachlich spezialisieren möchten, Patentanwaltsfachangestelle, Paralegals und IP-Fachkräfte auf der Suche nach einer anspruchsvollen Weiterbildung.
    Voraussetzungen:
    Erste Erfahrungen auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.

    Institut:
    Beuth Hochschule für Technik Berlin - Fernstudieninstitut

    Wo:
    Berlin

    Wann:
    01.10.2020 - 31.03.2021

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Lernbereitschaft
  • 1
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • 8 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Elektronik- und Elektrotechnikkenntnisse
  • 3D-CAD-Systeme
  • AutoCAD
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Mechatronik
  • Mikroelektronik
  • Projektakquisition
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich