AfrikanistIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

AfrikanistInnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit der Erforschung und Beschreibung afrikanischer Gesellschaften, insbesondere deren Geschichte, Sprachen und Literatur.

Sie sammeln Dokumente und Literatur aus dem afrikanischen Kulturraum. Sie analysieren und interpretieren Texte sowie gesprochene Sprache. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in Vorträgen, politischen Diskussionsrunden oder in Publikationen. Durch die sprachbezogene Ausbildung können sie in unterschiedlichen Projekten mitwirken, z.B.

  • Handschriften und Inschriften übersetzen
  • Dokumente für Archive sammeln und systematisieren
  • Übersetzungen (Produktbeschreibungen, Reiseführer) korrekturlesen
  • Fachartikel für die Veröffentlichung in den Medien verfassen
  • Qualitätskontrolle bei Drucksorten (Informationsblätter, Flyer)
  • Kulturveranstaltungen und Ausflüge organisieren
  • Informationsbeiträge für Tourismus und Fremdenverkehr gestalten
  • Bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten mitarbeiten
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter
  • ab 29.10.2026
    Was bedeutet es, wenn ein Kind intensiver wahrnimmt, stärker fühlt oder ungewöhnlich reagiert? Wir beleuchten, was Psychologie und Neurowissenschaft über sensible Reizverarbeitung wissen und wo der Unterschied zwischen natürlicher Vielfalt und Belastung liegt. Anhand von Alltagsbeispielen werden typische Herausforderungen wie Reizüberflutung, Rückzug oder emotionale Intensität sichtbar – ebenso wie Stärken wie Kreativität und feine Wahrnehmung. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie Eltern, Schule und Umfeld unterstützend wirken können, ohne vorschnell zu pathologisieren. Auch die existenzanalytische Perspektive fließt ein: Wie erlebt das Kind seine Welt, fühlt es sich verstanden und wirksam, und welche Bedeutung haben Beziehung und Resonanz? Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 13

    Wann:
    29.10.2026 - 29.10.2026

  • ab 12.11.2026
    ADHS wird oft als Kinderdiagnose gesehen, betrifft jedoch viele Erwachsene – häufig unerkannt. Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität und emotionale Schwankungen können sich im Berufs- und Beziehungsleben bemerkbar machen. Der Vortrag gibt einen Überblick darüber, wie sich ADHS im Erwachsenenalter zeigt, welche diagnostischen Kriterien gelten und wo die Grenze zwischen Herausforderung und Störung liegt. Vorgestellt werden alltagsnahe Bewältigungsstrategien wie Strukturierung, Stressmanagement und therapeutische Ansätze. Ebenso geht es um Ressourcen wie Kreativität, Energie und unkonventionelles Denken. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 13

    Wann:
    12.11.2026 - 12.11.2026

  • ab 01.12.2026
    Die Arbeitswelt prägt unser seelisches Leben ebenso stark wie unser Alltag. Der Vortrag beleuchtet zentrale Fragen der Arbeitspsychologie und zeigt auf, wie unterschiedliche Arbeitsformen (von Schichtarbeit über prekäre Beschäftigungen bis hin zur neuen Selbstständigkeit) sich auf unsere psychische Gesundheit auswirken. Ebenso werden die psychologischen Mechanismen hinter Werbung und moderner Führungskultur beleuchtet. Aber auch die gesamtwirtschaftliche Lage ist ein psychologischer Faktor: die Angst vor Arbeitslosigkeit oder Verarmung, oder die emotionale Dynamik bei wirtschaftlichem Aufschwung. Gibt es noch Arbeitskämpfe? Wie sehen wir Lohnverhandlungen, Arbeitszeit und die berühmte 'Work-Life-Balance'? Wir schärfen unseren Blick darauf, wie wirtschaftliche Strukturen und psychische Prozesse ineinandergreifen. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 11

    Wann:
    01.12.2026 - 01.12.2026

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter