AfrikanistIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

AfrikanistInnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit der Erforschung und Beschreibung afrikanischer Gesellschaften, insbesondere deren Geschichte, Sprachen und Literatur.

Sie sammeln Dokumente und Literatur aus dem afrikanischen Kulturraum. Sie analysieren und interpretieren Texte sowie gesprochene Sprache. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in Vorträgen, politischen Diskussionsrunden oder in Publikationen. Durch die sprachbezogene Ausbildung können sie in unterschiedlichen Projekten mitwirken, z.B.

  • Handschriften und Inschriften übersetzen
  • Dokumente für Archive sammeln und systematisieren
  • Übersetzungen (Produktbeschreibungen, Reiseführer) korrekturlesen
  • Fachartikel für die Veröffentlichung in den Medien verfassen
  • Qualitätskontrolle bei Drucksorten (Informationsblätter, Flyer)
  • Kulturveranstaltungen und Ausflüge organisieren
  • Informationsbeiträge für Tourismus und Fremdenverkehr gestalten
  • Bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten mitarbeiten
Kultur- und SozialanthropologIn_01
© AMS/Chloe Potter
  • ab 20.02.2026
    Hochsensibilität (HSP) gibt es als Begriff seit 1995, geprägt von Elaine Aaron. Doch was ist das eigentlich? Bin ich, ist mein Kind, mein*e Partner*in hochsensibel? Wie kann ich das feststellen – und: Wie wichtig ist es, das zu wissen? Manche hochsensible Menschen leiden unter diesen Anlagen. Um im Alltag gut zurechtzukommen, entwickeln die Betroffenen eigene Strategien. Andere hingegen genießen ihre Feinfühligkeit, denn sie können mit ihr gut umgehen und finden beispielsweise in den Künsten oder im Umgang mit anderen Menschen Freude und können sich so sehr lebendig und wirksam fühlen. Diagnostisch wichtig ist die Abgrenzung zu Autismus-Spektrum-Störungen bzw AD(H)S, um richtig mit der Anlage umgehen zu können. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 03

    Wann:
    20.02.2026 - 20.02.2026

  • ab 26.02.2026
    AlzheimerKrankheit (AD) ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung, die in einem Kontinuum von Frühphase bis zur schweren Demenz verläuft. Früherkennung und Therapien haben sich positiv verändert Biomarker und bildgebende Verfahren werden zunehmend erfolgreich eingesetzt. Therapien können umso wirksamer sein, je früher im Krankheitsverlauf sie eingesetzt werden und so gewinnt werden präklinische und milde Stadien wichtiger. Wir werden neben den medizinisch-pflegerischen Aspekten deshalb auch die Vorbeugung, den Lebensstil und die Wirksamkeit von Gehirntraining im Alltag besprechen. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien. Diese drei Berufe sucht er beispielsweise in der Beschäftigung mit Afrika und der Psychoanalyse fruchtbringend zu verbinden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    26.02.2026 - 26.02.2026

  • ab 16.04.2026
    Immer mehr Menschen vereinsamen in vielen Ländern. Einsamkeit, die sich vor allem in den Stunden bemerkbar macht, in denen wir ruhen können. Doch viele erwartet ein Gefühl des Abgeschnittenseins, eine seltsam unlogische Angst. Moderne Gesellschaften haben eine Kultur geschaffen, in der Alleinsein zwar alltäglich ist, aber kaum sozial eingebettet erlebt werden kann. Dies nennt die Soziologie 'Verdichtung ohne Nähe'. Wir werden unser Augenmerk auf die individuelle Vulnerabilität, den häufigen Substanzkonsum (Alkohol, unsere liebste Droge) und Depression richten. Gemeinsam überlegen wir, wie wir diese Situationen entschärfen können und vielleicht unsere Abende (wieder) anregend und entspannend gestalten können. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien. Diese drei Berufe sucht er beispielsweise in der Beschäftigung mit Afrika und der Psychoanalyse fruchtbringend zu verbinden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    16.04.2026 - 16.04.2026

  • ab 04.05.2026
    Etwa 4,5% der Erwachsenen und zwischen 3% und 7% der Kinder sind mit ADHS diagnostiziert. Während das Syndrom früher vor allem mit Kindern in Verbindung gebracht wurde, zeigt sich heute ein deutlich erweitertes Verständnis: Auch Erwachsene sind zunehmend betroffen. ADHS ist ein neurobiologisches Syndrom, das die Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Die Konzentrationsfähigkeit ist reduziert, während die Aktivität häufig ein überdurchschnittlich hohes Niveau erreicht. Nicht selten wird ADHS von Betroffenen und ihrem Umfeld weniger als Erkrankung, sondern vielmehr als Persönlichkeitsmerkmal wahrgenommen – mit Aussagen wie So bin ich eben. Typische Anzeichen können eine ausgeprägte Aktivität, Schwierigkeiten bei der Konzentration sowie Probleme beim Abschließen von Aufgaben sein. In solchen Fällen lohnt es sich, die eigene Tagesstruktur zu reflektieren und gezielt nach positiven Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen. Im Rahmen des Kurses werden zentrale Aspekte wie Symptome, Diagnose, Umgang und therapeutische Möglichkeiten umfassend beleuchtet. Dr. Franz Ahamer – Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien – begleitet Sie durch diese Thematik mit wissenschaftlicher Expertise und praktischer Erfahrung.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 17

    Wann:
    04.05.2026 - 04.05.2026

  • ab 28.05.2026
    Sigmund Freud und Karl Kraus, zwei der wichtigsten Kulturkritiker im Wien des Fin de Siecle. Beide schienen an einer Kontaktaufnahme interessiert. Kraus, der Psychoanalyse zu Beginn gar nicht so ablehnend gegenüber, und auch Freud bemühte sich Karl Kraus Gunst zu gewinnen, doch vergeblich. Kraus war der Meister des Deutschen und auch in sozialen Belangen der Zeit involviert. Auch Freud war ein Sprachmeister, die Hintergründigkeiten beider unterschieden sich aber wesentlich. Daher kam es dazu, dass Kraus Lieblingsthemen: die Macht der Sprache, ihr Missbrauch durch Psychiater, Psychoanalytiker und Journalisten sowie die katastrophalen Folgen dieses Missbrauchs, auch in der Stellungnahme zu Freud wesentlich wurden. Freud, könnte man sagen, nahm die Inhalte der Texte wahr, Kraus vielleicht eher das Unausgesprochene. Was wie ein Paradox aussieht, das werden wir versuchen in diesem Vortrag zu hinterfragen. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien. Diese drei Berufe sucht er beispielsweise in der Beschäftigung mit Afrika und der Psychoanalyse fruchtbringend zu verbinden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    28.05.2026 - 28.05.2026

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte
Kultur- und SozialanthropologIn_01
© AMS/Chloe Potter