AfrikanistIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

AfrikanistInnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit der Erforschung und Beschreibung afrikanischer Gesellschaften, insbesondere deren Geschichte, Sprachen und Literatur.

Sie sammeln Dokumente und Literatur aus dem afrikanischen Kulturraum. Sie analysieren und interpretieren Texte sowie gesprochene Sprache. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in Vorträgen, politischen Diskussionsrunden oder in Publikationen. Durch die sprachbezogene Ausbildung können sie in unterschiedlichen Projekten mitwirken, z.B.

  • Handschriften und Inschriften übersetzen
  • Dokumente für Archive sammeln und systematisieren
  • Übersetzungen (Produktbeschreibungen, Reiseführer) korrekturlesen
  • Fachartikel für die Veröffentlichung in den Medien verfassen
  • Qualitätskontrolle bei Drucksorten (Informationsblätter, Flyer)
  • Kulturveranstaltungen und Ausflüge organisieren
  • Informationsbeiträge für Tourismus und Fremdenverkehr gestalten
  • Bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten mitarbeiten
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter
  • ab 28.05.2026
    Sigmund Freud und Karl Kraus, zwei der wichtigsten Kulturkritiker im Wien des Fin de Siecle. Beide schienen an einer Kontaktaufnahme interessiert. Kraus, der Psychoanalyse zu Beginn gar nicht so ablehnend gegenüber, und auch Freud bemühte sich Karl Kraus Gunst zu gewinnen, doch vergeblich. Kraus war der Meister des Deutschen und auch in sozialen Belangen der Zeit involviert. Auch Freud war ein Sprachmeister, die Hintergründigkeiten beider unterschieden sich aber wesentlich. Daher kam es dazu, dass Kraus Lieblingsthemen: die Macht der Sprache, ihr Missbrauch durch Psychiater, Psychoanalytiker und Journalisten sowie die katastrophalen Folgen dieses Missbrauchs, auch in der Stellungnahme zu Freud wesentlich wurden. Freud, könnte man sagen, nahm die Inhalte der Texte wahr, Kraus vielleicht eher das Unausgesprochene. Was wie ein Paradox aussieht, das werden wir versuchen in diesem Vortrag zu hinterfragen. Dr. Franz Ahamer ist Psychotherapeut, Afrikanist und Sprachwissenschaftler an der Universität Wien. Diese drei Berufe sucht er beispielsweise in der Beschäftigung mit Afrika und der Psychoanalyse fruchtbringend zu verbinden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    28.05.2026 - 28.05.2026

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter