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WerkstofftechnikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 2.070,- bis € 2.160,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

Der Beruf der WerkstofftechnikerInnen stellt hohe Ansprüche an das Theorie-Wissen und erfordert sehr guter Kenntnisse in Mathematik und Physik. Der Aufgabenbereich ist äußert vielfältig und umfasst die Ermittlung von Werkstoffkennziffern und Werkstoffeigenschaften (z.B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung, Härte, Hitze- und Kältebeständigkeit usw.). WerkstofftechnikerInnen wenden verschiedene Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen die verschiedenen Werkstoffe mit Hilfe von speziellen Apparaten. Ein anderer wichtiger Bereich ist die Metallographie. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall untersuchen sie die Struktur der Metalle, um mögliche Fehler festzustellen. Auf Grund dieser Untersuchungen kann genau gesagt werden, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach Belastung verhalten müssen, was einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz darstellt. Zunehmende Bedeutung gewinnt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Dabei müssen viele fertige Bauteile auch auf innere Fehler überprüft werden (z.B. in der Flugtechnik). Dazu werden die Teile mit Röntgen- oder Gammastrahlen durchleuchtet (ähnlich wie beim Röntgenarzt) oder mit Ultraschall geprüft. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren (magnetische, induktive, usw.).


Spezialmodul "Wärmebehandlung":
Die Wärmebehandlung verbessert die Festigkeit, Zähigkeit oder Härte von Werkstücken aus Stahl, Gusseisen, Bunt- und Leichtmetallen durch verschiedene Wärmebehandlungsmethoden wie Glühbehandlung, Salzbadtechnologie, Schutzgas- und Vakuumanlagen, Schutzgasaufkohlen und Einsatzhärten, Carbonitrieren, Randschichthärten (z.B. Induktivhärten) oder Vergüten. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle der Qualität der bearbeiteten Werkstücke mit verschiedenen Messgeräten (Oberflächenprüfung, Härteprüfung und -messung) und Verfahren zur Werkstoffanalyse erforderlich. Die Härtung mit Wärmebehandlungstechniken erfolgt vor allem bei Stahlteilen und Blechen, Motor- und Getriebebestandteilen (z.B. Zahnräder), Maschinenteilen (z.B. Bohrer) und Werkzeugen (z.B. Meißel) sowie bei Haushaltsgeräten aus Eisen und Stahl (z.B. Messer oder Scheren).

Der Beruf der WerkstofftechnikerInnen stellt hohe Ansprüche an das Theorie-Wissen und erfordert sehr guter Kenntnisse in Mathematik und Physik. Der Aufgabenbereich ist äußert vielfältig und umfasst die Ermittlung von Werkstoffkennziffern und Werkstoffeigenschaften (z.B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung, Härte, Hitze- und Kältebeständigkeit usw.). WerkstofftechnikerInnen wenden verschiedene Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen die verschiedenen Werkstoffe mit Hilfe von speziellen Apparaten. Ein anderer wichtiger Bereich ist die Metallographie. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall untersuchen sie die Struktur der Metalle, um mögliche Fehler festzustellen. Auf Grund dieser Untersuchungen kann genau gesagt werden, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach Belastung verhalten müssen, was einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz darstellt. Zunehmende Bedeutung gewinnt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Dabei müssen viele fertige Bauteile auch auf innere Fehler überprüft werden (z.B. in der Flugtechnik). Dazu werden die Teile mit Röntgen- oder Gammastrahlen durchleuchtet (ähnlich wie beim Röntgenarzt) oder mit Ultraschall geprüft. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren (magnetische, induktive, usw.).


Spezialmodul "Wärmebehandlung":
Die Wärmebehandlung verbessert die Festigkeit, Zähigkeit oder Härte von Werkstücken aus Stahl, Gusseisen, Bunt- und Leichtmetallen durch verschiedene Wärmebehandlungsmethoden wie Glühbehandlung, Salzbadtechnologie, Schutzgas- und Vakuumanlagen, Schutzgasaufkohlen und Einsatzhärten, Carbonitrieren, Randschichthärten (z.B. Induktivhärten) oder Vergüten. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle der Qualität der bearbeiteten Werkstücke mit verschiedenen Messgeräten (Oberflächenprüfung, Härteprüfung und -messung) und Verfahren zur Werkstoffanalyse erforderlich. Die Härtung mit Wärmebehandlungstechniken erfolgt vor allem bei Stahlteilen und Blechen, Motor- und Getriebebestandteilen (z.B. Zahnräder), Maschinenteilen (z.B. Bohrer) und Werkzeugen (z.B. Meißel) sowie bei Haushaltsgeräten aus Eisen und Stahl (z.B. Messer oder Scheren).

  • ab 13.09.2019
    Angewandte Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen, angewandte Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Mechanik, Mechatronik, Fertigungstechnik, Elektronik und Digitaltechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Maschinen und Anlagen, elektrische Maschinen und Anlagen, Laboratorium für Mechatronik, Qualitätsmanagement, Umwelttechnik und -management, Wirtschaft und Recht, Mitarbeiter/innenführung und -ausbildung, Kommunikation und Schriftverkehr, Religion, Projektarbeit und Abschlussprüfung.
    Ziele:
    Sie erwerben den Werkmeisterbrief für Mechatronik.
    Zielgruppe:
    Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen. Absolvent/innen einer Lehrabschlussprüfung in den Berufen Mechatroniker/in, Anlagenelektriker/in, Baumaschinentechniker/in, Drechsler/in, Dreher/in, Former/in und Gießer/in, Hüttenwerkschlosser/in, Karosseriebautechniker/in, Konstrukteur/in, Kraftfahrzeugtechniker/in, Kupferschmied/in, Luftfahrzeugtechniker/in, Mechatroniker/in, Maschinenbautechniker/in, Maschinenfertigungstechniker/in, Maschinenmechaniker/in, Metallbearbeiter/in, Metalldesigner/in, Metalltechniker/in, Präzisionswerkzeugschleiftechniker/in, Produktionstechniker/in, Prozessleittechniker/in, Spengler/in, Technische/r Zeichner/in, Universalschweißer/in, Werkstofftechniker/in, Werkzeugbautechniker/in, Werkzeugmaschineur/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspannungstechniker/in, Anlagenelektriker/in, Elektroanlagentechniker/in, Elektrobetriebstechniker/in, Elektroenergietechniker/in, Elektroinstallationstechniker/in, Elektromaschinentechniker/in, Elektroniker/in, Kraftfahrzeugelektriker/in (gilt auch für novellierte Lehrberufe).
    Voraussetzungen:
    Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    13.09.2019 - 02.07.2021

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 1
    • Genauigkeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Technische Schadensanalyse
  • Durchführung von Laborversuchen
  • Durchführung von Messungen und Tests
  • EDV-Auswertung von Laborversuchen
  • Erstellung von Versuchsprogrammen
  • Materialprüfung
  • Messtechnik
  • Protokollierung von Laborversuchen
  • Qualitätskontrolle
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Werkstoffanalysen