MarkscheiderIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 1.890,- bis € 3.190,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Mark bezeichnet ein abgegrenztes Gebiet scheiden (trennen), um die Grenzen (Marken) verliehener Bergbauberechtigungen festzulegen.

MarkscheiderInnen sind die VermessungstechnikerInnen für Bergbauprojekte und führen auch beratende und gutachterliche Tätigkeiten durch. Sie fungieren als wichtige AnsprechpartnerInnen zwischen Bergbaubetrieben und entsprechenden Behörden. Sie stellen Lagerstätten und Grubenfelder im Bergbaukartenwerk dar. Sie führen sämtliche Vermessungsaufgaben über und unter Tage durch, die mit der Inbetriebnahme, dem Betrieb und der Schließung von Bergwerken verbunden sind.

Neben den vermessungstechnischen und kartografischen Tätigkeiten, die im Vordergrund der beruflichen Praxis stehen, berechnen MarkscheiderInnen den Vorrat an mineralischen Rohstoffen, erfassen die bereits abgebauten Mengen und beschreiben die geologischen und tektonischen Merkmale der jeweiligen Lagerstätte.

MarkscheiderInnen kontrollieren zudem die Auswirkungen des Bergbaubetriebes auf die Umwelt - Bergschadenkunde - und sind nach Stilllegung eines Bergbaubetriebes für ausreichende Sicherungsmaßnahmen verantwortlich (z.B. Verschüttung von Schächten und Stollen).

BergschadentechnikerInnen untersuchen und kontrollieren die Auswirkungen des Bergbaus auf die Umgebung, der sogenannten Bergschadenkunde. Dabei untersuchen sie die Verformungen wie z.B. Senkungen und Verschiebungen der die Abbauhohlräume überlagernden Gesteinsschichten und verfolgen Bewegungsvorgänge, die sich bis zur Erdoberfläche fortsetzen können.

Siehe auch den Beruf SanierungstechnikerIn, RecyclingtechnikerIn oder VermessungstechnikerIn.

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Reisebereitschaft
  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Maschinenbaukenntnisse
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Bauablaufplanung
  • Bauaufsicht
  • Bauausschreibung
  • Geotechnik
  • Materialprüfung
  • Messtechnik
  • Rohrleitungsbau
  • Tiefbohrtechnik
  • Wartung von Bohranlagen