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NanotechnikerIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.500,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend

Berufsbeschreibung

Nanotechnik ist ein Spezialbereich der Mikrotechnik mit starken Bezug zur Chemie. NanotechnikerInnen befassen sich mit Objekten, Prozessen und Phänomenen in extrem kleinen Maßstäben. Das griechische Wort nanos bedeutet Zwerg.

NanotechnikerInnen befassen sich z.B. mit nanostrukturierten Stoffen zur Beschichtung und Veredelung von Oberflächen. Besonders etabliert sind intelligente Beschichtungen (smart coatings), wie etwa antibakterielle, selbst reinigende, photokatalytische Farben und Nanolacke zum UV-Schutz.

NanotechnikerInnen arbeiten auch im Rahmen der Herstellung und Optimierung von Nahrungsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen. Ein Beispiel ist das nanostrukturierte Siliziumdioxid (in der Lebensmittelindustrie als Trennmittel E 551 bekannt). Sie befassen sich auch mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Anwendungsfelder erschließen sich auch im Kosmetikbereich, z.B. nanopartikuläres Titandioxid in Sonnencremes.

Ein weiteres Beispiel ist die Skalierung von Sensorstrukturen in den Nanometerbereich. In dieser Größenordnung treten physikalische Phänomene auf, wie Oberflächeneffekte und quantenmechanische Effekte*. Diese Phänomene müssen zum Teil noch erforscht werden.

Beispiele für Anwendungen der Nanotechnologie:

  • Informationstechnologie: Biochips, Speicher, Displays
  • Energie: Batterien, Solarzellen
  • Automobil: Kratzfeste Decklacke, Leichtbau
  • Bauindustrie: Selbstreinigende Oberflächen
  • Umwelt: Abwasserreinigung (Photokatalyse)
  • Chemie: Werkstoffe, Sensoren
  • Optik: Lichttechnik, Entspiegelung, Wellenleiter
  • Lebensmitteltechnologie: Verkapselungssysteme,
    lichtbeständige Verpackungen, Nanoemulsionen
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten verschiedene Themenbereiche, z.B. Oberflächentechnologien, Nanooptoelektronik, neuartige Materialien oder nanotechnologische Anwendungen in der Lebensmitteltechnologie.

Siehe auch die Berufe MikrotechnikerIn, BionikerIn, BiotechnologIn.

 

*Ein typischer Quanteneffekt: Nanoteilchen können eine andere Farbe haben als die gleichen Teilchen in der größeren Version.

Nanotechnik ist ein Spezialbereich der Mikrotechnik mit starken Bezug zur Chemie. NanotechnikerInnen befassen sich mit Objekten, Prozessen und Phänomenen in extrem kleinen Maßstäben. Das griechische Wort nanos bedeutet Zwerg.

NanotechnikerInnen befassen sich z.B. mit nanostrukturierten Stoffen zur Beschichtung und Veredelung von Oberflächen. Besonders etabliert sind intelligente Beschichtungen (smart coatings), wie etwa antibakterielle, selbst reinigende, photokatalytische Farben und Nanolacke zum UV-Schutz.

NanotechnikerInnen arbeiten auch im Rahmen der Herstellung und Optimierung von Nahrungsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen. Ein Beispiel ist das nanostrukturierte Siliziumdioxid (in der Lebensmittelindustrie als Trennmittel E 551 bekannt). Sie befassen sich auch mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Anwendungsfelder erschließen sich auch im Kosmetikbereich, z.B. nanopartikuläres Titandioxid in Sonnencremes.

Ein weiteres Beispiel ist die Skalierung von Sensorstrukturen in den Nanometerbereich. In dieser Größenordnung treten physikalische Phänomene auf, wie Oberflächeneffekte und quantenmechanische Effekte*. Diese Phänomene müssen zum Teil noch erforscht werden.

Beispiele für Anwendungen der Nanotechnologie:

  • Informationstechnologie: Biochips, Speicher, Displays
  • Energie: Batterien, Solarzellen
  • Automobil: Kratzfeste Decklacke, Leichtbau
  • Bauindustrie: Selbstreinigende Oberflächen
  • Umwelt: Abwasserreinigung (Photokatalyse)
  • Chemie: Werkstoffe, Sensoren
  • Optik: Lichttechnik, Entspiegelung, Wellenleiter
  • Lebensmitteltechnologie: Verkapselungssysteme,
    lichtbeständige Verpackungen, Nanoemulsionen
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten verschiedene Themenbereiche, z.B. Oberflächentechnologien, Nanooptoelektronik, neuartige Materialien oder nanotechnologische Anwendungen in der Lebensmitteltechnologie.

Siehe auch die Berufe MikrotechnikerIn, BionikerIn, BiotechnologIn.

 

*Ein typischer Quanteneffekt: Nanoteilchen können eine andere Farbe haben als die gleichen Teilchen in der größeren Version.

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • Fingerfertigkeit
  • 1
    • Genauigkeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Elektronik- und Elektrotechnikkenntnisse
  • Anfertigen von Prototypen
  • Bohren
  • CNC - Computerized Numerical Control
  • Einrichten von Maschinen und Anlagen
  • Frästechnik
  • Justierung von Maschinen und Anlagen
  • Konventionelles Drehen
  • Mechatronik
  • Qualitätskontrolle
  • Technische Optik
  • Werkzeugbau
  • WIG-Schweißen