WerkstofftechnikerIn

Berufsbereiche: Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe / Maschinenbau, Kfz, Metall / Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.770,- bis € 3.440,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

WerkstofftechnikerInnen untersuchen die chemische Zusammensetzung sowie die physikalischen Eigenschaften von Werkstoffen. Werkstoffe sind alle Metalle und Nichtmetalle, z.B. Glas, Kunststoffe, Keramik oder Holz, sowie Legierungen und Verbundwerkstoffe. WerkstofftechnikerInnen entwickeln und optimieren Werkstoffe und betreiben im wissenschaftlichen Bereich Grundlagenforschung zu möglichen Materialien, die zur Entwicklung von innovativen Werkstoffen geeignet sind.

WerkstofftechnikerInnen befassen sich mit der Herstellung, Untersuchung, Charakterisierung und Anwendung von Werkstoffen. Sie untersuchen die verschiedenen Werkstoffe einerseits auf ihre Eigenschaften im Normalzustand, z.B. auf Härte und Stabilität, und prüfen andererseits deren Belastungsfähigkeit unter extremeren Umständen und Ereignissen, z.B. durch die Ermittlung ihrer Biegefähigkeit oder Hitze- und Kältebeständigkeit. Dazu wenden sie unterschiedliche Analysemethoden, Messungen und Testverfahren an.

Im Bereich der Werkstoffprüfung entnehmen sie Materialproben und untersuchen diese mit unterschiedlichen Methoden, wie z.B. durch Schleifen oder Polieren sowie mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall. Anschließend werten sie die physikalischen und chemischen Messergebnisse aus und erstellen zu deren Veranschaulichung Tabellen und Diagramme. Im Rahmen der Entwicklung neuer Werkstoffe wenden WerkstofftechnikerInnen verschiedene Forschungsmethoden an und erforschen neue Produkteigenschaften und Anwendungsbereiche, z.B. energiesparende Werkstoffe für die Fahrzeugindustrie oder flexible Werkstoffe für die Kommunikationstechnologie.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Werkstoffe erforschen, herstellen und optimieren
  • Werkstoffprüfungen durchführen
  • Chemische und physikalische Analysemethoden anwenden
  • Wärmebehandlungen durchführen
  • Eigenschaften und Qualität von Werkstoffen prüfen
  • Untersuchungsverlauf dokumentieren
  • Prüfprotokolle führen
  • Forschungsberichte verfassen
  • Gutachten erstellen
Bachelorstudium (FH) Fachhochschulstudium Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik Bachelorstudium (FH) Fachhochschulstudium Leichtbau und Composite-Werkstoffe Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Chemistry and Chemical Technology / Technische Chemie Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Ingenieurwissenschaften Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Metallurgie und Metallkreisläufe Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Circular Engineering Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Rohstoffingenieurwesen Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Responsible Consumption and Production Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Materialien und Nachhaltigkeit Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Kunststofftechnik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Chemie Masterstudium (FH) Fachhochschulstudium Innovations- und Technologiemanagement Masterstudium (FH) Fachhochschulstudium Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik Masterstudium (FH) Fachhochschulstudium Leichtbau und Composite Werkstoffe Masterstudium (FH) Fachhochschulstudium Mechatronik - Additive Manufacturing (AM) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Werkstoffwissenschaften Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Chemie und Technologie der Materialien Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Science and Technology of Materials Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Erasmus Mundus Joint Master in Sustainable Mineral & Metal Processing Engineering Masterstudium (UNI) Universitätsstudium International Master of Science in Building Materials and Ceramics Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Responsible Consumption and Production Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie - Synthese Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie - Werkstofftechnologie und -analytik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Metallurgie und Metallkreisläufe Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Technische Chemie - Chemie und Technologie der Materialien Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Chemistry and Physics of Materials Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau - Konstruktion Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Chemistry and Chemical Technology / Technische Chemie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Maschinenbau - Werkstofftechnik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Chemie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Wirtschaftsingenieurwesen in Kunststofftechnik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Material- und Nanowissenschaften Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Circular Engineering Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Materialwissenschaften Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Rohstoffverarbeitung Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Advanced Materials Science Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Kunststofftechnik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Polymer Chemistry
  • ab 09.05.2023
    Sie erhalten detaillierte Informationen über Ausbildungsziele, Inhalte, Voraussetzungen, organisatorischen Ablauf, Kosten und Fördermöglichkeiten der Ausbildung. Unsere Ausbildungsverantwortlichen stehen Ihnen für Ihre persönlichen Fragen zur Verfügung. Wir bitten Sie um telefonische Anmeldung bei unserer Service-Line unter 05 7270.
    Ziele:
    Bei dieser kostenlosen Informationsveranstaltung präsentieren Ihnen unsere Ausbildungsverantwortlichen die Ausbildungsziele und -inhalte der bfi-Werkmeisterschule Mechatronik, um Ihnen die Entscheidung für Ihre persönliche oder berufliche Aus- und Weiterbildung zu erleichtern.
    Zielgruppe:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehr- oder Fachschulabschluss in mechatronischen, Mechatronik-nahen, Elektro- oder Metallberufen z. B. MechatronikerIn, KarosseriebautechnikerIn, KonstrukteurIn, KraftfahrzeugtechnikerIn, KraftfahrzeugelektrikerIn, MaschinenbautechnikerIn, MetalltechnikerIn, ProduktionstechnikerIn, ProzessleittechnikerIn, Technische/r ZeichnerIn, UniversalschweißerIn, WerkstofftechnikerIn, WerkzeugbautechnikerIn, ZerspanungstechnikerIn, ElektroanlagentechnikerIn, ElektrobetriebstechnikerIn, ElektroinstallationstechnikerIn, ElektronikerIn etc.
    Voraussetzungen:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehrabschluss in einem metallverarbeitenden Beruf (FacharbeiterIn) oder positiver Abschluss einer Schule, die den Ersatz einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung vermittelt (Fachschule), ist jeweils mit dem entsprechenden Zeugnis nachzuweisen. Weiters sind mindestens 2 Jahre einschlägige Berufspraxis von Vorteil.

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Graz Süd

    Wann:
    09.05.2023 - 09.05.2023

  • 5 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Genauigkeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • Zuverlässigkeit
  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Durchführung von Laborversuchen
  • Durchführung von Messungen und Tests
  • EDV-Auswertung von Laborversuchen
  • Erstellung von Versuchsprogrammen
  • Materialprüfung
  • Messtechnik
  • Protokollierung von Laborversuchen
  • Qualitätskontrolle
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Technische Schadensanalyse