MaschinenbautechnikerIn - Schwerpunkt Flugzeugbau

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.500,- bis € 3.190,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

MaschinenbautechnikerInnen im Flugzeugbau arbeiten an der Konstruktion, Herstellung, Instandhaltung, Reparatur und Zertifizierung von Fluggeräten samt Motoren und Geräten der Luftfahrsystemtechnik (z.B. Navigationssysteme).

Im Gegensatz zu anderen Luftfahrzeugen, die leichter als Luft sind (Ballone, Luftschiffe) sind Flugzeuge schwerer als Luft und erzeugen den Auftrieb mit nicht-rotierenden Auftriebsflächen. Der Betrieb von Flugzeugen ist im Luftverkehrsgesetz geregelt.

Fachleute im Bereich Maschinenbau und Avionik entwickeln, planen, berechnen und konstruieren Flugzeuge und Fluggeräte oder einzelne Baugruppen und Systeme, wie etwa Flugkontroll- und Managementsysteme. Dazu gehören z.B. Autopiloten, Triebwerke, Navigationssysteme und Systeme der Flugsicherungstechnik.

MaschinenbautechnikerInnen befassen sich hierzu mit der Modellierung und Simulation von Flugzeugen, wobei sie auch (inter)nationale Regulierungen berücksichtigen müssen. Zudem gelten umwelttechnische, sicherheitstechnische und wirtschaftliche Standards, die sie beachten müssen.

Siehe auch den Kernberuf MaschinenbautechnikerIn oder den Lehrberuf LeichtflugzeugbauerIn und alternativ BionikerIn.

 

*Avionik ist ein Kunstwort aus Aviatik (avis: Vogel) und Elektronik, welches die Gesamtheit der elektronischen Fluginstrumente und -regelungssysteme bezeichnet - insbesondere die Systeme zur Kommunikation, Navigation, Flugführung, Instrumentierung und Datenübertragung sowie Radarsysteme eines Fluggerätes.

  • Theoretischer Unterricht:- Fachkunde- Fachrechnen- Fachzeichnen- Grundlagen der Elektrotechnik- Pneumatik- CNC und PrüfungsvorbereitungPraktischer Unterricht:- Grundlagen der Bearbeitungstechnik- Drehen- Fräsen- CNC- Schweißen- Anlagentechnik- Pneumatik- CAD- Prüfungsvorbereitung3 Semester mit insgesamt 600 Unterrichtseinheiten. Es gibt einen genauen Stundenplan jeweils für 1 Semester im voraus. Kurstag: jeweils ein Tag pro Woche von 11:00 Uhr bis 17:15 Uhr und vereinzelt auch Kurstage geblockt.
    Ziele:
    Mitarbeiter/Innen können so neben ihrer beruflichen Tätigkeit (auch im Schichtbetrieb) den Facharbeiterabschluss nachholen.
    Voraussetzungen:
    Nachweis einer zweijährigen Berufspraxis, Mindestalter von 18 Jahren zum Zeitpunkt der Lehrabschlussprüfung

    Institut:
    Bildungszentrum Lenzing GmbH

    Wo:
    Bildungszentrum Lenzing GmbH

  • Ideale Vorbereitung für Lehrlinge und Erwachsene, die zur Lehrabschlussprüfung antreten wollen.- Anfertigen von prüfungsrelevanten Werkstücken- Schweißübungen- Pneumatik und CNC auf Prüfungsniveau- Stoffwiederholung konzentriert auf die Lehrabschlussprüfung- Simulation eines Fachgespräches- vertraut machen mit der Prüfungssituation

    Institut:
    Bildungszentrum Lenzing GmbH

    Wo:
    Bildungszentrum Lenzing GmbH

  • ab 18.09.2020
    Angewandte Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen, angewandte Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Mechanik, Mechatronik, Fertigungstechnik, Elektronik und Digitaltechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Maschinen und Anlagen, elektrische Maschinen und Anlagen, Laboratorium für Mechatronik, Qualitätsmanagement, Umwelttechnik und -management, Wirtschaft und Recht, Mitarbeiter/innenführung und -ausbildung, Kommunikation und Schriftverkehr, Religion, Projektarbeit und Abschlussprüfung.
    Ziele:
    Sie erwerben den Werkmeisterbrief für Mechatronik.
    Zielgruppe:
    Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen. Absolvent/innen einer Lehrabschlussprüfung in den Berufen wie z.B. Mechatroniker/in, Anlagenelektriker/in, Baumaschinentechniker/in, Drechsler/in, Dreher/in, Former/in und Gießer/in, Hüttenwerkschlosser/in, Karosseriebautechniker/in, Konstrukteur/in, Kraftfahrzeugtechniker/in, Kupferschmied/in, Luftfahrzeugtechniker/in, Mechatroniker/in, Maschinenbautechniker/in, Maschinenfertigungstechniker/in, Maschinenmechaniker/in, Metallbearbeiter/in, Metalldesigner/in, Metalltechniker/in, Präzisionswerkzeugschleiftechniker/in, Produktionstechniker/in, Prozessleittechniker/in, Spengler/in, Technische/r Zeichner/in, Universalschweißer/in, Werkstofftechniker/in, Werkzeugbautechniker/in, Werkzeugmaschineur/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspannungstechniker/in, Anlagenelektriker/in, Elektroanlagentechniker/in, Elektrobetriebstechniker/in, Elektroenergietechniker/in, Elektroinstallationstechniker/in, Elektromaschinentechniker/in, Elektroniker/in, Kraftfahrzeugelektriker/in.
    Voraussetzungen:
    Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    18.09.2020 - 01.07.2022

  • 2 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • Systematische Arbeitsweise
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Sicherheitstechnik-Kenntnisse
  • Bordelektronik
  • CATIA
  • Endmontage von Flugzeugen
  • Erstellung von Wartungsplänen
  • Fehlerbehebung an elektronischen Anlagen
  • Funktionsprüfung
  • Helikoptertechnik
  • Qualitätskontrolle
  • SolidWorks
  • Triebwerkstechnik