StatistikerIn - Naturwissenschaftlich-Technische Statistik

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.420,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

StatistikerInnen arbeiten an der Erfassung von Daten im Rahmen von Experimenten und Versuchsreihen.

In der technischen Statistik setzen sie statistische Methoden ein um die die Fehlerhäufigkeit bei Produktionsvorgängen abschätzen, bevor ein Produkt in die Serienfertigung gelangt. Somit lassen sich die Ausschuss- und Nacharbeitsaufwände besser organisieren.

StatistikerInnen nehmen Stichproben und führen Wahrscheinlichkeitsrechnungen durch. Durch den Einsatz von Untersuchungsmethoden kann zum Beispiel verhindert werden, dass es zu Toleranzüberschreitungen in Fertigungsprozessen kommt. Sie führen auch Prozessfähigkeitsuntersuchungen durch um zu verhindern, dass sich ein Prozess in der Produktion unbemerkt verschlechtert und fehlerhafte Teile produziert werden.

Im Rahmen der Qualitätssicherung nutzen sie statistische Methoden um die mittlere Lebensdauer von Gebrauchsgütern zu bestimmen.

StatistikerInnen übernehmen auch deren Analyse, Auswertung und Interpretation von Daten in unterschiedlichen Bereichen, wie Physik, Chemie und Biomedizin. Sie erfassen z.B. Symptome, Verlauf und Therapie von Krankheitsprozessen. Sie analysieren Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Krankheiten und der sozialen Lage der PatientInnen. Weiters überprüfen sie die Einflüsse von Arbeitsverhältnissen auf die Verteilung verschiedener Krankheiten in der Bevölkerung.

StatistikerInnen können auch beratende Funktionen ausüben.

Siehe auch die Berufe MathematikerIn, Computerlinguistik und InformatikerIn.

 

 

  • ab 09.12.2020
    Prüfung
    Voraussetzungen:
    Ausbildung entsprechend den Lehrgängen Werkzeuge zur datengestützten Prozess- und Qualitätssteuerung (STPS) , Modellierung von Prozessen mit Versuchsdaten (QIISV) , Modellierung von Zuverlässigkeit (QIIZA). Für den Abschluss "Statistiker für Wirtschaft, Industrie und Technik QII" sind die Zwischenprüfungen nicht erforderlich.

    Institut:
    Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH

    Wo:
    Quality Austria, Wien

    Wann:
    09.12.2020 - 09.12.2020

  • ab 23.11.2020
    Voraussetzungen:
    Ausbildung entsprechend dem Lehrgang Werkzeuge zur datengestützten Prozess- und Qualitätssteuerung (STPS)

    Institut:
    Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH

    Wo:
    Quality Austria, Wien

    Wann:
    23.11.2020 - 23.11.2020

  • ab 12.11.2020
    In dieser eintägigen Einführungs-Werkstatt wird das Thema Data Science intensiv be- und erarbeitet. Wir führen Sie in die Begrifflichkeiten von Data Science ein und stellen einige Methoden vor, wie Sie mithilfe von R (flexibles Open-Source-Datenanalyse-Tool), effizient mit Ihren Daten arbeiten können. Einen Schwerpunkt bildet die praktische Anwendung von modernen Tools (Stichwort: Machine Learning) an konkreten, von den Teilnehmern eingebrachten Themenstellungen. So kann jeder Teilnehmer seine individuellen Schwerpunkte in der Werkstatt bearbeiten und reflektieren.
    Zielgruppe:
    Six Sigma Belts, Statistiker (STPS/STQII), Systembeauftragte Qualität, Systemmanager Qualität
    Voraussetzungen:
    Notebook, das vom Kursteilnehmer mitzubringen ist ; Interesse am Arbeiten mit Daten; Vertrauter Umgang mit Excel ; Statistische Grundkenntnisse

    Institut:
    Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH

    Wo:
    Quality Austria, Linz

    Wann:
    12.11.2020 - 12.11.2020

  • ab 01.11.2021
    Garten und Pflanzen als therapeutische Mittel Der Universitätslehrgang richtet sich an Personen, die in den Berufsfeldern Pädagogik, Soziales, Psychologie, Medizin, Biologie und Gartenbau tätig sind und „Gartentherapie“ als unterstützende Maßnahme beispielsweise zur Verbesserung in einem Rehabilitationsprozess anwenden können. Die Teilnehmenden erwerben durch diese Weiterbildung wissenschaftlich und praktisch fundiertes Expertenwissen zum Thema „Gartentherapie“ und ... - erlernen gartenbauliche Grundlagen. - setzen sich mit den unterschiedlichen Einsatzbereichen der Gartentherapie auseinander. - lernen Krankheitsbilder im Kontext der Gartentherapie kennen. - beschäftigen sich mit den Wirkungen von gartentherapeutischen Maßnahmen. - lernen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Gartentherapie kennen. - bekommen einen Überblick über die Anwendungsgebiete der wichtigsten Gartentherapie in der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin sowie in diversen Therapiekonzepten. - setzen sich mit der Bedeutung und Wirkung von Gartentherapie für unterschiedliche Zielgruppen auseinander. - kombinieren vorhandenes Fachwissen und erlerntes Wissen und setzen es vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Profession ein. - lernen wertschätzend und klientenorientiert zu kommunizieren und Gartentherapieeinheiten professionell zu gestalten. Inhalte: - Spezifikation: Grundlagen und Spezifika des Gartenbaus aus gartentherapeutischer Sicht - Pädagogik und Kommunikation: Grundlagen der Pädagogik/Psychologie für den Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen und die Kommunikation mit deren Therapeuten - Medizin und Pflege in der Gartentherapie - Ergotherapeutische Aspekte der Gartentherapie - Berufsbezogene Studien Praktikum: vierwöchiges Praktikum zur Festigung des erlernten Wissens. Wichtiger Hinweis: Es wird an dieser Stelle festgehalten, dass es sich beim Hochschullehrgang „Akademische Expertin/Akademischer Experte Gartentherapie“ um eine Weiterbildung und keine Berufsausbildung handelt. Der Abschluss des Hochschullehrganges alleine berechtigt nicht, Teiltätigkeiten medizinischer Berufsfelder auszuüben. Dazu bedarf es einer gesetzlich geregelten Ausbildung (z.B. Medizinstudium, Veterinärmedizin, Pharmazie).
    Zielgruppe:
    Personen mit Grundberufen der Pädagogik, des Sozialen, der Psychologie, der Medizin, der Biologie, sowie dem Gartenbau wie zum Beispiel: ÄrztInnen, PhysiotherapeutenInnen, ErgotherapeutenInnen, sowie Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, AltenpflegerInnen. Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung mit pädagogischem, sozialem oder psychologischem Schwerpunkt: PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, Kleinkind- und HortpädagogInnen, PsychologInnen.
    Voraussetzungen:
    Teilnahmevoraussetzungen: Grundberufe aus den Bereichen Medizin, Therapie, Pädagogik, Gartenbau, Landwirtschaft und Sozialarbeit. Vor der Aufnahme zum Hochschullehrgang Akademische Expertin/Akademischer Experte Gartentherapie ist ein verpflichtendes Aufnahmegespräch (kostenlos) zu absolvieren.

    Institut:
    Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik - Zentrum für Weiterbildung und Drittmittelprojekte

    Wo:
    vorwiegend an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Angermayergasse 1 1130 Wien und an der Donau-Universität Krems

    Wann:
    01.11.2021 - 29.09.2020

  • Naturwissenschaftliche/ Ökologische Grundlagen, Umweltrecht, Umweltplanung, Entstehung und Bewertung von Altlasten, Wasserver- Abwasserentsorgung/ Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Atmosphärenschutz, Sanierung von Umweltschäden (Altlastensanierung)
    Ziele:
    Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, anthropogene einflüsse und deren Folgen auf die Biosphäre und damit auf den Menschen mittels wissenschaftlicher Methoden zu erkennen, zu bewerten und in zielgerichtetes Handeln umzusetzen.Im ersten Studienabschnitt gilt es insbesondere, den Studierenden ein fundiertes naturwissenschaftlich-ökologisches Hintergrundwissen zu vermitteln sowie über die rechtlichen und planerischen Instrumente des Umweltschutzeszu informieren.Das Vertiefungsstudium befasst sich überwiegend mit technologischenAnwendungen des praktischen Umweltschutzes, und zwar in den Bereichen Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Immissionsschutz, Wasserwirtschaft und Gewässerschutz sowie der Sanierung von Umwelt-schäden.
    Voraussetzungen:
    Abgeschlossenes Hochschulstudium einer natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung. Zulassung von Absolventen anderer Fachgebiete möglich.
  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kommunikationsstärke
  • 1
    • Genauigkeit
  • 17 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Betriebswirtschaftskenntnisse
  • Softwareentwicklungskenntnisse
  • Statistikkenntnisse
  • Datenbankentwicklung
  • Finanzmathematik
  • Lehrtätigkeit
  • Marktanalysen
  • Modellentwicklung (Statistik)
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Prozessoptimierung
  • Risikoanalyse
  • Simulationssoftware
  • Statistikprogramme
  • Technische Mathematik
  • Versicherungsmathematik
  • Wirtschaftsmathematik
  • Wirtschaftswissenschaften