RichterIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: ab € 3.840,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

RichterInnen führen als LeiterInnen von Gerichtsverhandlungen die Rechtsprechung auf den Gebieten der Zivilgerichtsbarkeit, Strafgerichtsbarkeit, Gerichtsbarkeit in Außerstreitverfahren (z.B. Vormundschafts-, Grundbuch- oder Konkursangelegenheiten) sowie Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit durch. Die Sachverhaltsfeststellung umfasst üblicherweise ein eingehendes Aktenstudium sowie das Studium der einschlägigen juristischen Fachliteratur.

Im Fall von Unklarheiten führen RichterInnen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln (z.B. Lokalaugenschein, Urkundenbeweis, Zeugenbeweis, Sachverständigengutachten, Vernehmung der Parteien) die Beweisaufnahme durch und stellen den Wahrheitsgehalt der erhobenen Beweise fest.

RichterInnen sind unabhängig, nicht weisungsgebunden, unversetzbar und unabsetzbar.

Siehe auch die Berufe RechtspflegerIn und  Staatsanwalt/Staatsanwältin.

  • ab 14.11.2020
    Die Atemmassage wurde in den 20er Jahren von Dr. Ludwig Schmitt, dem sog. „Atemschmitt“, entwickelt und von seinen SchülerInnen (Herta Richter, Liselotte Brüne und Dr. med. Volkmar Glaser) nach seinem Tod (1963) in deren Ausbildungsstätten weitergegeben. Äußerlich bedient sich die Atemmassage mancher Grifftechniken der Bindegewebs- und klassischen Massage jedoch mit dem Ziel, den freien Atemfluss zu fördern und unterstützen. Die Atemmassage arbeitet an der Verbesserung der Elastizität und Spannkraft des Menschen. Sie widmet sich den Bereichen des Körpers, aus denen sich der Atem zurückgezogen hat, das Bindegewebe verdickt oder verklebt ist oder das Zwerchfell, als größter Atemmuskel, nur noch eingeschränkt arbeiten kann. Sie wirkt unterstützend bei psychosomatischen Störungen, vegetativen Dysregulationen sowie bei Erkrankungen der Atemwege. Darüber hinaus verbessert die Atemmassage das Empfinden für den eigenen Körper und seine Strukturen (Skelett, Muskulatur und Organe) und kann helfen, sich seelisch-körperlicher Zusammenhänge bewusst zu werden und so das Selbstbewusstsein, die Ausdrucks-, und Beziehungsfähigkeit stärken. Sie wirkt regulierend auf das Herz-Kreislaufsystem, fördert die innere Lebendigkeit und ist deshalb für jeden Menschen sinnvoll, der auf der Suche nach der „eigenen“ Mitte ist. Die Grundausbildung findet in drei aufeinander aufbauenden Wochenenden statt, wobei man sich erst nach dem ersten Wochenende für die zwei Folgewochenenden entscheidet. Die Pause zwischen den Modulen dient dazu, die Techniken zu üben um mehr und mehr in ein Atemgespräch mit dem Klienten zu kommen, welches das Wesen jeder Atemmassage ist: Durch einen Griff wird ein Reiz gesetzt – der Atem antwortet – und der Behandler sieht, wie der Klient an den unterschiedlichen Körperstellen regiert. Die Reaktion des Atems bestimmt den nächsten Griff. Modul 1: Vermittlung grundlegender Techniken von Streichung, Knetung, Friktion sowie mehrere einleitende Atemreizgriffe. Es geht um die „richtige“ Lagerung des Klienten sowie den Gebrauch von heißen Kompressen. Sa/So 10 – 18 Uhr Modul 2: Erlernt wird der Grundaufbau einer Atemmassage in Bauchlage und die dafür notwendigen Grifftechniken Fr 16 – 20 h / Sa 10 – 18 Uhr/ So 10 – 14 Uhr Modul 3: Erlernt wird der Grundaufbau einer Atemmassage in Rückenlage und die dafür notwendigen Grifftechniken. Fr 16 – 20 h / Sa 10 – 18 Uhr / So 10 – 14 Uhr Mit der Grundausbildung können Sie in Ihrer Praxis die Atemmassage anwenden und Erfahrungen damit sammeln. Danach können Sie in Übungstagen oder Aufbaukursen Ihre Anwendungsmöglichkeiten erweitern.
    Zielgruppe:
    für Ärzte, Physiotherapeuten, deutsche Masseure, MTF, Heilpraktiker, med. Masseure, Heilmasseure und andere Berufsgruppen
    Voraussetzungen:
    für Ärzte, Physiotherapeuten, deutsche Masseure, MTF, Heilpraktiker, med. Masseure, Heilmasseure und andere Berufsgruppen

    Institut:
    Dr. vodder Akademie

    Wo:
    Dr. Vodder Akademie Alleestr. 30 6344 Walchsee

    Wann:
    14.11.2020 - 15.11.2020

  • ab 26.09.2020
    Der Lehrgang ist sehr praxisorientiert gestaltet und vermittelt umfassende Kenntnisse über Grundlagen, Tätigkeitsfelder und Aufbau einer Mediation. Weiters werden fundiert Kommunikationstechniken, Methoden der Konfliktanalyse, Haltung, Setting und Allparteilichkeit sowie Persönlichkeitsmodelle, Gruppendynamik, rechtliche Bestimmungen, ökonomische Grundlagen und ein breites Spektrum an Methoden, Spezialfeldern, Techniken und Interventionen gelehrt. Neben dem Erwerb des Fachwissens zur Durchführung von Mediationen stellt die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit einen großen Mehrwert dieser Ausbildung dar! ECTS-Punkte Darüber hinaus ist der Lehrgang bei der Weiterbildungsakademie (wba) akkreditiert. Der Lehrgang richtet sich an all jene, die in der außergerichtlichen Konfliktbearbeitung tätig werden wollen. Eine besonders hilfreiche und brauchbare Ausbildung ist der Lehrgang sicherlich für LehrerInnen, TrainerInnen, Coaches, JuristInnen, PersonalistInnen, Führungskräfte, etc. Auch im Baugewerbe oder in der Immobilienbranche und vielen anderen Wirtschaftsbereichen ist Mediation ein immer zentralerer Bestandteil, weil auf diese Weise Geschäftsbeziehungen - anders als bei Gerichtsverfahren - meist keinerlei Schaden nehmen, sondern sich bestenfalls sogar noch erweitern. Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende Tätigkeit, bei der ein/e fachlich ausgebildeter, neutrale/r Vermittler/in (Mediatorin oder Mediator) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel fördert, eine von den Parteien selbst verantwortete Lösung ihres Konfliktes zu ermöglichen" (§ 1 Abs. 1 ZivMediatG) Entsprechend ist ein(e) MediatorIn weder RichterIn, GutachterIn oder TherapeutIn. Er/Sie bietet allparteiliche Hilfestellung bei der eigenverantwortlichen Suche nach einer Lösung und trägt die Verantwortung für den (Kommunikations-)Prozess. Das Tätigkeitsfeld eines/einer MediatorIn ist sehr breit und erfährt eine immer umfassendere gesetzliche Fundierung. Diese Spezialisierungen dienen der theoriegeleiteten und praxisorientierten Vermittlung von Rahmenbedingungen und Methoden-Tools in Arbeitsfeldern mit steigender Nachfrage und besonderen Anforderungen.
    Voraussetzungen:
    Es gibt eine Mindestaltervoraussetzung von 23 Jahren und vorab ein verpflichtendes Motivationsgespräch mit der Lehrgangsleitung. Sie sollten sich daher auf jeden Fall für dieses Themengebiet überdurchschnittlich interessieren und mit entsprechendem Engagement am Lehrgang teilnehmen

    Institut:
    Bildungsforum Wien

    Wo:
    Bildungsforum - Institut Dr. Rampitsch Schottenfeldgasse 69 1070 Wien

    Wann:
    26.09.2020 - 13.06.2021

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Deeskalationskompetenz
  • Diskretion
  • Gute Merkfähigkeit
  • Gutes Auftreten
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsstärke
  • Psychische Belastbarkeit
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • 5 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Mediationskenntnisse
  • Strafrecht
  • Unternehmenssoftware Rechtspflege
  • Verwaltungsrecht
  • Zivilrecht