Medizin-DokumentarIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung / Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.190,- bis € 2.270,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Medizin-DokumentarInnen sind InformationsmanagerInnen, deren Aufgabe die Dokumentation, Statistik, Organisation und Datenverarbeitung in der Medizin umfasst.

Medizin-DokumentarInnen unterstützen Ärztinnen/Ärzte bei der Informationsbeschaffung und der Informationsverarbeitung. Sie nutzen dazu Techniken der Datenstrukturierung, Datenverarbeitung und der statistischen Datenanalyse.

Ihr Aufgabengebiet umfasst die Entwicklung und Anwendung von Verfahren, mit deren Hilfe diese Daten und Dokumente gesammelt, geordnet und aufbereitet werden. Üblicherweise handelt es sich um Schriftstücke wie Befunde, Krankenakte, Fachbücher und Operationsberichte. Somit sind Ärztinnen/Ärzte in der Lage, die zahlreichen Einzelbefunde rasch aufzufinden und zu einer Gesamtaussage zusammenzufassen. Das Wiederauffinden wird auch als Informationsrückgewinnung (Information Retrieval) bezeichnet.

Sie erstellen Dokumentationen von Behandlungsverläufen von PatientInnen mittels papierbasierten und elektronischen Verfahren. Sie sind für die Informationsverarbeitung und die statistische Auswertung zuständig. Sie übernehmen die eigenverantwortliche Datenerhebung und die Bestandspflege für klinische Register. Zudem sind sie für das elektronisches Publishing und für das Prüfen von klinischen Berichten und klinischen Protokollen zuständig.

DokumentarInnen verfügen über Kenntnisse des Arzneimittelgesetzes und nutzen Excel- und SPSS-Datenbanken sowie Krankenhaus-Informationssysteme.

Siehe den Kernberuf DokumentarIn.

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Systematische Arbeitsweise
  • 8 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Statistikkenntnisse
  • Archivsoftware
  • Datenerfassung
  • EDM - Elektronisches Dokumentenmanagement
  • Krankenhausinformationssystem
  • Medizinische Dokumentation
  • Messdatenerfassung
  • MS Office-Anwendungskenntnisse