Facharzt/-ärztin für Orthopädie und Traumatologie

Berufsbereiche: Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 4.080,- bis € 6.810,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs Facharzt/-ärztin. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von Facharzt/-ärztin (Uni/FH/PH).

Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung.

Berufsbeschreibung

FachärztInnen für Orthopädie und Traumatologie behandeln akute und chronische Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats, z.B. von Gelenken, Knochen, Muskeln und Sehnen oder der Wirbelsäule. Beispiele dafür sind Sportverletzungen, Brüche, Verrenkungen oder Verstauchungen, Fußfehlstellungen, Rückenschmerzen, Osteoporose sowie Wachstumsstörungen bei Kindern. Zunächst befragen sie ihre PatientInnen nach ihren Beschwerden und führen Untersuchungen durch, sowohl manuell als auch mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie etwa Sonographie, Ultraschall oder Kernspintomographie. Sie testen die Beweglichkeit und das Schmerzempfinden des betroffenen Körperteils, erstellen darauf aufbauend die Diagnose und verfassen den Befund.

Anschließend legen FachärztInnen für Orthopädie und Traumatologie die nächsten Behandlungsschritte und Behandlungsmethoden fest, z.B. Ergotherapie, Schmerztherapie oder Massagen. Sie setzen auch orthopädische Hilfsmittel wie stützende Bandagen und andere Orthesen ein. Weiters verschreiben sie Medikamente und verabreichen Injektionen. Außerdem führen sie Operationen durch, beispielsweise bei Brüchen, Fehlstellungen oder Sehnenrissen. Dabei setzen sie auch künstliche Gelenke ein, um die Beweglichkeit und Funktionalität des betroffenen Körperteils wiederherzustellen. Zudem beraten FachärztInnen für Orthopädie und Traumatologie ihre PatientInnen über vorbeugende Maßnahmen zur Prävention von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • PatientInnen befragen und beraten
  • PatientInnen untersuchen
  • Ultraschall- und andere Geräte bedienen
  • Beweglichkeit prüfen
  • Befunde erstellen
  • Therapien festsetzen
  • Medikamente verschreiben
  • ab 11.06.2024
    Inhalt Einblick in die Welt der Psychopharmaka: In den letzten Jahrzehnten haben Psychopharmaka einen regelrechten Boom erfahren. Sowohl in der Allgemeinmedizin, als auch in der Psychiatrie ist der kompetente Einsatz unverzichtbar. Daher ist es aber auch essentiell über dementsprechend fachliches Wissen zu verfügen. Was machen nun diverse Kombinationen von mehreren Medikamenten und können diese die Ursache für Therapieversagen sein? Welche Medikamente werden wann verschrieben? Wie wirken Antidepressiva, Benzodiazepine & Co. Wie können Psychopharmaka mit Psychologischer Therapie/Psychotherapie kombiniert werden? Inhaltliche Schwerpunkte Einteilung der Gruppen und Substanzklassen Indikation und Einsatzgebiete Pharmakodynamik und Pharmakokinetik CYP-System der Leber Interaktionen und potentielle Wechselwirkungen Giudelines und Konsensuspapers Ziele einer medikamentösen Therapie, Wirkung, unerwünschte Wirkungen, Mechanismen Therapietreue, Compliance, Adherance Abhängigkeit, Absetzen, Beendigung einer medikamentösen Therapie Antidepressiva, Tranquilizer, Hypnotika, Antipsychotika, Depot-, Phasenprophylaktika, Psychostimulantien, Antidementiva, Alkoholentzug, Anticraving, Nikotinentzug, Rolle von Phytopharmaka usw. Ziele TN kennen Gruppen und Substanzklassen von Psychopharmaka TN wissen welche Einsatzgebiete es für Psychopharmaka gibt TN kennen die häufigsten Nebenwirkungen von ausgewählten Psychopharmaka TN erlangen Wissen über Interaktionen und potenzielle Nebenwirkungen TN erhalten Einblick und erwerben Kompetenzen in der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik Methodik Vortrag, Fallbeispiele, Interaktive Teilnahme Zielgruppe Psychotherapeut*innen, Mediziner*innen, Psycholog*innen, Hausärzt*innen, Psychiater*innen Referent*in Prim. Dr.med.univ. Christian Wunsch Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
    Ziele:
    TN kennen Gruppen und Substanzklassen von Psychopharmaka TN wissen welche Einsatzgebiete es für Psychopharmaka gibt TN kennen die häufigsten Nebenwirkungen von ausgewählten Psychopharmaka TN erlangen Wissen über Interaktionen und potenzielle Nebenwirkungen TN erhalten Einblick und erwerben Kompetenzen in der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik
    Zielgruppe:
    Psychotherapeut*innen, Mediziner*innen, Psycholog*innen, Hausärzt*innen, Psychiater*innen

    Institut:
    Sigmund Freud PrivatUniversität Weiterbildungsakademie

    Wo:
    online über ZOOM

    Wann:
    11.06.2024 - 13.06.2024

  • ab 18.06.2024
    Inhalt Einführung in das Fachgebiet Angst und Angststörung. Von der Entstehungstheorie über die Diagnostik nach ICD 10 (und ICD 11) bis zu Therapiemöglichkeiten. Erläuterung werden durch diverse Beispiele und wissenschaftliche Inhalte vermittelt. Inhaltliche Schwerpunkte Angst als Grundemotion Angstentstehung und Ausprägung Unterschied Angst und Furcht Angstformen und Gruppen (Klassifikation) Symptomlehre Diagnostik Therapie Ziele TN wissen wie Angst entstehen kann und welche Ausprägungen sie annehmen kann TN kennen den Unterschied zw. Angst und Furcht TN können Angst in Gruppen und Formen klassifizieren TN erhalten Einblick in die Diagnostik und Symptomlehre bei Angststörungen TN erhalten Einblick in die Therapiemöglichkeiten bei Angststörungen Methodik Vortrag, Fallbeispiele, Interaktive Teilnahme Zielgruppe Psychotherapeut*innen, Mediziner*innen, Psycholog*innen, psychologische Berater*innen, Interessierte Referent*in Prim. Dr.med.univ. Christian Wunsch Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
    Ziele:
    TN wissen wie Angst entstehen kann und welche Ausprägungen sie annehmen kann TN kennen den Unterschied zw. Angst und Furcht TN können Angst in Gruppen und Formen klassifizieren TN erhalten Einblick in die Diagnostik und Symptomlehre bei Angststörungen TN erhalten Einblick in die Therapiemöglichkeiten bei Angststörungen
    Zielgruppe:
    Psychotherapeut*innen, Mediziner*innen, Psycholog*innen, psychologische Berater*innen, Interessierte

    Institut:
    Sigmund Freud PrivatUniversität Weiterbildungsakademie

    Wo:
    online über ZOOM

    Wann:
    18.06.2024 - 20.06.2024

  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Medizinische Funktionsdiagnostik
  • Anästhesiologie
  • Arbeitsmedizin
  • Ausbildungen zum/zur Facharzt/Fachärztin
  • Dialyse
  • Endoskopie
  • FachärztInnen-Ausbildung für Innere Medizin
  • FachärztInnen-Ausbildung für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation
  • FachärztInnen-Ausbildung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Intensivmedizin
  • Palliativmedizin