Facharzt/Fachärztin - Sonderfach Arbeitsmedizin und Angewandte Physiologie

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.730,- bis € 4.840,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

In der Arbeitsmedizin geht es um die Wechselbeziehungen zwischen Arbeit, Beruf und Gesundheit. Die Angewandte Physiologie befasst sich mit dem Bindegewebe des Bewegungsapparates.

Insbesondere geht es um die Verhütung von Unfällen, die Vermeidung von schädigenden Einflüssen auf die eigene Gesundheit. MedizinerInnen befassen sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen, die durch Arbeit verursacht werden (können). Die Angewandte Physiologie betrachtet unter anderem die physiologischen Funktionen der Gewebekomponenten und deren gegenseitige Beziehung, auch Wundheilung und Regeneration. Störungen können hier eine pathologische Situation verursachen.

MedizinerInnen sind hier außerdem mit der medizinischen Rehabilitation befasst. Sie planen die passende Therapie und begleiten die PatientInnen durch den gesamten Rehabilitationsprozess. Dieser muss, falls nötig, immer wieder angepasst werden.

Das Ziel der Arbeitsmedizin und der angewandten Physiologie umfasst die Erhaltung und Förderung von psychischer und physischer Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Menschen. Die Anwendung dieser Kenntnisse erfolgt unter anderem im Behinderten-, Gesundheits-, Leistungs- und Hochleistungssport unter besonderer Berücksichtigung der Doping-Problematik.

MedizinerInnen entwickeln unter anderem auch Präventionsmaßnahmen. Sie führen Begutachtung von Gesundheitsstörungen und Berufskrankheiten durch.

Siehe auch Facharzt/Fachärztin für Gerichtsmedizin.

  • 5 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Diskretion
  • Guter Tastsinn
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • 1
    • Bereitschaft zu Weiterbildung
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Medizinische Funktionsdiagnostik
  • Medizintechnik-Kenntnisse
  • Orthopädietechnik-Kenntnisse
  • Anästhesiologie
  • Arbeitsmedizin
  • Ausbildungen zum/zur Facharzt/Fachärztin
  • Dialyse
  • FachärztInnen-Ausbildung für Chirurgische Sonderfächer
  • FachärztInnen-Ausbildung für Innere Medizin
  • FachärztInnen-Ausbildung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Intensivmedizin
  • Palliativmedizin