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MusiktherapeutIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.250,- bis € 2.850,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Musiktherapie ist eine der ältesten "Behandlungsmethoden" zur bewussten und geplanten therapeutischen Einwirkung auf Menschen. Der Einsatz musikalischer Mittel wird insbesondere bei Menschen mit emotional, somatisch, intellektuell oder sozial bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen angewendet.

MusiktherapeutInnen bieten verschiedene Methoden. Sie motivieren PatientInnen dazu, Musik aktiv (selbst) zu machen. Oder sie spielen den PatientInnen Musik vor, damit diese die Musik sinnlich aufnehmen können. Musiktherapie wird vorwiegend in Kombination mit anderen therapeutischen Methoden als Begleittherapie eingesetzt (Ergotherapie, Logopädie, Kunsttherapie).

Im psychiatrischen Bereich unterstützen MusiktherapeutInnen ihre PatientInnen bei der Überwindung krankheitsbedingter Isolierung und Vereinsamung. Die emotionale und physische Aktivierung spielt hier eine bedeutende Rolle.

MusiktherapeutInnen befassen sich im Rahmen der psychotherapeutischen Arbeit mit der (Wieder-)Herstellung der inneren Sicherheit und des Selbstwertgefühls der KlientInnen.

Im Bereich der Heilpädagogik ist es Ziel der MusiktherapeutInnen, das Körper- und Bewegungsgefühl der PatientInnen zu erweitern und ihre Bewegungskoordination zu verbessern. Je nach therapeutischer Zielsetzung werden neben Musik auch Stimme und Bewegung (durch Improvisation) eingesetzt um einen musikalischen Dialog herzustellen

Siehe auch den Beruf KlinischeR LinguistIn.

  • ab 01.01.2020
    Der Universitätslehrgang wird vom ÖVS als Ausbildung zum/zur SupervisorIn anerkannt! Studieninhalte: 1. und 2. Semester Interaktion und Kommunikation Anwendungsbezogene Sozialwissenschaften Kreative Medien u. Methoden i. d. Supervision BeratungstechnikenSystemtheorie in der supervisorischen Praxis Methoden in der Sup. und Coaching Ethik in der Supervision 3. und 4. Semester Allgemeine Supervisionstheorien Prozessuale Diagnostik und Assessments Rollenspieltechniken Supervisionsforschung Sup. Identität/Organisationssupervision Krisenprävention und Krisenintervention Organisation von Institutionen und Feldern 5. und 6. Semester Gruppendynamik und Prozessanalyse Phänomen Konflikt - Intervention Methoden und Modelle der Supervision Spezielle Supervisionstheorien Praxisfeldspezifisches Arbeiten Organisationsentwicklung
    Ziele:
    Die Vermittlung der Lehrinhalte auf universitärem Niveau. Erwerb einer personalen und professionellen Kompetenz als Supervisor und Coach.
    Zielgruppe:
    Ärzte/Ärztinnen, Führungskräfte, InteressentInnen an Supervisions-Ausbildung , KunsttherapeutInnen, LebensberaterInnen, MediatorInnen, MusiktherapeutInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, PsychologInnen, PsychologInnen / GesundheitspsychologInnen, PsychologInnen / Klinische PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Sozialarbeiter/innen, TrainerInnen,
    Voraussetzungen:
    ÖVS-Kriterien: Ein in- oder ausländisches abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein vergleichbarer Abschluss, oder das abgeschlossene psychotherapeutische Propädeutikum oder eine abgeschlossene Psychotherapieausbildung.Zusätzlich müssen die BewerberInnen über eine mindestens fünfjährige praktische Berufserfahrung in klinischen, pädagogischen, sozialen oder wirtschaftlichen Arbeitsfeldern verfügen, mindestens 27 Jahre alt sein und mindestens 60 Stunden Selbsterfahrung und mindestens 60 h Teilnahme an Supervision in verschiedenen Settings und Arbeitsfeldern in den letzten 5 Jahren nachweisen.Oder:SozialpädagoInnen, SozialhelferInnen, BewährungshelferInnen, Dipl. Krankenpflegepersonal, KindergärtnerInnen und ähnliche Berufe mit Befähigungsprüfung, die eine supervisionsrelevante Vorbildung durch ein dokumentiertes Äquivalent von insgesamt mindestens 400 Ausbildungseinheiten, davon 250 zusammenhängende Ausbildungseinheiten, einschließlich praktischer Übungen, Selbsterfahrung und Supervision vorweisen können und mindestens 7 Jahre praktische Berufserfahrung in klinischen, pädagogischen, sozialen Arbeitsfeldern sowie 60 h Selbsterfahrung und mind. 60 h Teilnahme an Supervision in verschiedenen Settings und Arbeitsfeldern in den letzten 5 Jahren vorweisen können.

    Institut:
    Donau-Universität Krems, Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

    Wo:
    Donau-Universität Krems

    Wann:
    01.01.2020 - 07.12.2019

  • 7 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Aufgeschlossenheit
  • Freundlichkeit
  • 1
    • Geduld
  • Hilfsbereitschaft
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kreativität
  • Pädagogische Fähigkeit
  • 8 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Betreuung von psychisch kranken Menschen
  • Einzeltherapie
  • Geriatrie
  • Gruppentherapie
  • Psychosomatik
  • Rehabilitation
  • Sonderpädagogik
  • Tanztherapie