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KunsttherapeutIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH

Berufsbeschreibung

Die Kunsttherapie zählt zu den psychodynamischen Therapieformen, mit dem Ziel der Persönlichkeitsbildung und Gesundheitsförderung.

Es geht hierbei um die Möglichkeit, psychische Inhalte symbolisch darzustellen, Gefühle auszudrücken und zu integrieren. Dies dient der Bewältigung von Blockaden, welche etwa durch Verlust oder Trauer entstehen können, zur Stressbewältigung bzw. Burn Out-Prophylaxe.

Verschiedenste künstlerische Richtungen wie Musiktherapie, Bewegung und Tanz, Psychodrama, auch Malerei oder Bildhauerei sind Formen der Kunsttherapie.

Bei der Klinischen Kunsttherapie steht meist die bildnerische Tätigkeit im Mittelpunkt, weil den PatientInnen aufgrund einer akuten Krisensituation oft die verbale Ausdrucksfähigkeit fehlt. Kunsttherapie wird dann verwendet, wenn ergänzend zur medizinischen Behandlung und Sprachtherapie eine andere Therapieform erforderlich bzw. empfehlenswert ist.

Um therapeutisch am Patienten tätig zu sein, verfügen KunsttherapeutInnen über eine abgeschlossene psychosozial oder medizinisch/therapeutisch orientierte Berufsausbildung.

Siehe auch die Berufe MusiktherapeutIn und PsychotherapeutIn.

  • Bei unserem kunsttherapeutischen Verständnis geht es darum, den Menschen als ganzheitliches, nicht nur als physisches und psychisches sondern auch als schöpferisches und spirituelles Wesen zu betrachten und ihn in seiner Verbundenheit mit der allgegenwärtigen Lebenskraft und Liebe zu stärken, sowie ihm zu helfen, durch Kreativität und Kunst weitere Dimensionen und neue Sichtweisen zu erlangen. Es ist ein Weg der Freude, der Liebe und der Selbstkenntnis. Die Ausbildungen beinhalten einen künstlerisch - kreativen Teil aus den bildenden und darstellenden Künsten, Themenbereiche aus der Kommunikation und Beratung, psychologische und therapeutische Grundlagen. Die zunehmende Aufwertung des Präventionsgedankens und die verstärkte Offenheit der Schulmedizin, starre Strukturen aufzubrechen, fördernde Begleitmaßnahmen zu nutzen und deren Wert zu erkennen, ließ binnen kurzer Zeit ein neues und kreatives Berufsbild mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten entstehen. Zunehmend werden CreativtrainerInnen und KunsttherapeutInnen für Gruppen - und Einzelcoachings von diversen medizinischen, sozialen und pädagogischen Einrichtungen oder Kreativabteilungen der Wirtschaft benötigt und gesucht, immer häufiger nutzen LehrerInnen, TrainerInnen und viele andere Berufsgruppen kreative Potentiale. Diesem Umstand trägt das Multimodale Arttherapy College - M.A.C. durch die moderne Patchworkstruktur der Lehrgänge Rechnung. Ohne langfristige Verpflichtungen oder Bindungen eingehen zu müssen, können unmittelbar nach der Einschreibung in beliebiger Reihenfolge, Einzelmodule besucht werden. Das Studienbuch gibt Aufschluss über alle bereits absolvierten Module. Zielgruppe sind Menschen, die ihre Kreativität leben und in einem sozial orientierten Berufsbild einsetzen wollen. Die TeilnehmerInnen kommen gleichermaßen aus Sozialberufen, aus kreativ- , künstlerischen Bereichen oder starten ganz neu in dieser Materie. Sie besuchen Einzelmodule, um sie in ihre Arbeit integrieren zu können oder absolvieren alle Ausbildungsteile und erwerben das Diplom als KunsttherapeutIn. Dieser Umstand und die unterschiedlichen Altersstufen (18 bis 60 Jahre) macht die Ausbildung auch zu einem Quell vieler Erfahrungen die untereinander ausgetauscht und eingebracht werden. Die multimodale Ausrichtung, in der unterschiedliche Medien wie Malen, Schauspiel, Tanz, Musik, Poesie und mehr in Form von Medienüberschneidungen zum Einsatz gebracht werden und die Sensibilität der TherapeutInnen, die im Mitttelpunkt der Arbeit mit KlientInnen steht, macht diese Ausbildung zu etwas ganz Besonderem. Fachliche und emotionale Kompetenz, Kreativität, Sensibilität sowie Spiritualität und Selbsterfahrung sind zentrale Anliegen des Lehrgangs. MODULARER PATCHWORKAUFBAU: Die 36 Wochenendseminare und die beiden Intensivwochen im Sommer stehen allen kreativen und am Thema interessierten Menschen nach Anmeldung & Einschreibung offen. Somit können sowohl Einzelseminare zur Weiterbildung für zahlreiche Berufsbilder (Training, Sozialpädagogik, Seniorenanimation, Lebensberatung, Coaching und viele mehr) absolviert werden, wie auch die gesamte, modular strukturierte, Ausbildung. Bei Nachweis können auch einzelne Wochenenden angerechnet werden wenn die Inhalte bereits in einer anderen Ausbildung absolviert wurden. Nach Abschluss der Basisausbildung (Bestätigung im Studienbuch) und Nachweis der benötigten Supervisionen, Erfahrungsberichte und begleitenden Studien, kann mit dem Aufbauteil der Diplomausbildung begonnen werden. Nach Teilnahme an den Aufbauseminaren, Abgabe der Diplomarbeit und einer mündlichen und praktischen Prüfung sowie dem Nachweis von 160 Stunden Pflichtpraktikum wird das Diplom CreativtrainerIn & KunsttherapeutIn ausgehändigt. Ein aufbauendes Masterstudium bei der EGS ist auf Basis der Diplomvoraussetzungen möglich. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über modularen Aufbau, Inhalte und Ziele der Ausbildung zu informieren, bieten wir regelmäßig kostenlose Informationsabende mit Präsentation und Vortrag zu den einzelnen Lehrveranstaltungen an.
    Zielgruppe:
    Menschen die ihre Kreativität leben und in einem sozial orientierten Berufsbild professionell einsetzen wollen

    Institut:
    Gesundheitswerkstatt + Seminarorganisation - W.Gruber

    Wo:
    Gesundheitswerkstatt Hernalser Hauptstraße 86/II/1 1170 Wien

  • ab 01.01.2020
    Der Universitätslehrgang wird vom ÖVS als Ausbildung zum/zur SupervisorIn anerkannt! Studieninhalte: 1. und 2. Semester Interaktion und Kommunikation Anwendungsbezogene Sozialwissenschaften Kreative Medien u. Methoden i. d. Supervision BeratungstechnikenSystemtheorie in der supervisorischen Praxis Methoden in der Sup. und Coaching Ethik in der Supervision 3. und 4. Semester Allgemeine Supervisionstheorien Prozessuale Diagnostik und Assessments Rollenspieltechniken Supervisionsforschung Sup. Identität/Organisationssupervision Krisenprävention und Krisenintervention Organisation von Institutionen und Feldern 5. und 6. Semester Gruppendynamik und Prozessanalyse Phänomen Konflikt - Intervention Methoden und Modelle der Supervision Spezielle Supervisionstheorien Praxisfeldspezifisches Arbeiten Organisationsentwicklung
    Ziele:
    Die Vermittlung der Lehrinhalte auf universitärem Niveau. Erwerb einer personalen und professionellen Kompetenz als Supervisor und Coach.
    Zielgruppe:
    Ärzte/Ärztinnen, Führungskräfte, InteressentInnen an Supervisions-Ausbildung , KunsttherapeutInnen, LebensberaterInnen, MediatorInnen, MusiktherapeutInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, PsychologInnen, PsychologInnen / GesundheitspsychologInnen, PsychologInnen / Klinische PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Sozialarbeiter/innen, TrainerInnen,
    Voraussetzungen:
    ÖVS-Kriterien: Ein in- oder ausländisches abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein vergleichbarer Abschluss, oder das abgeschlossene psychotherapeutische Propädeutikum oder eine abgeschlossene Psychotherapieausbildung.Zusätzlich müssen die BewerberInnen über eine mindestens fünfjährige praktische Berufserfahrung in klinischen, pädagogischen, sozialen oder wirtschaftlichen Arbeitsfeldern verfügen, mindestens 27 Jahre alt sein und mindestens 60 Stunden Selbsterfahrung und mindestens 60 h Teilnahme an Supervision in verschiedenen Settings und Arbeitsfeldern in den letzten 5 Jahren nachweisen.Oder:SozialpädagoInnen, SozialhelferInnen, BewährungshelferInnen, Dipl. Krankenpflegepersonal, KindergärtnerInnen und ähnliche Berufe mit Befähigungsprüfung, die eine supervisionsrelevante Vorbildung durch ein dokumentiertes Äquivalent von insgesamt mindestens 400 Ausbildungseinheiten, davon 250 zusammenhängende Ausbildungseinheiten, einschließlich praktischer Übungen, Selbsterfahrung und Supervision vorweisen können und mindestens 7 Jahre praktische Berufserfahrung in klinischen, pädagogischen, sozialen Arbeitsfeldern sowie 60 h Selbsterfahrung und mind. 60 h Teilnahme an Supervision in verschiedenen Settings und Arbeitsfeldern in den letzten 5 Jahren vorweisen können.

    Institut:
    Donau-Universität Krems, Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

    Wo:
    Donau-Universität Krems

    Wann:
    01.01.2020 - 16.01.2019

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • 1
    • Bereitschaft zu Selbstreflexion
  • Beobachtungsgabe
  • Diskretion
  • Einsatzbereitschaft
  • Frustrationstoleranz
  • Hilfsbereitschaft
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • 6 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Einzeltherapie
  • Familientherapie
  • Gerontopsychiatrie
  • Psychodiagnostik
  • Suchtberatung