GermanistIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Germanisten und Germanistinnen beschäftigen sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen der deutschen Sprache in der Literatur und im Alltag.

Sie erschließen das sprachliche, literarische und kulturelle Profil des deutschsprachigen Kulturraumes. Sie untersuchen deutschsprachige Schriften bzw. Texte mittels linguistischer und philologischer Methoden (z.B.Textklassifikation). Darüber hinaus analysieren sie die verschiedenen Literaturgattungen im Hinblick auf historische Entwicklungen oder auf aktuelle Fragestellungen. Sie veröffentlichen Ergebnisse von Forschungen in Form von Aufsätzen in einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen.

Sie können im Lektorat für Schulbuchverlage oder belletristische Verlage mitarbeiten. Mit einer sprachbezogenen Ausbildung können sie, je nach Qualifikation und weiteren Kenntnissen (Mode, Marketing, Technik) in unterschiedlichen Projekten mitwirken, z.B.

  • Alte Handschriften und Dokumente (z.B. Verträge) klassifizieren
  • Produktbeschreibungen, Reiseführer, Anwaltsliteratur korrekturlesen
  • Content Writing: Erstellung von Marketing-Texten
  • Fachterminologie-Glossars erstellen
  • Sprechwissenschaft und Sprecherziehung
  • Kulturveranstaltungen und Ausflüge organisieren
  • Bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten mitarbeiten
  • Lehre in der Erwachsenenbildung
  • Auslandslektor*innen, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung geförderten OeAD-Lektoratsprogramms im europäischen und internationalen Ausland tätig sind, leisten durch einen meist mehrjährigen Aufenthalt im Ausland einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Kultur- und Wissenschaftsvermittlung. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde an der Universität Wien eine maßgeschneiderte, berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert, die den Lektor*innen eine Kompetenzerweiterung zu Beginn, während und insbesondere auch in Hinblick auf ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche nach Abschluss der Lektoratszeit ermöglicht.
    Ziele:
    Die Teilnehmer*innen erwerben umfassende Kenntnisse im Bereich der Methodenkompetenz und Unterrichtsdidaktik und lernen, geeignete Konzepte zur Vermittlung von sprach- und kulturwissenschaftlichen wie auch landeskundlichen Lehrinhalten zu erstellen und umzusetzen. Das Methodenrepertoire beinhaltet auch den Einsatz von digitalen Medien (eLearning). Nach Abschluss des Zertifikatsprogramms haben die Teilnehmer*innen umfassende Kenntnisse im Bereich der interkulturellen Kommunikation und im Konfliktmanagement erworben, können Gruppen steuern und die Integration in heterogenen Gruppen fördern. Im Laufe der Weiterbildung erweitern die Teilnehmer*innen ihre Kompetenzen zur selbstständigen Planung, Durchführung und Evaluierung von fachdidaktischen Projekten oder Kulturinitiativen und erwerben die notwendigen Qualifikationen für die vielfältigen beruflichen Arbeitsfelder (an Universitäten, in Kulturinstitutionen, NGOs, Sprachinstituten etc.) nach der Lektoratszeit.
    Zielgruppe:
    Zielgruppe des Zertifikatsprogramms sind ausschließlich Lektor*innen, die in das OeAD-Lektoratsprogramm aufgenommen wurden. Es handelt sich um eine heterogene Zielgruppe, zu der sowohl Germanist*innen, Absolvent*innen anderer Philologien, als auch Literatur- und Kulturwissenschaftler*innen zählen. Die Lektor*innen sind an Universitäten, großteils Germanistische Institute, im Ausland tätig. Sie arbeiten dort im Bereich der Sprach-, Literatur- und Kulturvermittlung. Darüber hinaus sind sie an Kulturforen, Österreichbibliotheken u.a.m. tätig.
    Voraussetzungen:
    Zusage über die Aufnahme in das OeAD-Lektoratsprogramm
  • Der Kurs "Grundlagen und Konzepte des DaF-Unterrichts" ist ein interdisziplinärer Weiterbildungsbaustein für Germanisten und Neuphilologen und bietet eine wissenschaftlich fundierte Zusatzqualifikation im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Wer schon Unterrichtserfahrung hat, profitiert von der Einführung in die aktuelle wissenschaftliche Diskussion, von neuen Konzepten und von einem aussagekräftigen Abschlusszertifikat. Im Kurs arbeiten Sie ganz individuell mit Fernstudienmaterial, das Ihnen in Buchform vorliegt. Parallel dazu können Sie sich auf dem "Fernstudien-Campus" auf der Lernplattform des Goethe-Instituts mit anderen Teilnehmenden Ihres Fernstudienkurses treffen, sich mit ihnen über Studieninhalte austauschen und vernetzen. Falls Sie inhaltliche Fragen zu den Lernmaterialien haben, unterstützt Sie unsere Fachberatung telefonisch und/oder per E-Mail.
    Ziele:
    Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache
    Zielgruppe:
    Germanistinnen/-en und Neuphilologen, Deutschlehrkräfte
    Voraussetzungen:
    Hochschulabschluss (inkl. Staatsexamen, B.A., M.A.) in Germanistik oder einem neuphilologisches Fach, Lehramt Deutsch, anderer Studiengang mit sprachtheoretischem bzw. -praktischem Schwerpunkt.

    Institut:
    Goethe-Institut Bereich Multimedia und Fernlehre

    Wo:
    Fernkurs ohne Präsenzveranstaltungen

  • ab 09.04.2026
    Was macht ein Wort zum Schimpfwort – und warum benutzen wir Schimpfwörter überhaupt? In diesem interaktiven Vortrag tauchen wir ein ins Universum der verbalen Grenzüberschreitungen. Gemeinsam mit der renommierten Sprachwissenschaftlerin Oksana Havryliv erkunden wir, was ein Schimpfwort ausmacht – und warum es weit mehr kann, als nur zu beleidigen. Über 20 verschiedene Funktionen hat Havryliv in über drei Jahrzehnten intensiver Forschung identifiziert: vom humorvollen Einsatz über soziale Bindung bis hin zur verbalen Gewalt. Doch wie lässt sich negative Emotion gewaltfrei ausdrücken? Welche kulturellen Unterschiede gibt es im Gebrauch und in der Wahrnehmung von Schimpfwörtern? Und welche dieser Funktionen sind besonders produktiv – oder sogar gesellschaftlich nützlich? Oksana Havryliv ist Sprachwissenschaftlerin/Germanistin und erforscht verbale Aggression und Gewalt. Ihre Forschungsergebnisse präsentiert sie auch im populärwissenschaftlichen Buch Nur ein Depp würde dieses Buch nicht kaufen (Komplett Media, 2023). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kooperation mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF statt. Weitere Infos und alle Vorträge gibt es <a href='https://www.vhs.at/de/e/science/b/2025/07/15/sciencelectures'>hier</a> Eintritt 7€ (Mit Science Card gratis!) Die Vorträge im Science Programm sind spontan besuchbar, für einen sicheren Sitzplatz bei großem Andrang empfiehlt sich eine Reservierung unter www.planetarium.wien oder planetarium@vhs.at. Die VHS Science Card ist online unter www.vhs.at, vor Ort im Planetarium sowie an allen VHS Standorten erhältlich und ermöglicht den freien Besuch von über 200 wissenschaftlichen Vorträgen pro Semester. Aktueller Hinweis: Diese Veranstaltung kann sowohl in Präsenz als auch online gebucht und besucht werden. Wir weisen daher darauf hin, dass es im Rahmen der Veranstaltung zu Video- und Audioaufnahmen kommt.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    09.04.2026 - 09.04.2026

  • ab 09.04.2026
    Was macht ein Wort zum Schimpfwort – und warum benutzen wir Schimpfwörter überhaupt? In diesem interaktiven Vortrag tauchen wir ein ins Universum der verbalen Grenzüberschreitungen. Gemeinsam mit der renommierten Sprachwissenschaftlerin Oksana Havryliv erkunden wir, was ein Schimpfwort ausmacht – und warum es weit mehr kann, als nur zu beleidigen. Über 20 verschiedene Funktionen hat Havryliv in über drei Jahrzehnten intensiver Forschung identifiziert: vom humorvollen Einsatz über soziale Bindung bis hin zur verbalen Gewalt. Doch wie lässt sich negative Emotion gewaltfrei ausdrücken? Welche kulturellen Unterschiede gibt es im Gebrauch und in der Wahrnehmung von Schimpfwörtern? Und welche dieser Funktionen sind besonders produktiv – oder sogar gesellschaftlich nützlich? Oksana Havryliv ist Sprachwissenschaftlerin/Germanistin und erforscht verbale Aggression und Gewalt. Ihre Forschungsergebnisse präsentiert sie auch im populärwissenschaftlichen Buch Nur ein Depp würde dieses Buch nicht kaufen (Komplett Media, 2023). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kooperation mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF statt. Weitere Infos und alle Vorträge gibt es hier</a> Eintritt 7€ (Mit Science Card gratis!) Die Vorträge im Science Programm sind spontan besuchbar, für einen sicheren Sitzplatz bei großem Andrang empfiehlt sich eine Reservierung unter www.planetarium.wien oder planetarium@vhs.at. Wichtiger Veranstaltungshinweis: Dieses Webinar findet im Rahmen einer Hybridveranstaltung statt: Die Veranstaltung kann sowohl in Präsenz als auch online gebucht und besucht werden. Wir weisen daher darauf hin, dass es im Rahmen der Veranstaltung zu Video- und Audioaufnahmen kommt. Bitte achten Sie bei der Anmeldung darauf, für welche Veranstaltungsform Sie sich angemeldet haben. Bei den Webinaren ist im Titel Webinar nachgestellt. Eine Anmeldung für das Webinar ist bis 1 Stunde vor Beginn möglich, der Vor-Ort-Vortrag kann auch spontan besucht werden. Allgemeine Infos zum Webinar: Um am Webinar teilnehmen zu können, benötigen Sie einen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät (Tablet, Smartphone) mit einer Internetverbindung, sowie normale Lautsprecher oder Kopfhörer. Nach einer erfolgreichen Anmeldung bekommen Sie etwa 1h vor dem Beginn des Webinars einen Link zur Teilnahme zugesandt. <p> Alle weiteren Infos finden Sie unter: <a href='https://www.vhs.at/de/webinar-faq'>FAQs Webinare</a></p> <p> Die VHS Science Card ist online unter www.vhs.at, vor Ort im Planetarium sowie an allen VHS Standorten erhältlich und ermöglicht den freien Besuch von über 200 wissenschaftlichen Vorträgen pro Semester. Aktueller Hinweis: Diese Veranstaltung kann sowohl in Präsenz als auch online gebucht und besucht werden. Wir weisen daher darauf hin, dass es im Rahmen der Veranstaltung zu Video- und Audioaufnahmen kommt.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    09.04.2026 - 09.04.2026

  • ab 19.05.2026
    Sie wollen wissen, wie ein moderner Verlag funktioniert, oder mehr über das Verlagswesen erfahren, um vielleicht selbst einmal in einem Verlag zu arbeiten? Im Intensivlehrgang Modernes Verlagswesen liefert ein Kenner der Branche Einblicke in die Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten, die sich heute bei der Arbeit in einem Buchverlag stellen. Der siebenstündige Lehrgang bietet vor allem einen Überblick über die Organisationsstruktur eines Buchverlags und dessen wichtigste Tätigkeitsbereiche: Neben einer kurzen Einführung in Gestaltung, Herstellung und Vertrieb eines Buches werden auch die Geschichte des Verlagswesens skizziert, die Vor- und Nachteile verschiedener Verlagsformen, Techniken des Buchmarketings sowie die weitgefächerten Aufgabenbereiche eines*r Lektors*in. Generelle Perspektiven und Trends des Buchmarkts zu Beginn der neuen 20er Jahre beschließen diesen Intensivlehrgang für Bücherjunkies, die erste Schritte in Richtung Verlagswelt tun wollen. 9.30 bis 11.30 Uhr: Verlagswesen, Gründung, Verlagstypen und Verlagsorganisation 11.30 bis 12.30 Uhr: Akquise, Kalkulation, Rechtliches 12.30 bis 13.30 Uhr Mittagspause 13.30 bis 14.30 Uhr: Lektorat, Herstellung 14.30 bis 16.30 Uhr: Presse, PR, Marketing 16.30 bis 17.30 Uhr: Beantwortung individueller Fragen und Ausklang Teilnehmer*innen-Kommentare: 'sehr gut, es war sehr umfangreich'- 'sehr informativ', 'Gesamtüberblick über Materie' - 'umfassend, informativ und unterhaltsam' Albert C. Eibl, geb. 1990 in München und aufgewachsen in Italien, ist Verleger, Germanist und Publizist. Als Gründer und Inhaber des Wiener Verlags Das vergessene Buch war er maßgeblich an der Wiederentdeckung der österreichisch-jüdischen Schriftstellerinnen Marta Karlweis, Else Jerusalem und Maria Lazar beteiligt. Als Publizist schreibt er immer wieder für den Wiener Falter und Die Presse. Zuletzt gab er die lange zu Unrecht vergessenen KZ-Memoiren 'Ferien am Waldsee' des ungarisch-jüdischen Kunstsammlers Carl Laszlo bei btb heraus. 2024 erschien bei Wieser sein Buch Ästhetik des Ungehorsams. Interventionen im digitalen Zeitalter. Eibl gibt konzentrierte Einführungskurse ins moderne Verlagswesen, hält Vorträge und moderiert entsprechende Veranstaltungen, ist Mitglied des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels sowie des österreichischen PEN Clubs und wurde 2024 mit dem BRUNO-KREISKY-PREIS für besondere verlegerische Leistungen ausgezeichnet.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    19.05.2026 - 19.05.2026

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • 10 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • PR-Kenntnisse
  • Archivsoftware
  • Interviewführung
  • Literatur
  • Projektmanagement im Kultur- und Medienbereich
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte