DolmetscherIn

Berufsbereiche: Büro, Marketing, Finanz, Recht, Sicherheit
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.170,- bis € 3.910,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

DolmetscherInnen beschäftigen sich mit der mündlichen Übersetzung von gesprochenem Text in eine andere Sprache.

Die Hauptformen des Dolmetschens sind Simultandolmetschen und Konsekutivdolmetschen. Beim Simultandolmetschen befinden sich DolmetscherInnen meist in einer schalldichten Kabine und erhalten die Originalrede über Mikrofon und Kopfhörer übertragen. Sie übersetzen das Gehörte in die Zielsprache, sodass die ZuhörerInnen die Übersetzung fast gleichzeitig – simultan – über Kopfhörer in ihrer Muttersprache hören können.

Eine Sonderform des Simultandolmetschens ist das so genannte Flüsterdolmetschen, bei dem DolmetscherInnen einem oder mehreren, neben ihm/ihr sitzenden ZuhörerInnen, die Rede in der gewünschten Sprache simultan zuflüstern.

Beim Konsekutivdolmetschen übersetzen DolmetscherInnen erst, wenn der/die RednerIn einen Satz, einen Abschnitt oder die gesamte Rede beendet hat (konsekutiv: nachfolgend).

DolmetscherInnen bereiten sich durch das Studium einschlägiger Literatur und diverser Quellen, wie z.B. Fachtexte, auf Dolmetschaufgaben vor (ein typisches Beispiel ist die Vorbereitung auf fremdsprachige Gesetzestexte für Übersetzungsarbeiten vor Gericht).

Ein Unterschied zu ÜbersetzerInnen (schriftliche Texte) liegt auch darin, dass während des Dolmetschens keine Hilfsmittel, wie z.B. Wörterbücher, benutzt werden können.

Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Translationswissenschaft Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Sinologie Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Hungarologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Slowenisch Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Koreanologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Japanologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Skandinavistik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Spanisch Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Französisch Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Russisch Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Slawistik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Anglistik und Amerikanistik (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Nederlandistik (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Fennistik Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Portugiesisch Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Transkulturelle Kommunikation Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Portugiesisch Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Nederlandistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Translation Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Skandinavistik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Konferenzdolmetschen Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Anglistik und Amerikanistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Koreanologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Spanisch Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Translationswissenschaft Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Sinologie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Übersetzen und Dialogdolmetschen Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Anglophone Literatures and Cultures (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Hungarologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Anglistik und Amerikanistik - Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft oder Kulturwissenschaft (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Romanistik - Französisch Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Slawistik Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Slowenisch Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Übersetzen DDP Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Turkologie Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Russisch Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Japanologie (MA)
  • Jobtraining in der MutterspracheEin Spezial-Service für Arbeitssuchende mit mangelnden Deutschkenntnissen Die beratungsgruppe.at bietet ein "Job-Coaching im Doppelpack" :Betreuung durch erfahrene Jobcoaches gemeinsam mit DolmetscherInnen aus demgleichen Kulturkreis wie die TeilnehmerInnen.
    Ziele:
    • Wer die Landessprache nicht gut beherrscht,• Inserate nicht gut lesen kann und nicht richtig versteht,• nicht weiß, worauf es in einem Vorstellungsgespräch bei einem Wiener Unternehmenankommt,• Fragen nicht richtig versteht,• seine Fähigkeiten nicht richtig präsentieren kann,• sich schwer tut, wichtige Infos einzuholen,• sich am AMS schlecht verständlich machen kann,• sich am österreichischen Arbeitsmarkt nicht auskennt,hat es bei der Jobsuche und dem Bewerben noch schwerer als alle Anderen!Gut verstehen und gut verstanden werden, darum geht es bei der Arbeitsuche.Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitsuchende aus dem Ausland, haben nicht nurSprachprobleme, sondern müssen sich auch mit den bei uns üblichen Umgangs- undKommunikationsformen vertraut machen. Ein Beispiel: Bei uns gilt es als unhöflich dem/derGesprächspartner/in nicht in die Augen zu schauen. Im türkisch-orientalischen Kulturkreis istgenau das Gegenteil der Fall.Gut verstehen und gut verstanden werden, darum geht es auch im Jobtraining!Trainingsinhalte:• Herausarbeiten von Fähigkeiten, Fachkenntnissen, persönlichen Stärken• Berufswünsche und Hindernisse in Abstimmung mit dem Arbeitsmarkt• Sicherheit in der Selbstpräsentation• Verfassen von Bewerbungsunterlagen• Kommunikation mit Wiener ArbeitgeberInnen (inklusive „Wienerisch für AusländerInnen“)• Inserate finden, richtig lesen und verstehen• Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch• Umgang mit dem AMS, Beratungseinrichtungen• Sprachübungen: Die wichtigsten Redewendungen im Zusammenhang mit der Jobsuche
    Zielgruppe:
    Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitsuchende aus dem Ausland,
    Voraussetzungen:

    Institut:
    beratungsgruppe.at

    Wo:
    1120 Wien; Erlgasse 25/DG

  • Präsenztraining u/o eLearning: Intensive sprachliche Vorbereitung (Einzeltraining) auf eine Tätigkeit als Flüchtlingsbetreuer:in oder Dolmetscher:in im Bereich der Flüchtlingsbetreuung; Termine, Kursumfang und Programm individuell und nach Vereinbarung; Einstieg jederzeit möglich
    Ziele:
    sprachliche Vorbereitung auf eine Tätigkeit als Vermittler_in oder Dolmetscher_in im Bereich der Flüchtlingsbetreuung
    Zielgruppe:
    Flüchtlingsbetreuer:innen und Dolmetscher:innen Flüchtlingsbetreuung
    Voraussetzungen:
    Sprachniveau B2/C1;Einstufung (kostenlos) und Erstgespräch erforderlich

    Institut:
    viennAventura. coach

    Wo:
    Fillgradergasse 5/7 1060 Wien

  • Eine qualifizierte Dolmetschung dient naturgemäß jenen Menschen, die der Amtssprache nicht ausreichend kundig sind. Die qualifizierte Dolmetschung ist gleichermaßen wichtig für die jeweilige Institution. Sie gewährleistet reibungslose Abläufe, erleichtert die Arbeit der für die Institutionen tätigen Fachleute, sichert die Qualität und schafft Vertrauen und Rechtssicherheit. Die Universität Wien bietet seit November 2016 einen Universitätslehrgang zum Thema "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" an! Der Universitätslehrgang dauert 2 Semester (Vollzeit mit berufsbegleitenden Präsenzzeiten) und umfasst 60 ECTS Credits. Sprachen: Albanisch, Arabisch, Chinesisch, Dari/Farsi, Türkisch oder Ukrainisch (NEU) immer in Kombination mit Deutsch.
    Ziele:
    Ziel des Universitätslehrgangs "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" ist es, den Studierenden - unter Berücksichtigung einer spezifischen sprachlichen und fachlichen Schwerpunktbildung - jene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie für die bereits ausgeübte oder eine spätere Erwerbstätigkeit in einschlägigen Berufsfeldern benötigen.
    Zielgruppe:
    Der Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" bietet eine postgraduale Weiterbildung für Personen, die als Dolmetscher*innen und Übersetzer*innen im Justizbereich, bei Polizei und Asylbehörden sowie in Gesundheits-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen tätig sind bzw. sein wollen.
    Voraussetzungen:
    Die Teilnehmer*innen verfügen zumindest über ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges oder gleichwertiges Studium. Zusätzliche Berufserfahrung ist von Vorteil. Zudem steht der Universitätslehrgang in begründeten Einzelfällen auch Dolmetscher*innen ohne akademischen Abschluss (mit Hochschulreife) offen, die zumindest vier Jahre Erfahrung in translationsrelevanten Bereichen nachweisen können.
  • ab 15.11.2024
    Geschichte der Mediation, Mediation und ihre Anwendungsbereiche, Aufgabe und Rolle der Mediation, persönliche Konfliktgeschichte und erlebte Konfliktmuster, seelische Funktionen im Konflikt, Grundlagen diverser Kommunikationsschulen, Axiome der Kommunikation, Konflikttheorien, Gewaltfreie Kommunikation, aktives Zuhören, Fragetechniken, Prinzipien der Mediation, unterschiedliche Phasenmodelle, Konfliktlösung, Mediation in der österreichischen Rechtsordnung, Mediation in der Schule bzw. in Bildungsinstitutionen, Mediation im gemeinnützigen/sozialen Wohnbau, Mediation im Gesundheitsbereich, interkulturelle Kompetenz, Arbeiten mit Dolmetscher:innen, Geschichte der Supervision, Handlungsfelder der Supervision, Ziele und Grenzen der Supervision, Ethik-Erwägungen bei Durchführung von Familien-Mediationen, geförderte Familienmediation, Ehe- und Scheidungsrecht, Persönlichkeitsmodelle, Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung, Auslotung von Grenzen, Phasen der Supervision, lösungs- und konfliktorientierte Ansätze, Einzel-, Gruppen- und Intervisionen, konkrete Supervidierung, Wirtschaftsmediation, Konfliktkosten, Besonderheiten der einzelnen Mediationsphasen im Wirtschaftsumfeld, Konflikte am Arbeitsplatz, der Einsatz von Mediation und mediativen Techniken im Unternehmen, Mediation und Führung, Mediation in der Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement-Systeme, Besonderheiten der Umweltmediation, Einbeziehung von Expert:innen und deren Sachwissen in die Verhandlungen, Umsetzung von Verhandlungsergebnissen, Einzelsupervision, Peergruppen, Praxisfälle, Praxiserfahrungen, Einsatzmöglichkeiten von Mediation, rechtliche und finanzielle Aspekte beim Aufbau einer Mediationspraxis, Abschluss.
    Ziele:
    Sie haben eine gesetztlich (§ 23 Zivilrechts-Mediations-Gesetz) anerkannte Ausbildung besucht und dürfen sich daher in die Liste der Mediator:innen des Bundesministeriums für Justiz eintragen. Als Mediator:in sind Sie kompetent, Konflikte zu lösen. Sie können diese professionelle Dienstleistung als selbständige:r Mediator:in anbieten. Sie lernen von den Besten: Alle Trainer:innen des Lehrgangs sind absolute Fachexpert:innen aus der Praxis. Sie kennen die Leitbilder und Grundsätze der Mediation sowie die spezifische mediatorische Haltung. Sie wissen um Ihre professionelle Rolle als Mediator:in im Mediationsverfahren und können diese einnehmen. Sie wissen, in welchen Fällen Mediation sinnvoll ist und welche Voraussetzungen dafür vorliegen müssen. Sie kennen die Methoden und Phasen des Mediationsverfahrens und können diese professionell umsetzen. Sie können Mediationspläne bei komplexen Fallkonstellationen erarbeiten. Sie können verschiedene Konflikttypen analysieren und verstehen Konfliktdynamiken. Sie wissen, wie Konfliktgespräche professionell zu führen sind. Sie wissen unterschiedliche Frage- und Gesprächstechniken anzuwenden. Sie können Konflikte so ansprechen, dass die Chancen auf eine konstruktive Lösung steigen. Anhand von Rollenspielen haben Sie die verschiedenen Perspektiven (Mediator:in, der Parteien, der begleitenden Berater:in) erlebt und dadurch ein sensibilisiertes Verständnis entwickelt. Sie entwickeln Ihre persönliche professionelle Kompetenz, um Konfliktparteien bei der Lösung ihrer Konflikte wirksam zu begleiten. Sie kennen die rechtlichen Grundlagen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Mediation. Sie können in folgenden Bereichen als Mediator:in tätig werden: Familienmediation, Wirtschaftsmediation, Nachbarschaftsmediation, Interkulturelle Mediation, Mediation im Gesundheitswesen und sozialen Bereich, Mediation im öffentlichen Bereich, Schulmediation, Mediation bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten.
    Zielgruppe:
    Alle Personen, die mit Konflikten zu tun haben und diese auf professionelle Weise lösen möchten - sei dies im Rahmen ihres Quellberufs oder aber auch als professionelle Dienstleistung.
    Voraussetzungen:
    Berufserfahrung, Teilnahme am Info-Abend, positiv absolviertes Aufnahmegespräch.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    15.11.2024 - 28.11.2026

  • 3 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • MS Office-Anwendungskenntnisse
  • Trados