Freizeitpädagoge/Freizeitpädagogin

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.440,- bis € 2.960,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Freizeitpädagogik ist eine Teildisziplin der Erziehungswissenschaft. Der Fokus liegt auf der Pädagogik der individuellen und gesellschaftlichen Problemlagen im Kontext von Freizeit.

Freizeitpädagogen und Freizeitpädagoginnen sind mit Organisationsaufgaben befasst und auch mit der Gestaltung von Animationsprogrammen - vor allem im touristischen Bereich. Sie planen, vermitteln und führen erlebnis- und outdoorpädagogische Angebote für verschiedene Zielgruppen durch (z.B. auf dem Schulhof, im Wald oder auf heimischen Gewässern). Sie wenden Methoden der Erlebnispädagogik an, wie etwa die Nutzung des Lebensraumes im Sinne des Konzeptes "Gruppe - Natur - Ich". Ziel ist es, wichtige Persönlichkeitsmerkmale, wie etwa den Umgang mit Risiken sowie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern oder Verhaltensdefizite auszugleichen.

Der Bereich der Freizeitpädagogik hat stark an Bedeutung gewonnen. Dem Aufgabengebiet sinnvoller Freizeitgestaltung widmen sich auch SpielpädagogInnen.

Die Spielpädagogik steht im Zusammenhang mit anderen Formen der Pädagogik, insbesondere der Erlebnispädagogik, Kulturpädagogik, Jugendarbeit und Sonderpädagogik. Eine Unterkategorie der Spielpädagogik ist die Theaterpädagogik, die sich besonders mit dem darstellenden Spiel beschäftigt.

Spielpädagogen und Spielpädagoginnen gestalten die unterschiedlichen Formen des Spiels als symbolisches Spiel, konstruktives Spiel, funktionelles bzw. wiederholendes Spiel oder als Rollenspiel, z.B. Bauspiele, Kooperationsspiele und Abenteuerspiele.

Siehe auch den Kernberuf PädagogIn sowie KulturpädagogIn, MusikpädagogIn, TanzpädagogIn und KunstpädagogIn.

  • * Pädagogische und rechtliche Grundlagen der Freizeitpädagogik * Praxis/Hospitation * Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation * Diversität * Erlebnispädagogik und Sport * Kunst, Kreativität, Theaterpädagogik * Musik, Bewegung und Tanz Abschluss: * Akademische/-r Freizeitpädagoge/in
    Ziele:
    * Kompetenz, standortbezogene Modelle einer professionellen Nachmittagsbetreuung zusammen mit Schulpartnern und außerschulischen Institutionen zu entwickeln * Entwicklung der Improvisationsfähigkeit sowie der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten in allen Bereichen des kreativen Tuns: Spiel, Bewegung, Musik, Kunst * Entdeckung neuer Handlungsmöglichkeiten in- und outdoor * Förderung von Flexibilität, Spontaneität und kreativer Intelligenz * Soziale Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen unterstützen und fördern können
    Zielgruppe:
    Personen, die als Freizeitpädagogen/-innen bzw. als Erzieher/-innen für die Freizeit an ganztägigen Schulformen arbeiten wollen
    Voraussetzungen:
    PAufnahmebedingungen: * Vollendung des 18. Lebensjahres * grundsätzliche persönliche Eignung für die Freizeitbetreuung * ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift * erforderliche Sprech- und Stimmleistung
  • 0 fachliche berufliche Kompetenzen
  • 0 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 0 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen