FacharbeiterIn Weinbau und Kellerwirtschaft

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre ∅ Einstiegsgehalt: € 1.540,- bis € 1.900,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen legen Weingärten zur Traubengewinnung an und pflegen sie. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Vermehrung von Weinstöcken sowie die Ernte der Weintrauben und deren Verarbeitung zu Traubensüßmost und Wein.

Die Pflege des Weingartens beginnt im Winter mit dem Rebschnitt, mit dem der Wuchs der Weinreben und damit der Traubenertrag geregelt wird. Dabei schneiden die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen die während des Sommers gewachsenen Äste ("Ruten") mit einer Handrebschere oder einem Schneidegerät zurück. Die Länge des Rückschnittes ist je nach Weinsorte, Standortbedingungen und Zustand des Weinstockes unterschiedlich.

Im Frühjahr bearbeiten die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen den Boden durch Pflügen und Harken sowie durch Düngung und Bewässerung. Außerdem führen sie Maßnahmen zur Unkrautbeseitigung und Schädlingsbekämpfung durch. Rebläuse und andere Schädlinge bekämpfen sie durch Spritzen oder Bestäuben der Weinstöcke mit chemischen Mitteln, wobei die dabei verwendeten Sprühgeräte entweder auf Traktoren angebracht sind oder - bei Kulturen mit engem Reihenstand der Weinstöcke - am Rücken getragen werden. Diese Arbeiten wiederholen die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen regelmäßig bis Mitte August.

Die Vermehrung von Weinstöcken erfolgt durch Aufpfropfen von Edelreisern auf Unterlagsreben. Die so veredelten Weinstöcke werden in Treibhäusern oder in Rebschulen im Freien "vorgetrieben". Anschließend werden sie von den Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen im neuen Weingarten jeweils neben einem Stützpfahl ausgepflanzt und mit einem Drahtgeflecht gegen Wildverbiss geschützt. Die jungen Triebe der neuen Weinstöcke werden befestigen sie mit Drahtringen am Stützpfahl.

Zur Lesezeit im Herbst ernten die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen die Trauben. Gemeinsam mit mehreren MitarbeiterInnen schneiden sie die Weintrauben mit Rebscheren vom Weinstock und transportieren die Ernte mit dem Traktor zum Weinkeller.

Die Traubenverarbeitung erfolgt im Weinkeller bzw. im Presshaus. Die einzelnen Arbeitsschritte, wie z.B. Reinigung der Trauben, Pressen, Entfernen der Rückstände, Flaschenabfüllung und Etikettierung erfolgen zum größten Teil bereits maschinell. Die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen bedienen und warten die entsprechenden Anlagen und überwachen den reibungslosen Ablauf der einzelnen Verarbeitungsschritte. Durch regelmäßige Probeentnahmen überzeugen sie sich von der Qualität des Weines.

Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen legen Weingärten zur Traubengewinnung an und pflegen sie. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Vermehrung von Weinstöcken sowie die Ernte der Weintrauben und deren Verarbeitung zu Traubensüßmost und Wein.

Die Pflege des Weingartens beginnt im Winter mit dem Rebschnitt, mit dem der Wuchs der Weinreben und damit der Traubenertrag geregelt wird. Dabei schneiden die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen die während des Sommers gewachsenen Äste ("Ruten") mit einer Handrebschere oder einem Schneidegerät zurück. Die Länge des Rückschnittes ist je nach Weinsorte, Standortbedingungen und Zustand des Weinstockes unterschiedlich.

Im Frühjahr bearbeiten die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen den Boden durch Pflügen und Harken sowie durch Düngung und Bewässerung. Außerdem führen sie Maßnahmen zur Unkrautbeseitigung und Schädlingsbekämpfung durch. Rebläuse und andere Schädlinge bekämpfen sie durch Spritzen oder Bestäuben der Weinstöcke mit chemischen Mitteln, wobei die dabei verwendeten Sprühgeräte entweder auf Traktoren angebracht sind oder - bei Kulturen mit engem Reihenstand der Weinstöcke - am Rücken getragen werden. Diese Arbeiten wiederholen die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen regelmäßig bis Mitte August.

Die Vermehrung von Weinstöcken erfolgt durch Aufpfropfen von Edelreisern auf Unterlagsreben. Die so veredelten Weinstöcke werden in Treibhäusern oder in Rebschulen im Freien "vorgetrieben". Anschließend werden sie von den Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen im neuen Weingarten jeweils neben einem Stützpfahl ausgepflanzt und mit einem Drahtgeflecht gegen Wildverbiss geschützt. Die jungen Triebe der neuen Weinstöcke werden befestigen sie mit Drahtringen am Stützpfahl.

Zur Lesezeit im Herbst ernten die Weinbau- und KellerwirtschaftsfacharbeiterInnen die Trauben. Gemeinsam mit mehreren MitarbeiterInnen schneiden sie die Weintrauben mit Rebscheren vom Weinstock und transportieren die Ernte mit dem Traktor zum Weinkeller.

Die Traubenverarbeitung erfolgt im Weinkeller bzw. im Presshaus. Die einzelnen Arbeitsschritte, wie z.B. Reinigung der Trauben, Pressen, Entfernen der Rückstände, Flaschenabfüllung und Etikettierung erfolgen zum größten Teil bereits maschinell. Die Weinbau- un…

  • 2 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Guter Geruchssinn
  • Guter Geschmackssinn
  • 10 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Außenarbeit
  • Bestellwesen
  • Gärprozesskontrolle
  • Kellerbuchführung
  • Keltern
  • Önologisches Fachwissen
  • Rebschnitt
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Weinausbau
  • Weinlese