DiplomatikerIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.070,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Der Begriff Diplomatik bedeutet "Urkundenkritik"; es ist die Wissenschaft, die sich der Bedeutung und Besonderheit von historischen Urkunden und Akten widmet.

DiplomatikerInnen befassen sich diesbezüglich mit deren Untersuchung und Interpretation. Sie sind ForscherInnen (meist HistorikerInnen), die sich mit der Herkunft, Echtheit, Überlieferung und den historischen Wert von Rechtsurkunden beschäftigen.

Zum Nachweis der Authentizität (Unverfälschtheit) eines Schriftstückes wenden sie Methoden zur Feststellung von Echtheit oder Fälschung an: Sie führen die Analyse bestimmter Merkmale durch, wie etwa Papierbeschaffenheit, Tinte und Kanzleimäßigkeit. Unter Kanzleimäßigkeit versteht sich der Grad der Beteiligung öffentlicher Personen sowie formelle Merkmale, welche die gerichtliche Geltung einer Urkunde bezeugen (Registriervermerke, Besiegelung, Ziffernvermerke).

DiplomatikerInnen stellen die Kanzleimäßigkeit anhand dieser Merkmale exakt fest. Einer Urkunde wird einer bestimmten Kanzlei zu einer bestimmten Zeit zugeordnet um ihre Echtheit zu bezeugen. Urkunden dienen als wertvolle Zeugnisse der Geschichte weil Ereignisse und Vorgänge direkt dokumentiert wurden. Sie werden eingeteilt in Kaiser- und Königsurkunden, Papsturkunden und Privaturkunden (z.B. Fürstenurkunden und Bischofsurkunden).

Als Beispiel für eine gefälschte Urkunde kann hier die berühmte "Konstantinische Schenkung" angeführt werden, welche die Herrschaftsrechte durch eine angebliche kaiserliche Schenkung an einen Papst aus dem 4. Jahrhundert vorgeben sollte.

Zu den historischen Hilfswissenschaften gehören auch die Berufe ChronologIn, GenealogIn, HeraldikerIn, NumismatikerIn und PaläografIn.

Der Begriff Diplomatik bedeutet "Urkundenkritik"; es ist die Wissenschaft, die sich der Bedeutung und Besonderheit von historischen Urkunden und Akten widmet.

DiplomatikerInnen befassen sich diesbezüglich mit deren Untersuchung und Interpretation. Sie sind ForscherInnen (meist HistorikerInnen), die sich mit der Herkunft, Echtheit, Überlieferung und den historischen Wert von Rechtsurkunden beschäftigen.

Zum Nachweis der Authentizität (Unverfälschtheit) eines Schriftstückes wenden sie Methoden zur Feststellung von Echtheit oder Fälschung an: Sie führen die Analyse bestimmter Merkmale durch, wie etwa Papierbeschaffenheit, Tinte und Kanzleimäßigkeit. Unter Kanzleimäßigkeit versteht sich der Grad der Beteiligung öffentlicher Personen sowie formelle Merkmale, welche die gerichtliche Geltung einer Urkunde bezeugen (Registriervermerke, Besiegelung, Ziffernvermerke).

DiplomatikerInnen stellen die Kanzleimäßigkeit anhand dieser Merkmale exakt fest. Einer Urkunde wird einer bestimmten Kanzlei zu einer bestimmten Zeit zugeordnet um ihre Echtheit zu bezeugen. Urkunden dienen als wertvolle Zeugnisse der Geschichte weil Ereignisse und Vorgänge direkt dokumentiert wurden. Sie werden eingeteilt in Kaiser- und Königsurkunden, Papsturkunden und Privaturkunden (z.B. Fürstenurkunden und Bischofsurkunden).

Als Beispiel für eine gefälschte Urkunde kann hier die berühmte "Konstantinische Schenkung" angeführt werden, welche die Herrschaftsrechte durch eine angebliche kaiserliche Schenkung an einen Papst aus dem 4. Jahrhundert vorgeben sollte.

Zu den historischen Hilfswissenschaften gehören auch die Berufe ChronologIn, GenealogIn, HeraldikerIn, NumismatikerIn und PaläografIn.

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte