HistorikerIn - Alte Geschichte

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Der Aufgabenbereich von HistorikerInnen (Alte Geschichte) gleicht zum Teil jenem klassischer ArchäologInnen, auch sie beschäftigen sich vorwiegend mit der antiken Kultur- und Geistesgeschichte des Mittelmeerraumes sowie der angrenzenden Gebiete (von der ägäischen Frühzeit bis zum Ende des römischen Reiches).

Zum Unterschied von ArchäologInnen führen sie aber keine Ausgrabungen durch.

HistorikerInnen beschäftigen sich mit schriftlichem und nichtschriftlichem Quellenmaterial (z.B. Schriftquellen aller Art, Gebrauchsgegenstände, Kunstwerke, Bodenfunde, Siedlungsformen, aber auch Sprache und Erkenntnisse über soziale Organisationsformen).

HistorikerInnen analysieren vorhandene historische Untersuchungen (Sekundärliteratur zu bestimmten Themenbereichen). Ein wichtiger Teil der Arbeit findet in Bibliotheken und Archiven statt, wo sie nach entsprechenden Quellen suchen und diese auswerten. Dazu gehören z.B. Akten, Urkunden, publizistische Materialien, Filme, Tonbandinterviews und Lebenserinnerungen.

HistorikerInnen bedienen sich der historischen Hilfswissenschaften (Genealogie, Diplomatik, Heraldik, Numismatik) sowie der Methoden und Erkenntnisse anderer Disziplinen wie etwa der Anthropologie und Sprachwissenschaft. Zunehmend befassen sie sich auch mit dem kunsthistorischen Bereich.

Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter
Doktoratsstudium/PhD PhD - Doktoratsschule für das wissenschaftliche Doktoratsstudium Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium in Late Antique, Medieval and Early Modern Studies Doktoratsstudium/PhD PhD - Doktoratsstudium Antike und Moderne im europäischen Kontext Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Ägyptologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Alte Geschichte und Altertumskunde (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Byzantinistik und Neogräzistik (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Archäologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Urgeschichte und Historische Archäologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Altertumswissenschaften (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Classica et Orientalia (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Archäologien (BA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Altorientalische Philologie und Orientalische Archäologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Ägyptologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Antike Kulturen und Archäologien (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Byzantinistik und Neogräzistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Archäologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Alte Geschichte und Orientalistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Philologie – Latinistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Indogermanistik und historische Sprachwissenschaft (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Archäologien (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium / Fernstudium Geschichte Europas - Epochen, Umbrüche, Verflechtungen (MA)
  • ab 13.05.2026
    Der soziale Wohnbau in der Zwischenkriegszeit war einzigartig in Europa. Der Bürgerkrieg 1934 beendete das Wohnbauprogramm, anstelle von Gemeindebauten wurden Familienasyle errichtet. 1938 wurden die jüdischen Mieter und Mieterinnen aus ihren Wohnungen, Geschäftslokalen und Arztpraxen vertrieben. Für die Durchführung der Kündigungen war das Wohnungsamt zuständig. Das eben erschienene Buch 'Licht, Luft und Schatten' (hrsg. Claudia Kuretsidis-Haider), an dem der Vortragende mitwirkte, brachte Hintergrundinformation zu den Akteur*innen der Vertreibung zu Tage. Ebenso gibt es Fallbeispiele von Kündigungen und Schicksalen. Nach einem Überblick über die Wohnverhältnisse vor dem Gemeindebauprogramm wird das Gesamtkonzept Gemeindebau vorgestellt. Vortragender: Peter Autengruber ist Historiker und veröffentlichte Schriften zur österreichischen Parteien- und Gewerkschaftsgeschichte und zur Wiener Regionalgeschichte. Sein 1995 erstmals erschienenes Werk Lexikon der Wiener Straßennamen gilt als Standardwerk. Er war Mitglied der Historikerkommission, die von 2011 bis 2013 die historische Bedeutung der Namensgeber für Wiener Straßennamen untersuchte.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 05

    Wann:
    13.05.2026 - 13.05.2026

  • ab 20.05.2026
    Führung am jüdischen Friedhof in Floridsdorf Versteckt zwischen der Ruthnergasse und der Floridsdorfer Hochbahn liegt der jüdische Friedhof. Die ersten Beerdigungen fanden dort 1877 statt, bevor er 1978 offiziell geschlossen wurde. Elias Wimmer, der erste jüdische Ansiedler in Floridsdorf, sowie der Gründer des Kaufhauses am Spitz, Ignaz Wodicka, und der bekannte Kabarettist Fritz Heller sind dort ebenfalls bestattet. Gerhard Jordan, Historiker aus Floridsdorf, erzählt Ihnen anhand dieser und anderer bestatteter Personen die Geschichte der einst sehr aktiven jüdischen Gemeinde in Floridsdorf. Die Wege auf dem Friedhof sind teilweise sehr uneben, daher ist gutes Schuhwerk unbedingt empfohlen. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Führung findet in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Floridsdorf statt.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 21

    Wann:
    20.05.2026 - 20.05.2026

  • ab 02.06.2026
    Donald Trump, der erneut ins Amt gewählte ehemalige Präsident der USA, sorgte Anfang des Jahres mit seiner Ankündigung, den Panamakanal, Kanada und Grönland zu okkupieren bzw. als neue Bundesstaaten in die Union einzugliedern, für erhebliche diplomatische Spannungen – auch mit NATO-Partner Dänemark, das Grönland außenpolitisch vertritt. Heute beleuchten wir die wirtschaftspolitischen Hintergründe dieser provokanten Ansage, die sich in eine Reihe geostrategischer Interventionen seiner Vorgänger einfügt. Zudem wagen wir einen Ausblick darauf, wie sich die internationalen Beziehungen in der Arktis-Region – insbesondere im Zusammenspiel mit Russland, Island und Norwegen – unter dem Einfluss des fortschreitenden Klimawandels im 21. Jahrhundert entwickeln könnten. Podiumsgäste: Mag.Dr. Erhard Chvojka (Historiker, VHS Wien, Uni Wien) Moderation: MMag.a Daniela Ecker-Stepp (Bereichsleitung Geschäftsbereich Schule, Direktorin VHS Wiener Urania) Dr. Erhard Chvojka studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Politikwissenschaft an den Universitäten Wien, München und Cambridge. Als Wissenschaftler und Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Saarbrücken beschäftigte er sich u.a. mit der Außenpolitik der USA im 20. und frühen 21. Jahrhundert. Derzeit ist er Fachreferent für Politik, Gesellschaft und Kultur sowie für Wirtschaft und Management an den Wiener Volkshochschulen´. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresschwerpunkts 2026: Wirtschaft verstehen – Zukunft gestalten. Alle Kurse und Veranstaltungen dazu finden Sie unter vhs.at/wirtschaft-verstehen

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 01

    Wann:
    02.06.2026 - 02.06.2026

  • ab 09.06.2026
    Südtirol – das Tor zu Italien, das Land an Etsch und Eisack, gehört zu den vielfältigsten und interessantesten Landschaften der Alpen. Vom Brenner bis zur Salurner Klause, von Innichen bis zum Reschenpass bietet das Land Kunstschätze, Kleinodien und viel Geschichte. Sie werden überrascht sein, was es hier alles zu entdecken gibt! Mag. Thomas Neunteufel, Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Wien, Historiker und akademischer Bildungsmanager. Seit 1985 an den österreichischen Volkshochschulen als Vortragender tätig, von 2002 bis 2015 Direktor der Volkshochschule Mariahilf. Seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Volkshochschularchivs.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    09.06.2026 - 09.06.2026

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter