WaffenmechanikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre ∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.160,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

WaffenmechanikerInnen fertigen, warten und reparieren Feuerwaffen (militärische Waffen, Jagdwaffen, Sportwaffen) und verzieren bzw. veredeln die Waffen mit verschiedenen Oberflächenbehandlungstechniken.

In der Fertigungsabteilung stellen sie einzelne Waffenteile wie z.B. Läufe, Abzugs- und Verschlussteile in größerer Serie her. Dabei arbeiten sie häufig an elektronisch gesteuerten Metallbearbeitungsmaschinen (CNC-Maschinen; computer numeric control). In der Montageabteilung verbinden sie die Teile und überprüfen die Funktionstüchtigkeit der fertigen Waffen. In der Service- und Reparaturabteilung zerlegen sie die Waffen, überprüfen die Funktionsfähigkeit der Teile, tauschen fehlerhafte Teile aus und bauen abschließend die Waffen wieder zusammen. Im Bereich der Forschung und Entwicklung fertigen sie neue Modelle (Prototypen) in meist händischer Feinarbeit an. Die einzelnen Schritte der Waffenherstellung erfolgen in der Regel in eigenen Abteilungen.

Zur Herstellung einer militärischen Feuerwaffe erhalten die WaffenmechanikerInnen vom Konstruktionsbüro bzw. von der Arbeitsvorbereitung des Betriebes Konstruktionszeichnungen sowie die Programmierdaten für die bei der Herstellung verwendeten computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen). Anhand dieser Angaben besorgen sie die grob vorgefertigten Waffenteile (z.B. Abzugsgarnituren, Verschlussteile) und Läufe aus dem Lager. Danach legen sie diese in die Aufnahmevorrichtung der CNC-Fräs- und Schleifmaschine ein und programmieren den Steuercomputer der Maschine über eine Eingabetastatur auf das gewünschte Bearbeitungsprogramm oder lesen das fertige Programm in die Maschine ein.

Anhand eines Probestückes, das von der Maschine geschliffen und mit den vorgesehenen Einkerbungen versehen wird, kontrollieren sie das Programm. Ist dieses fehlerlos, so bestücken sie die Maschine der Reihe nach mit der vorgesehenen Anzahl von Werkstücken und überwachen die Bearbeitung. Die von der Maschine geschliffenen und gekerbten Waffenteile montieren sie an der Aufnahmevorrichtung eines automatischen Messgerätes. Dieses vermisst die Teile und vergleicht die so gewonnenen Messdaten mit den im Computer gespeicherten Soll-Daten. Die WaffenmechanikerInnen sondern Werkstücke mit Maßabweichungen aus und führen, falls möglich, eine Nachbearbeitung durch. Als Schutz gegen Korrosion werden die Waffenteile chemisch behandelt. An die fertig bearbeiteten Läufe schrauben die WaffenmechanikerInnen die nötigen Abzugsgarnituren und Verschlussteile an. Sie montieren den Lauf der Waffe auf einen Schaft aus Kunststoff, schrauben die vorgesehenen Zieleinrichtungen (z.B. ein Zielfernrohr) auf und stellen diese ein. Nach dem Zusammenbau der Waffe überprüfen sie alle Funktionen genau und führen die Feineinstellung (Justierung) durch. Nach dem Einschießen und genauen Einstellen geben sie die Waffen zum Verkauf frei.
WaffenmechanikerInnen fertigen, warten und reparieren Feuerwaffen (militärische Waffen, Jagdwaffen, Sportwaffen) und verzieren bzw. veredeln die Waffen mit verschiedenen Oberflächenbehandlungstechniken.

In der Fertigungsabteilung stellen sie einzelne Waffenteile wie z.B. Läufe, Abzugs- und Verschlussteile in größerer Serie her. Dabei arbeiten sie häufig an elektronisch gesteuerten Metallbearbeitungsmaschinen (CNC-Maschinen; computer numeric control). In der Montageabteilung verbinden sie die Teile und überprüfen die Funktionstüchtigkeit der fertigen Waffen. In der Service- und Reparaturabteilung zerlegen sie die Waffen, überprüfen die Funktionsfähigkeit der Teile, tauschen fehlerhafte Teile aus und bauen abschließend die Waffen wieder zusammen. Im Bereich der Forschung und Entwicklung fertigen sie neue Modelle (Prototypen) in meist händischer Feinarbeit an. Die einzelnen Schritte der Waffenherstellung erfolgen in der Regel in eigenen Abteilungen.

Zur Herstellung einer militärischen Feuerwaffe erhalten die WaffenmechanikerInnen vom Konstruktionsbüro bzw. von der Arbeitsvorbereitung des Betriebes Konstruktionszeichnungen sowie die Programmierdaten für die bei der Herstellung verwendeten computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen). Anhand dieser Angaben besorgen sie die grob vorgefertigten Waffenteile (z.B. Abzugsgarnituren, Verschlussteile) und Läufe aus dem Lager. Danach legen sie diese in die Aufnahmevorrichtung der CNC-Fräs- und Schleifmaschine ein und programmieren den Steuercomputer der Maschine über eine Eingabetastatur auf das gewünschte Bearbeitungsprogramm oder lesen das fertige Programm in die Maschine ein.

Anhand eines Probestückes, das von der Maschine geschliffen und mit den vorgesehenen Einkerbungen versehen wird, kontrollieren sie das Programm. Ist dieses fehlerlos, so bestücken sie die Maschine der Reihe nach mit der vorgesehenen Anzahl von Werkstücken und überwachen die Bearbeitung. Die von der Maschine geschliffenen und gekerbten Waffenteile montieren sie an der Aufnahmevorrichtung eines automatischen Messgerätes. Dieses vermisst die Teile und vergleicht die so gewonnenen Messdaten mit den im Computer gespeicherten Soll-Daten. Die WaffenmechanikerInnen sondern Werkstücke mit Maßabweichungen aus und führen, falls möglich, eine Na…
  • ab 18.09.2020
    Angewandte Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen, angewandte Informatik, Mechanik, Fertigungstechnik, Maschinenelemente, technisches Zeichnen, Elektro- und Steuerungstechnik, Maschinenkunde, Hydraulik und Pneumatik, CAD, Wirtschaft und Recht, Mitarbeiter/innenführung und -ausbildung, Umwelttechnik und -management, Qualitätsmanagement, Deutsch und Kommunikation, Religion, Projektarbeit und Abschlussprüfung.
    Ziele:
    Sie erwerben den Werkmeisterbrief für Maschinenbau.
    Zielgruppe:
    Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss im Bereich Maschinenbau oder in verwandten Berufen wie z.B. Anlagenmonteur, Bauschlosser, Betriebsschlosser, Blechschlosser, Büchsenmacher, Büromaschinenmechaniker, Chirurgieinstrumentenerzeuger, Dreher, Feinmechaniker, Formenbauer, Former und Gießer, Karosseur, Kraftfahrzeugelektriker, Kraftfahrzeugmechaniker, Kupferschmied, Landmaschinenmechaniker, Maschinenschlosser, Mechaniker, Mess- und Regelmechaniker, Messerschmied, Modellschlosser, Modelltischlern, Orthopädiemechanikern, Rohrleitungsmonteur, Schlosser, Schmied, Spengler, Technischer Zeichner (M), Textilmechaniker, Universalhärter, Waagenhersteller, Waffenmechaniker, Werkstoffprüfer, Werkzeugmacher, Werkzeugmaschineur.
    Voraussetzungen:
    Lehr- oder Fachschulabschluss im Bereich Maschinenbau oder in verwandten Berufen.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    18.09.2020 - 01.07.2022

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Fingerfertigkeit
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Feinwerktechnik-Kenntnisse
  • Technische Schadensanalyse
  • Anfertigen von Prototypen
  • Arbeit mit Konstruktionsplänen
  • Ballistik
  • Durchführung von Messungen und Tests
  • Feinreparaturen
  • Justierung von Maschinen und Anlagen
  • Militärische Waffen
  • Munitionsherstellung
  • Repetiersystem
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Technische Optik
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Waffengattungen