TextilbetriebsinformatikerIn

Berufsbereiche: Textil, Mode und Leder
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 2.270,- bis € 2.450,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

BetriebsinformatikerInnen planen, warten und betreuen spezifische Informations- und Kommunikationssysteme. Sie befassen sich mit der Entwicklung und Anpassung von Anwendungsprogrammen für deren Einsatz in Prozessen, Produkten und der Fertigungssteuerung. Zudem sorgen sie für deren Betriebssicherheit.

Dazu beschäftigen sie sich mit der Analyse und Optimierung der betrieblichen Anforderungen, die mit dem Betrieb des IuK-Systems* verbunden sind. Dann bilden sie betriebliche Prozesse ab und erarbeiten rationelle Problemlösungen. Sie optimieren entsprechende Arbeitsschritte - nach Absprache mit dem Management - um diese in das Computersystem zu implementieren*.

Je nach Branche dient ein IuK-System zur Unterstützung der betrieblichen Prozessabläufe. Die Software steuert die Betriebsanlagen bzw. Maschinen und Geräte, welche zur Produktion der Textilien nötig sind. Ein IuK-System versorgt also alle betriebliche Aufgabenträger mit Informationen zur Erfüllung von Aufgaben (Materialfluss, Buchhaltung, Statistik) und ist daher wichtig zur Sicherung der Wettbewerbsposition.

BetriebsinformatikerInnen stellen den BenutzerInnensupport sicher und sind für die Optimierung (Konfiguration, Firewall, Backup) des IuK-Systems zuständig. Sie nutzen Statistiksoftware, Datenvisualisierungs- und Simulationstools zur Fehleranalyse an Textilmuster und Serienteilen.

Beispiel: Für ein Hotel soll ein schwerentflammbarer Teppich hergestellt werden. Außerdem soll der Teppich antistatisch und rutschsicher sein, um Unfälle zu vermeiden. Dazu muss der Teppich nach der Herstellung mittels sog. Flächentest auf entsprechende Eigenschaften geprüft werden. Je nachdem, auf welchem Untergrund (Holz, Beton etc) der Teppich genutzt werden soll, muss die Konfiguration und Simulation im Prüftest computerunterstützt durchgeführt werden können.

BetriebsinformatikerInnen wirken an verschiedenen unternehmensinternen IT-Projekten mit, wie etwa der Entwicklung oder Anschaffung weiterer Softwaretools und Geräten. Dabei berücksichtigen sie organisatorische, rechtliche und wirtschaftliche Anforderungen. Bei der Einführung von neuer Software übernehmen sie auch die Schulung der MitarbeiterInnen.

Zu den wichtigen Aufgaben gehört das Planen und Umsetzen von Maßnahmen (Notstromaggregat, Vorgehensplan erstellen) falls ein Störfall im IuK-System auftritt.

Siehe auch die Berufe WirtschaftsingenieurIn für Textiltechnik, WirtschaftsingenieurIn für Betriebsinformatik oder den Lehrberuf Textiltechnolog(e)in.

 

*IuK-System: Informations- und Kommunikationssystem, also die Gesamtheit aller aneinandergekoppelten Computer und Geräte.
*implementieren: Realisieren, also Umsetzen von festgelegten Prozessabläufen unter Berücksichtigung unternehmensinterner Regeln und Zielvorgaben.

BetriebsinformatikerInnen planen, warten und betreuen spezifische Informations- und Kommunikationssysteme. Sie befassen sich mit der Entwicklung und Anpassung von Anwendungsprogrammen für deren Einsatz in Prozessen, Produkten und der Fertigungssteuerung. Zudem sorgen sie für deren Betriebssicherheit.

Dazu beschäftigen sie sich mit der Analyse und Optimierung der betrieblichen Anforderungen, die mit dem Betrieb des IuK-Systems* verbunden sind. Dann bilden sie betriebliche Prozesse ab und erarbeiten rationelle Problemlösungen. Sie optimieren entsprechende Arbeitsschritte - nach Absprache mit dem Management - um diese in das Computersystem zu implementieren*.

Je nach Branche dient ein IuK-System zur Unterstützung der betrieblichen Prozessabläufe. Die Software steuert die Betriebsanlagen bzw. Maschinen und Geräte, welche zur Produktion der Textilien nötig sind. Ein IuK-System versorgt also alle betriebliche Aufgabenträger mit Informationen zur Erfüllung von Aufgaben (Materialfluss, Buchhaltung, Statistik) und ist daher wichtig zur Sicherung der Wettbewerbsposition.

BetriebsinformatikerInnen stellen den BenutzerInnensupport sicher und sind für die Optimierung (Konfiguration, Firewall, Backup) des IuK-Systems zuständig. Sie nutzen Statistiksoftware, Datenvisualisierungs- und Simulationstools zur Fehleranalyse an Textilmuster und Serienteilen.

Beispiel: Für ein Hotel soll ein schwerentflammbarer Teppich hergestellt werden. Außerdem soll der Teppich antistatisch und rutschsicher sein, um Unfälle zu vermeiden. Dazu muss der Teppich nach der Herstellung mittels sog. Flächentest auf entsprechende Eigenschaften geprüft werden. Je nachdem, auf welchem Untergrund (Holz, Beton etc) der Teppich genutzt werden soll, muss die Konfiguration und Simulation im Prüftest computerunterstützt durchgeführt werden können.

BetriebsinformatikerInnen wirken an verschiedenen unternehmensinternen IT-Projekten mit, wie etwa der Entwicklung oder Anschaffung weiterer Softwaretools und Geräten. Dabei berücksichtigen sie organisatorische, rechtliche und wirtschaftliche Anforderungen. Bei der Einführung von neuer Software übernehmen sie auch die Schulung der MitarbeiterInnen.

Zu den wichtigen Aufgaben gehört das Planen und Umsetzen von Maßnahmen (Notstromaggregat, Vorgehensplan erstellen) falls ein St…

  • 2 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • 2
    • Konzeptionelle Fähigkeiten
    • Umsetzungsstärke
  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Betriebswirtschaftskenntnisse
  • Datenbankentwicklungs- und -betreuungskenntnisse
  • E-Commerce-Kenntnisse
  • Programmiersprachen-Kenntnisse
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Debugging
  • ERP-Systeme
  • IT-Projektmanagement
  • Requirements Engineering
  • SQL
  • XML
  • XSLT