Strick- und WirktechnikerIn

Berufsbereiche: Textil, Mode und Leder
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.370,- bis € 2.100,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Der Aufgabenbereich der Strick- und WirktechnikerInnen umfasst die Einstellung, Bedienung und Überwachung von Strick- und Wirkmaschinen, auf denen verschiedene Arten von Strick- und Wirkwaren hergestellt werden.

Strick- und WirktechnikerInnen sorgen für einen reibungslosen Fertigungsablauf, prüfen anhand von Materialproben laufend die Qualität der Produkte, beheben Maschinenstörungen, warten die Maschinen und führen die erforderlichen Reparaturarbeiten durch. Darüber hinaus sind sie auch mit dem Zeichnen und Anfertigen von Mustern (erfolgt meistens am Mustercomputer) sowie mit der Umsetzung von Vorlagemustern auf die Strick- und Wirkmaschinen beschäftigt.

Strick- und WirktechnikerInnen sind vorwiegend in Industriebetrieben, die mit großen und modernen Maschinen ausgestattet sind, tätig. Einige Strick- und WirktechnikerInnen arbeiten auch im Gewerbe, wo sie im Wesentlichen die gleichen Aufgaben wie in der Industrie erfüllen.

Strick- und WirktechnikerInnen errechnen den Materialbedarf, wählen das Garnmaterial (z.B. auf Spulen gewickelte Woll- oder Baumwollfasern) aus und bestücken die Maschine mit dem Arbeitsmaterial, wobei die Garnspulen an der Maschine angebracht werden. Danach führen sie die Fäden den Maschenbildungswerkzeugen, also den Nadeln, den Platinen (dünne Stahlblechstreifen) sowie den Einrichtungen zur Fadenführung zu.

Die Herstellung der Strick- und Wirkwaren erfolgt meist auf Spezialmaschinen, die für bestimmte Artikelgruppen konstruiert sind. So werden z.B. Socken auf speziellen Strumpfstrickmaschinen gefertigt, während Pullover vorwiegend auf Flachstrickmaschinen hergestellt werden; die wichtigsten Wirkmaschinen sind die Kulierwirkmaschine und die Kettenwirkmaschine.

Die Bewegungsübertragung auf die Maschenbildungswerkzeuge (Nadeln, Fadenführer) kann mechanisch oder durch elektromagnetische bzw. elektronische Steuereinrichtungen erfolgen, wobei jedoch mechanische Maschinen zunehmend an Bedeutung verlieren. Die Strick- und WirktechnikerInnen stellen die gewünschte Musterung mit Hilfe verschiedener Datenträger (z.B. Magnetband, Kassette, Lochstreifen) entsprechend der Steuerungstechnik der Maschinen ein. Bei elektromagnetisch gesteuerten Maschinen ist das Programm für das Muster (z.B. Maschenzahl, Farbwechsel) auf Magnetbändern gespeichert. Diese Magnetbänder legen die Strick- und WirktechnikerInnen in die Maschinen ein. Anhand von Musterkarten, die als „Schaltpläne“ die für die Programmeingabe wichtigsten Daten enthalten, wird bei computergesteuerten Strickmaschinen über die Tastatur des Rechners eine Strickanweisung in den Computer eingegeben.

Nach der Mustereingabe stellen die Strick- und WirktechnikerInnen die Fadenführer ein, führen einen Probelauf durch und setzen die Maschine für die Produktion in Gang. Sie überwachen den Strick- bzw. Wirkvorgang, kontrollieren die Waren laufend auf Fehler und achten auf die Garnspulen bzw. Kettbäume, um diese rechtzeitig zu wechseln. Moderne Maschinen haben bereits fotoelektrische Überwachungseinrichtungen (z.B. Lichtschranken), die automatisch Fehlerquellen anzeigen und die Maschine abstellen. Diese Maschinen sind zumeist auch mit einem Garnumfangtaster ausgestattet, der das Auslaufen des Garnes anzeigt. Sind Fehler in der Ware festzustellen, suchen die Strick- und WirktechnikerInnen die Fehlerursache (z.B. Nadelbrüche) und beheben kleinere Schäden (z.B. durch Austausch der defekten Nadeln). Nach dem Wirkvorgang nehmen sie den Wirkstoff von der Maschine und leiten ihn zur Endkontrolle weiter.

Bei der Wartung und Reparatur der Maschinen prüfen Strick- und WirktechnikerInnen den Bewegungsablauf der Maschine, reinigen die Lager, fetten und ölen stark beanspruchte Maschinenteile und wechseln Verschleißteile aus.

Strick- und WirktechnikerInnen sind zum Teil auch mit dem Entwerfen von Mustern befasst. Neue Musterungen werden zunehmend mit Hilfe von Mustercomputern erstellt. Da die technische Entwicklung der Maschinen die Herstellung komplizierter Muster, z.B. Kettengewirke für Spitzen oder vielfarbige, ungleichmäßig gemusterte Pullover usw. erlaubt, gewinnt das Design sowie seine Umsetzung auf die Maschine an Bedeutung, wofür die Strick- und WirktechnikerInnen Kenntnisse in den Programmiertechniken benötigen.

Ein neues Anwendungsgebiet für Strick- und Wirkwaren stellt der Einsatz der Strick- und Wirktechnik für die Herstellung von Verbundwerkstoffen oder speziellen Geweben dar, z.B. für medizinische Zwecke (Chirurgie).

Strick- und WirktechnikerInnen führen die genannten Aufgaben selten in ihrem ganzen Umfang aus. Üblicherweise sind sie auf einen bestimmten Arbeitsbereich wie z.B. das Einrichten der Maschine, die Maschinenüberwachung, auf einen bestimmten Maschinentyp oder die Mustererstellung spezialisiert.

Strick- und WirktechnikerInnen haben folgende Berufsmöglichkeiten: Entwurfdirektrice und Schnitt-Direktrice in der Modewirtschaft, selbständige Führung eines Betriebes (nach einschlägiger Berufspraxis), freiberufliche Tätigkeit als DesignerIn in der Modewirtschaft oder im Industriedesign, Mode-EinkäuferIn, StylistIn für Werbung und Modefotografie, ModezeichnerIn und ModegrafikerIn, AusstatterIn für Film und TV, Modeberatung.

Der Aufgabenbereich der Strick- und WirktechnikerInnen umfasst die Einstellung, Bedienung und Überwachung von Strick- und Wirkmaschinen, auf denen verschiedene Arten von Strick- und Wirkwaren hergestellt werden.

Strick- und WirktechnikerInnen sorgen für einen reibungslosen Fertigungsablauf, prüfen anhand von Materialproben laufend die Qualität der Produkte, beheben Maschinenstörungen, warten die Maschinen und führen die erforderlichen Reparaturarbeiten durch. Darüber hinaus sind sie auch mit dem Zeichnen und Anfertigen von Mustern (erfolgt meistens am Mustercomputer) sowie mit der Umsetzung von Vorlagemustern auf die Strick- und Wirkmaschinen beschäftigt.

Strick- und WirktechnikerInnen sind vorwiegend in Industriebetrieben, die mit großen und modernen Maschinen ausgestattet sind, tätig. Einige Strick- und WirktechnikerInnen arbeiten auch im Gewerbe, wo sie im Wesentlichen die gleichen Aufgaben wie in der Industrie erfüllen.

Strick- und WirktechnikerInnen errechnen den Materialbedarf, wählen das Garnmaterial (z.B. auf Spulen gewickelte Woll- oder Baumwollfasern) aus und bestücken die Maschine mit dem Arbeitsmaterial, wobei die Garnspulen an der Maschine angebracht werden. Danach führen sie die Fäden den Maschenbildungswerkzeugen, also den Nadeln, den Platinen (dünne Stahlblechstreifen) sowie den Einrichtungen zur Fadenführung zu.

Die Herstellung der Strick- und Wirkwaren erfolgt meist auf Spezialmaschinen, die für bestimmte Artikelgruppen konstruiert sind. So werden z.B. Socken auf speziellen Strumpfstrickmaschinen gefertigt, während Pullover vorwiegend auf Flachstrickmaschinen hergestellt werden; die wichtigsten Wirkmaschinen sind die Kulierwirkmaschine und die Kettenwirkmaschine.

Die Bewegungsübertragung auf die Maschenbildungswerkzeuge (Nadeln, Fadenführer) kann mechanisch oder durch elektromagnetische bzw. elektronische Steuereinrichtungen erfolgen, wobei jedoch mechanische Maschinen zunehmend an Bedeutung verlieren. Die Strick- und WirktechnikerInnen stellen die gewünschte Musterung mit Hilfe verschiedener Datenträger (z.B. Magnetband, Kassette, Lochstreifen) entsprechend der Steuerungstechnik der Maschinen ein. Bei elektromagnetisch gesteuerten Maschinen ist das Programm für das Muster (z.B. Maschenzahl, Farbwechsel) auf Magnetbändern gespeichert. Diese …

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Fingerfertigkeit
  • Gutes Sehvermögen
  • Technisches Verständnis
  • 5 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Montage von Maschinen und Anlagen
  • Produktionssteuerung
  • Reparatur und Service von Maschinen und Anlagen
  • Schnittkonstruktion mit CAD
  • Textilprüfung