BewährungshelferIn

Berufsbereiche: Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.250,- bis € 2.850,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Bewährungshilfe kann anstatt einer Haftstrafe oder bei einer bedingten Entlassung aus einer Haft angeordnet werden.

BewährungshelferInnen unterstützen betroffene Personen bei der Bewältigung von verschiedenen Problemen. Diese ergeben sich etwa durch Kontaktschwierigkeiten oder finanzielle Engpässe. Sie müssen ihren KlientInnen dabei vorurteilsfrei begegnen. Sie tragen dazu bei, wesentliche Lebensbedürfnisse zu decken. Häufig geht es darum, einen Arbeitsplatz zu finden oder eine Wohnmöglichkeit zu schaffen. BewährungshelferInnen vermitteln entsprechende Informationen z.B. über Amtswege und Wohnungssuche. Sie erledigen verschiedene Aufgaben und beraten bei bürokratischen Hürden. Auf Wunsch erledigen sie Behördenwege gemeinsam mit der/den Betroffenen.

Es gibt auch die Möglichkeit, Personen bis zu einem Jahr nach der Entlassung aus einer Haft ohne gerichtliche Anordnung zu betreuen, wenn die/der zu betreuende Betroffene damit einverstanden ist.

BewährungshelferInnen bieten Vertrauen, Halt und Unterstützung an. Durch menschliche Anerkennung geben sie emotionalen und sozialen Rückhalt als festes Fundament, um ein neues Leben zu planen und zu beginnen.

Sie berichten dem zuständigen Gericht regelmäßig schriftlich über die aktuelle Lebenssituation. Über bedeutende Vorkommnisse bei der Betreuung führen sie eine Art Tagebuch. Ansonsten sind BewährungshelferInnen im Interesse der KlientInnen zur Verschwiegenheit verpflichtet.

In der Praxis nehmen administrative Tätigkeiten wie Fachzuweisung, Koordination, Kontakte zu Gerichten usw. einen Großteil der Arbeitszeit ein.

BewährungshelferInnen sind meist SozialarbeiterInnen und aufgrund ihrer Ausbildung und durch ihre Tätigkeit erfahren darin, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen.

Siehe auch die Berufe SozialarbeiterIn und SozialforscherIn.

  • ab 18.03.2022
    Als Fachkraft auf diesem Gebiet müssen Sie neben der Ausbildung im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich auch die Erfordernisse der Suchtberatung und Prävention beherrschen. Als Absolvent*in des akademischen Lehrgangs können Sie durch ihre umfassenden Kenntnisse in leitender und planender Position möglichst früh wirksame Interventionen in den verschiedenen Stufen der Suchtentwicklung setzen.
    Zielgruppe:
    Der Lehrgang richtet sich an alle in der Beratung und Behandlung Tätigen, die mit Suchtkranken und/oder deren sozialem Umfeld konfrontiert sind. Personen, die bereits im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig sind und vor der Aufgabe stehen, sinnvolle Suchtprävention durchzuführen. Das sind u.a. Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Lehrer*innen, Krankenpflegepersonal, Bewährungshelfer*innen, Familienhelfer*innen, Exekutivorgane, Jugendbetreuer*innen uvm.
    Voraussetzungen:
    - allgemeine Universitätsreife oder - eine mindestens zweijährige -Tätigkeit in einer Einrichtung des Sozial- oder Gesundheitswesen - eine entsprechende berufliche Praxis während des Lehrgangs im Gesundheits- oder Sozialbereich

    Institut:
    Fachhochschule St. Pölten

    Wo:
    Wien (Bildungshaus Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 7. Bezirk), einige Module finden an der FH St. Pölten statt.

    Wann:
    18.03.2022 - 29.11.2021

  • ab 18.03.2022
    Durch die Zunahme von Suchtmittelmissbrauch und Suchterkrankungen wächst im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen der Bedarf an Fachpersonal. Sucht ist ein vielschichtiges Phänomen. Als Absolvent*in dieses Zertifikatslehrgangs kennen Sie die wichtigsten Instrumente der Suchtberatung und Prävention und können diese in der Betreuungsarbeit qualifiziert anwenden.
    Zielgruppe:
    Der Lehrgang richtet sich an alle in der Beratung und Behandlung Tätigen, die mit Suchtkranken und/oder deren sozialem Umfeld konfrontiert sind. Personen, die bereits im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig sind und vor der Aufgabe stehen, sinnvolle Suchtprävention durchzuführen. Das sind u. a. Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Lehrer*innen, Krankenpflegepersonal, Bewährungshelfer*innen, Familienhelfer*innen, Exekutivorgane, Jugendbetreuer*innen uvm.
    Voraussetzungen:
    - Einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung und mind. einjährige Berufstätigkeit - Möglichst eine entsprechende berufliche Praxis während des Lehrgangs im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich

    Institut:
    Fachhochschule St. Pölten

    Wo:
    Wien (Bildungshaus Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 7. Bezirk), einige Module finden an der FH St. Pölten statt.

    Wann:
    18.03.2022 - 29.11.2021

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • 1
    • Bereitschaft zu Selbstreflexion
  • Beobachtungsgabe
  • Deeskalationskompetenz
  • Diskretion
  • Frustrationstoleranz
  • 2
    • Menschlichkeit
    • Soziales Engagement
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • 2
    • Neugier
    • Schnelle Auffassungsgabe
  • 1
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Sonn- und Feiertagsdienst
  • Gesundheitsförderung
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsstärke
  • Arbeitsmarktwissen
  • Betreuung von Drogenabhängigen
  • Betreuung von Langzeitarbeitslosen
  • Betreuung von Wohnungslosen
  • Flüchtlingsbetreuung
  • Psychosoziale Beratung
  • Sozialpädagogische Beratung
  • Street work
  • Suchtberatung