Web-RechercheurIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: ab € 1.740,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Web-RechercheurInnen sind InformationsvermittlerInnen und befassen sich mit der systematischen Beschaffung von Informationen sowie mit deren Kategorisierung, Analyse, Aufbereitung und der zielgruppenorientierten Präsentation.

Je nach den Informationsbedürfnissen ihrer AuftraggeberInnen beschaffen sie Informationen über Produkte und Unternehmen. Sie suchen nach Forschungsergebnissen,  Patenten, wissenschaftlichen Dokumenten, Politik und Rechtsfragen, Wirtschaftsberichten, Marktangeboten etc.

Die Recherchearbeit kann der Erstellung von Produktkatalogen, redaktioneller Beiträge oder technischer Dokumente dienen oder einfach zur Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen.

Web-RechercheurInnen analysieren und interpretieren auch Informationen aus Online-Fachzeitschriften, Spezialverzeichnissen und sozialen Netzwerken. Manchmal führen sie Interviews mit ExpertInnen und stellen den Kontakt zu Fachleuten her, um Zugang zu bestimmten Inhalten zu erhalten.

Dazu treffen sie die passende Auswahl an Suchbegriffen und wenden unterschiedliche Suchstrategien an. Web-RechercheurInnen verfügen über Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Suchmaschinen sowie ein gewisses Maß an linguistischer Kreativität (siehe LinguistIn).

Suchmaschinen setzen nämlich sogenannte Robots bzw. Spider ein, um große Teile der Inhalte des Internet zu indizieren (in einer Liste aufnehmen). Diese Inhalte können über die Eingabe bestimmter Begriffe sowie logischer Operatoren (z.B. und, minus) abgerufen werden. Das ermöglicht eine erweiterte Suche und erhöht die sog. Precision (Treffgenauigkeit).

Beispiel: Die Eingabe url:forschungsnetzwerk in die Suchmaschine Google liefert entsprechende Websites, die das Wort Forschungsnetzwerk in ihrer URL (Webadresse) haben. Die Eingabe mozart+kugel ergibt andere Ergebnisse als mozart-Kugel. Die Suche mit dem Begriff Buchdrucker ergibt in Google ganz andere Ergebnisse als in der Suchmaschine Zapmeta.

Web-RechercheurInnen wenden verschiedene Analyseverfahren an, wie Data-Mining und Text-Mining.

Siehe auch die Berufe Medizin-DokumentarIn, InformationsbrokerIn, ComputerlinguistIn.

Web-RechercheurInnen sind InformationsvermittlerInnen und befassen sich mit der systematischen Beschaffung von Informationen sowie mit deren Kategorisierung, Analyse, Aufbereitung und der zielgruppenorientierten Präsentation.

Je nach den Informationsbedürfnissen ihrer AuftraggeberInnen beschaffen sie Informationen über Produkte und Unternehmen. Sie suchen nach Forschungsergebnissen,  Patenten, wissenschaftlichen Dokumenten, Politik und Rechtsfragen, Wirtschaftsberichten, Marktangeboten etc.

Die Recherchearbeit kann der Erstellung von Produktkatalogen, redaktioneller Beiträge oder technischer Dokumente dienen oder einfach zur Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen.

Web-RechercheurInnen analysieren und interpretieren auch Informationen aus Online-Fachzeitschriften, Spezialverzeichnissen und sozialen Netzwerken. Manchmal führen sie Interviews mit ExpertInnen und stellen den Kontakt zu Fachleuten her, um Zugang zu bestimmten Inhalten zu erhalten.

Dazu treffen sie die passende Auswahl an Suchbegriffen und wenden unterschiedliche Suchstrategien an. Web-RechercheurInnen verfügen über Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Suchmaschinen sowie ein gewisses Maß an linguistischer Kreativität (siehe LinguistIn).

Suchmaschinen setzen nämlich sogenannte Robots bzw. Spider ein, um große Teile der Inhalte des Internet zu indizieren (in einer Liste aufnehmen). Diese Inhalte können über die Eingabe bestimmter Begriffe sowie logischer Operatoren (z.B. und, minus) abgerufen werden. Das ermöglicht eine erweiterte Suche und erhöht die sog. Precision (Treffgenauigkeit).

Beispiel: Die Eingabe url:forschungsnetzwerk in die Suchmaschine Google liefert entsprechende Websites, die das Wort Forschungsnetzwerk in ihrer URL (Webadresse) haben. Die Eingabe mozart+kugel ergibt andere Ergebnisse als mozart-Kugel. Die Suche mit dem Begriff Buchdrucker ergibt in Google ganz andere Ergebnisse als in der Suchmaschine Zapmeta.

Web-RechercheurInnen wenden verschiedene Analyseverfahren an, wie Data-Mining und Text-Mining.

Siehe auch die Berufe Medizin-DokumentarIn, InformationsbrokerIn, ComputerlinguistIn.

  • 8 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Allgemeinbildung
  • Analytische Fähigkeiten
  • Aufgeschlossenheit
  • Gute Merkfähigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Lernbereitschaft
  • Systematische Arbeitsweise
  • 2
    • Genauigkeit
    • Ordnungsliebe
  • 17 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • aDIS/BMS
  • Archivsoftware
  • Augias
  • Beschlagwortung
  • Bestandsaufbau
  • Bestandspflege
  • Bibliotheca
  • Bibliotheksmanagement
  • Bibliothekssoftware
  • Bildrecherche
  • EDM - Elektronisches Dokumentenmanagement
  • Faust
  • Katalogisierung
  • KundInnenberatung
  • MS Office-Anwendungskenntnisse
  • RAK-WB
  • Recherche in Datenbanken