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MikromechanikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule

Berufsbeschreibung

Die Mikromechanik ist ein Teilbereich der Mikrosystemtechnik.

MikromechanikerInnen befassen sich mit der Konstruktion, Herstellung und Präzisionsfertigung feintechnischer Bauelemente (Einzelteile oder Serien) im Größenbereich von etwa 1-500 μm. Vergleich: Der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt etwa 100 µm, Feinstaub 10 µm.

MikromechanikerInnen wählen geeignete Herstellungsverfahren (galvanische, Lithographie, Ätzprozesse, Lasertechnik u.a.) für das zu erzeugende Produkt. Sie erstellen Prototypen als Versuchsmodelle und testen diese analog und mit Simulations-Software. Sie nutzen Elektronenmikroskope, spezielle Handwerkzeuge und Spezialmaschinen, die ausgesprochen präzise arbeiten.

MikromechanikerInnen entwickeln Druckköpfe für Tintenstrahldrucker, Mikrospiegel für Videoprojektoren, Aktoren zur Datenspeicherung, Mikroventile für chemische und biologische Analysesysteme.

Sie fertigen z.B. Zahnrädchen, Aufziehrädchen, verschiedenen Schrauben, Unruhen, Präzisionslager, Mess- und Prüfinstrumente, kleine Apparate und Werkzeuge, medizintechnische Prothesen, Gehörimplantate u.v.a.

Von besonderer Bedeutung ist die Silizium-Mikromechanik. Mikromechanische Strukturen werden dadurch erzeugt, dass aus einem Silizium-Wafern (das sind Scheiben) Teile herausgeätzt werden. Mit Methoden der Oberflächen-Mikromechanik oder Bulk-Mikromechanik* fertigen sie z.B. Beschleunigungssensoren, Drucksensoren, Mikrospiegel zum Einsatz in Industrie, Unterhaltungselektronik und im Automobilbau (Airbags, Navigation, Motorensteuerung).

Siehe auch die Berufe SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn, MedizitechnikerIn und BionikerIn.

 

*Bulk-Mikromechanik: Strukturen werden in den Wafer geätzt (dreidimensionale
Strukturen), während bei der Oberflächen-Mikromechanik Strukturen auf dem Wafer aufgebaut werden.

1 Mikrometer (µm) = 1000 Nanometer (nm), das ist 1 millionstel Meter (10-6 m)

Die Mikromechanik ist ein Teilbereich der Mikrosystemtechnik.

MikromechanikerInnen befassen sich mit der Konstruktion, Herstellung und Präzisionsfertigung feintechnischer Bauelemente (Einzelteile oder Serien) im Größenbereich von etwa 1-500 μm. Vergleich: Der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt etwa 100 µm, Feinstaub 10 µm.

MikromechanikerInnen wählen geeignete Herstellungsverfahren (galvanische, Lithographie, Ätzprozesse, Lasertechnik u.a.) für das zu erzeugende Produkt. Sie erstellen Prototypen als Versuchsmodelle und testen diese analog und mit Simulations-Software. Sie nutzen Elektronenmikroskope, spezielle Handwerkzeuge und Spezialmaschinen, die ausgesprochen präzise arbeiten.

MikromechanikerInnen entwickeln Druckköpfe für Tintenstrahldrucker, Mikrospiegel für Videoprojektoren, Aktoren zur Datenspeicherung, Mikroventile für chemische und biologische Analysesysteme.

Sie fertigen z.B. Zahnrädchen, Aufziehrädchen, verschiedenen Schrauben, Unruhen, Präzisionslager, Mess- und Prüfinstrumente, kleine Apparate und Werkzeuge, medizintechnische Prothesen, Gehörimplantate u.v.a.

Von besonderer Bedeutung ist die Silizium-Mikromechanik. Mikromechanische Strukturen werden dadurch erzeugt, dass aus einem Silizium-Wafern (das sind Scheiben) Teile herausgeätzt werden. Mit Methoden der Oberflächen-Mikromechanik oder Bulk-Mikromechanik* fertigen sie z.B. Beschleunigungssensoren, Drucksensoren, Mikrospiegel zum Einsatz in Industrie, Unterhaltungselektronik und im Automobilbau (Airbags, Navigation, Motorensteuerung).

Siehe auch die Berufe SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn, MedizitechnikerIn und BionikerIn.

 

*Bulk-Mikromechanik: Strukturen werden in den Wafer geätzt (dreidimensionale
Strukturen), während bei der Oberflächen-Mikromechanik Strukturen auf dem Wafer aufgebaut werden.

1 Mikrometer (µm) = 1000 Nanometer (nm), das ist 1 millionstel Meter (10-6 m)

  • 6 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Kommunikationsstärke
  • Lernbereitschaft
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Reisebereitschaft
  • 1
    • Genauigkeit
  • 17 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Analogtechnik
  • Assembler
  • C
  • C++
  • Cadence
  • CMOS-Technologie
  • Digitaltechnik
  • Elektrische Messtechnik
  • FPGA
  • Hardware-Testen
  • Hochfrequenz- und Funktechnik
  • LabVIEW
  • Messtechnik
  • Microprocessor-Technik
  • Schaltplanentwurf
  • UNIX
  • VHDL