SchmuckdesignerIn

Berufsbereiche: Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk
Ausbildungsform: mittlere und höhere Schulen
∅ Einstiegsgehalt BMS: € 2.660,- bis € 2.890,- * ∅ Einstiegsgehalt BHS: ab € 2.660,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

SchmuckdesignerInnen fertigen Kunstschmuck oder Schmuckstücke und Ziergegenstände aus Edelmetallen, Holz oder Edelsteinen. Sie planen, entwerfen und gestalten künstlerische Unikate oder ganze Kollektionen. Dabei orientieren sie sich am Geschmack der KundInnen und arbeiten entweder nach eigenen Entwürfen oder nach Auftrag. 

Häufig skizzieren sie die Entwürfe zunächst von Hand. Dann präsentieren sie die Entwürfe den AuftraggeberInnen und legen gemeinsam die Schmuckmaterialien fest, z.B. Edelsteine, Glas, Kunststoff, Porzellan oder Metalle. Anschließend erstellen sie eine Fachzeichnung für die Ausführung des Entwurfes. Diese enthält genaue Angaben darüber, wie das Schmuckstück zu fertigen ist. Bei ihrer Arbeit nutzen sie moderne Werkmethoden wie Wasserstrahlschneiden, Galvanisieren und Lasern. Sie schleifen Edelsteine, formen die benötigten Blech- oder Drahtteile und verkleben oder verlöten sie zu komplexeren Gebilden. Zur Verzierung nutzen sie Techniken wie Emaillieren, Ziselieren und Gravieren.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Entwürfe anfertigen und den AuftraggeberInnen präsentieren
  • Materialien festlegen
  • Fachzeichnungen erstellen
  • Methoden wie z.B. Lasern anwenden
  • Verzierungstechniken durchführen
  • ab 09.06.2026
    Dieses Aufbaumodul richtet sich an Teilnehmer*innen, die bereits über Grundkenntnisse in den Techniken des Lötens, Sägens und Feilens verfügen und erste Erfahrungen in der Schmuckherstellung gesammelt haben. Inhalte: - Werkzeugherstellung: Da die Qualität der Werkzeuge einen direkten Einfluss auf das Endprodukt hat, beginnen wir mit der Werkzeugherstellung. Gemeinsam werden Werkzeuge hergestellt, die für das präzise Fassen von Steinen unerlässlich sind. Dieser Schritt ermöglicht es, einen tieferen Einblick in die Funktionsweise des Handwerks zu gewinnen. - Steinkunde und -auswahl: Unterschiede und Qualitäten verschiedener Steine werden eingehend besprechen. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, welche Steine sich gut für erste Erfahrungen eignen, und welche es zu Beginn zu vermeiden gilt. Diese theoretische Grundlage ermöglicht es, nicht nur die physischen Eigenschaften der Steine zu verstehen, sondern auch fundierte Entscheidungen bei der Auswahl für Schmuckstücke zu treffen. - Kastenfassung/Zargenfassungen: Die Zarge ist eine grundlegende Fassung, die den Stein sicher und ästhetisch ansprechend hält. Es wird maßgenommen, die Metalle vorbereitet und schließlich die Zarge fachgerecht geformt und befestigt. - Fertigstellung und Feinarbeit: Nach erfolgreicher Fertigung der Zarge und Platzierung des Steins werden die Feinarbeiten durchgeführt und der Stein gesichert. Das Aufbaumodul bietet eine inspirierende und unterstützende Umgebung, um handwerkliches Können zu erweitern und gleichzeitig kreative Möglichkeiten zu erkunden. TINA SOLOVICOVA, B.A. ist Schmuckdesignerin und -macherin; sie stellt in ihren Ateliers in Wien und im Burgenland mit traditionellen und nicht-traditionellen Materialien und Techniken zeitgenössischen und avantgardistischen Schmuck her.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    09.06.2026 - 07.07.2026

  • ab 02.07.2026
    Cloisonné Emaille ist eine alte Metallarbeitstechnik, bei der winzige Drähte und buntes Glas-Emaille in einem arbeitsintensiven und aufwändigen Prozess zu einem kunstvollen Schmuckstück verarbeitet werden. Jede*r gestaltet ein eigenes Werk, das mehrmals in einem speziellen Ofen gebrannt wird. Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für die Technik interessieren, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Mariam Chikava, Bakk, ist Künstlerin und Schmuckdesignerin. Teilnehmer*innen-Kommentare: 'Ganz toll, man hat wirklich super Dinge gelernt. Danke!' - 'War sehr schön, ich werde mit dieser Technik gern weitermachen.' - 'Traumhafter Kurs!'

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    02.07.2026 - 03.07.2026

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Ästhetisches Gefühl
  • Feinmotorische Geschicklichkeit
  • Modebewusstsein
  • 6 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Verkaufskenntnisse
  • Feinreparaturen
  • Qualitätskontrolle
  • Schmuck gießen
  • Schmuckerzeugung
  • Vergolden