SpenglerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik / Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre ∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.290,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

SpenglerInnen verarbeiten für die verschiedensten Verwendungszwecke alle Arten von Blech. Sie stellen Halb- und Fertigprodukte aus Metallblechen (z.B. Aluminium- oder Kupferbleche) her und führen die Montage, Instandhaltung und Reparatur der Produkte durch.

Spenglereibetriebe können auf die Bereiche Bauspenglerei, Lüftungsspenglerei, Autospenglerei und Galanteriespenglerei spezialisiert sein. Trotz Einsatz moderner Maschinen ist in diesem Beruf viel Handarbeit angesagt.

Der häufigste Einsatzbereich von SpenglerInnen ist in der Bauspenglerei. BauspenglerInnen stellen Dachverblechungen, Dachrinnen, Ablaufrohre usw. her, verlegen und montieren sie. Dabei heften sie die entsprechend zugerichteten Blechteile mittels Aufbugmaschinen an und falzen die Bleche zusammen.
Außerdem führen sie Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch.

LüftungsspenglerInnen sind mit der Herstellung von Klima- und Lüftungsanlagen befasst. Sie erzeugen vorwiegend Blechteile für Lufttransportleitungen und nehmen Montage- und Reparaturarbeiten vor.

Zu den Aufgaben der AutospenglerInnen zählen das Reparieren von Autokarosserieteilen bzw. das Einbauen neuer Karosserieteile und das Behandeln der Oberflächen von ausgetauschten Karosserieteilen.

GalanteriespenglerInnen (KunstspenglerInnen) stellen Gebrauchs- und Ziergegenstände (z.B. Wasserkannen, Kessel, Wannen, Wetterhähne, Ziersimse, Kuppeldächer) her. Weiters montieren sie Ziergegenstände und Einfassungen auf Dächern und Fassaden.

Die SpenglerInnen bearbeiten die Bleche unter Anwendung verschiedener Metallbearbeitungstechniken (z.B. Hämmern, Biegen) und bauen dann die einzelnen Blechteile zu einer Blechkonstruktion zusammen. Dabei schneiden sie zuerst mit einer Blechschere aus einer Blechtafel einen Blechteil in gewünschter Größe aus. Danach biegen sie das Blechwerkstück mit einer Rundbiegemaschine in die entsprechende Form oder "bördeln" das Werkstück durch Umbiegen eines schmalen Randes zur Versteifung des Bleches. Beim anschließenden Verbinden der so vorbearbeiteten Blechteile wenden die SpenglerInnen Verfahren wie Falzen, Löten und Schweißen an. Falzen bezeichnet das Verbinden von Blechteilen durch zwei umgebogene Blechränder und das nachfolgende Zudrücken der Ränder. Beim Löten werden Blechteile unter Zufuhr von Wärme durch leicht schmelzende Metalllegierungen verbunden. Diese Technik kommt meist bei Verbindung besonders dünner, kleiner oder speziell geformter Werkstücke zur Anwendung. Beim Schweißen werden die Metallteile durch starke Hitzeeinwirkung mit einer Gasflamme (Autogenschweißen) oder einem elektrischen Lichtbogen (Elektroschweißen) verschmolzen.

Nach dem Verbinden der Blechteile führen die SpenglerInnen am Werkstück noch eine Oberflächenbehandlung durch (Rostschutz, Glätten der Verbindungsstellen). Sie transportieren die in der Werkstatt angefertigten Teile an den Ort der Montage (z.B. eine Baustelle). Die Montagearbeiten werden meist in einem Team mit mehreren MitarbeiterInnen durchgeführt.

Der Aufgabenbereich der SpenglerInnen verlagert sich zunehmend von der Neuherstellung auf Montage-, Instandhaltungs- und Reparaturtätigkeiten, da in den meisten Bereichen (z.B. Autospenglerei, Dach- und Fassadenbau) größtenteils vorgefertigte Einzelteile (z.B. Karosserieteile, Dachrinnen, Rohre) verwendet werden.

SpenglerInnen verarbeiten für die verschiedensten Verwendungszwecke alle Arten von Blech. Sie stellen Halb- und Fertigprodukte aus Metallblechen (z.B. Aluminium- oder Kupferbleche) her und führen die Montage, Instandhaltung und Reparatur der Produkte durch.

Spenglereibetriebe können auf die Bereiche Bauspenglerei, Lüftungsspenglerei, Autospenglerei und Galanteriespenglerei spezialisiert sein. Trotz Einsatz moderner Maschinen ist in diesem Beruf viel Handarbeit angesagt.

Der häufigste Einsatzbereich von SpenglerInnen ist in der Bauspenglerei. BauspenglerInnen stellen Dachverblechungen, Dachrinnen, Ablaufrohre usw. her, verlegen und montieren sie. Dabei heften sie die entsprechend zugerichteten Blechteile mittels Aufbugmaschinen an und falzen die Bleche zusammen.
Außerdem führen sie Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch.

LüftungsspenglerInnen sind mit der Herstellung von Klima- und Lüftungsanlagen befasst. Sie erzeugen vorwiegend Blechteile für Lufttransportleitungen und nehmen Montage- und Reparaturarbeiten vor.

Zu den Aufgaben der AutospenglerInnen zählen das Reparieren von Autokarosserieteilen bzw. das Einbauen neuer Karosserieteile und das Behandeln der Oberflächen von ausgetauschten Karosserieteilen.

GalanteriespenglerInnen (KunstspenglerInnen) stellen Gebrauchs- und Ziergegenstände (z.B. Wasserkannen, Kessel, Wannen, Wetterhähne, Ziersimse, Kuppeldächer) her. Weiters montieren sie Ziergegenstände und Einfassungen auf Dächern und Fassaden.

Die SpenglerInnen bearbeiten die Bleche unter Anwendung verschiedener Metallbearbeitungstechniken (z.B. Hämmern, Biegen) und bauen dann die einzelnen Blechteile zu einer Blechkonstruktion zusammen. Dabei schneiden sie zuerst mit einer Blechschere aus einer Blechtafel einen Blechteil in gewünschter Größe aus. Danach biegen sie das Blechwerkstück mit einer Rundbiegemaschine in die entsprechende Form oder "bördeln" das Werkstück durch Umbiegen eines schmalen Randes zur Versteifung des Bleches. Beim anschließenden Verbinden der so vorbearbeiteten Blechteile wenden die SpenglerInnen Verfahren wie Falzen, Löten und Schweißen an. Falzen bezeichnet das Verbinden von Blechteilen durch zwei umgebogene Blechränder und das nachfolgende Zudrücken der Ränder. Beim Löten werden Blechteile unter Zufuhr von Wärme durch leic…

  • Gewerkeübergreifende Ausbildung für Handwerker am Bau: luftdichtes Bauen und Sanieren, Vorbereitung auf den BlowerDoorTest Weitere Informationen unter www.buildupskills-crosscraft.at Kompaktkurse österreichweit: 1) Baustellentraining „Alles dicht?“ 3 Stunden vor Ort 2) Wir bauen Energieeffizienz Nächste Runde 3) Der Baustellen-Qualitäts-Coach 4) Sanierung alter Bausubstanz Vertiefungskurs 5) Haustechnik in der Baustellenpraxis
    Ziele:
    Erweiterung der Kenntnisse von gewerkeübergreifendem luftdichtem Bauen von Niedrigstenergiehäusern
    Zielgruppe:
    Baumeister, Maurer, Zimmerer, Elektriker, HKLS-Personal, Fenstereinbau, Spengler...
    Voraussetzungen:
    mindestens 5 Teilnehmer Kurse in ganz Österreich möglich

    Institut:
    Innovative Gebäude Österreich

    Wo:
    Wien, Salzburg, Klagenfurt möglich, weitere Orte auf Anfrage, wenn mind. 5 Teilnehmer gefunden werden

  • ab 13.04.2021
    Grundlagen der Elektrotechnik - Wirkungen des elektrischen Stroms auf den Menschen - Erste Hilfe bei Elektrounfällen - Gefahren des elektrischen Stroms - Messung und Prüfung - Grundlagen der Elektroinstallationstechnik - Materialkunde - Leitungsschutz, Schmelzsicherungen, Leitungsschutzschalter - Schutzmaßnahmen - Elektrotechnikgesetz, ÖVE-Vorschriften - elektrotechnisches Prüfwesen - Errichtungsvorschriften für Niederspannungsanlagen - Prüfung der Schutzmaßnahmen - Reparatur von Geräten - praktische Übungen und Arbeiten in der Praxis - Arbeitstechniken - Installationsschaltungen.
    Ziele:
    Sie erwerben die notwendigen elektrotechnischen Grundlagen und Kenntnisse, um einfache Tätigkeiten im Sinne der Nebenrechte durchführen zu können, sowie Grundlagen für jene Bereiche, die teilweise mit Elektrotechnik konfrontiert sind. Diese Ausbildung ist auch Ihr Schritt zur unterwiesenen Person im Sinne der Elektroschutzverordnung ESV 2012. Ideal für Personen, die sich grundlegende Kenntnisse über Elektrotechnik aneignen wollen, z.B. Fachkräfte aus den Bereichen Tischlerei, Möbelhandel, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Mechatronik und Metalltechnik.
    Zielgruppe:
    Personen, die sich grundlegende Kenntnisse über Elektrotechnik aneignen wollen, z.B. Fachkräfte aus den Bereichen Tischlerei, Möbelhandel, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungstechnik sowie Mechatroniker/-innen, Schlosser/-innen, Landmaschinentechniker/-innen und Spengler/-innen.
    Voraussetzungen:
    Prüfung (mündlich, schriftlch und praktisch) vorgesehen (Buchungs-Nr. 56749). Kosten: € 60

    Institut:
    WIFI Wien

    Wo:
    WIFI Wien Währinger Gürtel 97 1180 Wien

    Wann:
    13.04.2021 - 18.05.2021

  • 5 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Einsatzbereitschaft
  • 1
    • Schwindelfreiheit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Trittsicherheit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Montageeinsätze
  • Arbeit mit Bauplänen
  • Blechlöten
  • Dachdecken
  • Dünnblechbearbeitung
  • Folienschweißen
  • Herstellung von Dach- und Fassadenblechen
  • Instandhaltung von Dach- und Fassadenblechen
  • Kältedämmung
  • Löten
  • Montage von Dach- und Fassadenblechen
  • Renovierung von Fassaden
  • Wärmedämmung