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DiplomierteR Gesundheits- und KrankenpflegerIn (Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege) auslaufend ab 31.12.2023

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.570,- bis € 2.260,- * Arbeitsmarkttrend: stark steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Gesundheits- und KrankenpflegerInnen pflegen kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen eigenverantwortlich (nach Maßgabe der ÄrztInnen) durch.

Je nach Qualifikation obliegt ihnen die Stationsleitung* des Pflegedienstes. Gesundheits- und KrankenpflegerInnen tragen die Gesamtverantwortung für den Pflegeprozess. Sie planen und führen die Pflegemaßnahmen durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen. Zudem erstellen sie Pflegegutachten und wirken im Rahmen des Qualitäts- und Risikomanagements mit.

Der Aufgabenbereich umfasst verschiedene Kompetenzbereiche:

  • Pflegerische Kernkompetenzen
  • Kompetenz bei Notfällen
  • Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Weiterverordnung von Medizinprodukten
  • Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam
  • Spezialisierungen

 

Zu den pflegerischen Kernkompetenzen gehören die eigenverantwortliche Erhebung des Pflegebedarfes sowie die Beurteilung der Pflegeabhängigkeit, die Diagnostik, Planung, Organisation, Durchführung, Kontrolle und Evaluation aller pflegerischen Maßnahmen (Pflegeprozess) sowie die Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung im Rahmen der Pflege sowie die Pflegeforschung.

Die Kompetenz bei Notfällen bezieht sich auf die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen (z.B. Herzdruckmassage und Beatmung, Durchführung der Defibrillation, Verabreichung von Sauerstoff) bis der Arzt oder die Ärztin eintrifft.

Im Rahmen der Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie verabreichen sie nach ärztlicher Anordnung z.B. Arzneimittel, Kontrastmittel, Infusionen oder Injektionen. Sie nehmen z.B. Blut ab, legen Magensonden, setzen bestimmte Katheter bei Frauen, wechseln die Dialyselösungen, verabreichen Vollblut oder Blutbestandteile, entfernen Drainagen, Nähte und Wundverschlussklammern. Sie legen Verbände, Bandagen, Orthesen und elektrisch betriebene Bewegungsschienen (bei vorgegebener Einstellung des Bewegungsausmaßes)an und bedienen medizinisch-technische Überwachungsgeräte.

Der multiprofessionelle Kompetenzbereich umfasst die pflegerische Expertise bei der Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Sozialberufen sowie anderen Berufen. Dazu gehört die Mitwirkung bei Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten und Unfällen sowie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, beim Aufnahme- und Entlassungsmanagement Sie wirken im Rahmen der Gesundheitsberatung und der Koordination des Behandlungs- und Betreuungsprozesses mit.

Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege können "setting- und zielgruppenspezifische" Spezialisierungen erwerben:

  • Kinder- und Jugendlichenpflege
  • Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
  • Intensivpflege
  • Kinderinensivpflege
  • Anästhesiepflege (Pflege während der Narkose)
  • Pflege bei Nierenersatztherapie
  • Pflege im Operationsbereich
  • Krankenhaushygiene
  • Wundmanagement und Stomaversorgung (Stoma ist ein künstlicher Darmausgang)
  • Hospitz- und Palliativversorgung (Linderung der Symptome, z.B. Schmerzen, bei unheilbaren Krankheiten)
  • Psychogeriatrische Pflege
  • Lehraufgaben (Unterrichtstätigkeit an einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege)
  • Führungsaugaben

 

*Für eine leitende Position ist eine spezielle Aus/Weiterbildung nötig, sowie Berufserfahrung und Führungskompetenz.

Gesundheits- und KrankenpflegerInnen pflegen kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen eigenverantwortlich (nach Maßgabe der ÄrztInnen) durch.

Je nach Qualifikation obliegt ihnen die Stationsleitung* des Pflegedienstes. Gesundheits- und KrankenpflegerInnen tragen die Gesamtverantwortung für den Pflegeprozess. Sie planen und führen die Pflegemaßnahmen durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen. Zudem erstellen sie Pflegegutachten und wirken im Rahmen des Qualitäts- und Risikomanagements mit.

Der Aufgabenbereich umfasst verschiedene Kompetenzbereiche:

  • Pflegerische Kernkompetenzen
  • Kompetenz bei Notfällen
  • Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Weiterverordnung von Medizinprodukten
  • Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam
  • Spezialisierungen

 

Zu den pflegerischen Kernkompetenzen gehören die eigenverantwortliche Erhebung des Pflegebedarfes sowie die Beurteilung der Pflegeabhängigkeit, die Diagnostik, Planung, Organisation, Durchführung, Kontrolle und Evaluation aller pflegerischen Maßnahmen (Pflegeprozess) sowie die Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung im Rahmen der Pflege sowie die Pflegeforschung.

Die Kompetenz bei Notfällen bezieht sich auf die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen (z.B. Herzdruckmassage und Beatmung, Durchführung der Defibrillation, Verabreichung von Sauerstoff) bis der Arzt oder die Ärztin eintrifft.

Im Rahmen der Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie verabreichen sie nach ärztlicher Anordnung z.B. Arzneimittel, Kontrastmittel, Infusionen oder Injektionen. Sie nehmen z.B. Blut ab, legen Magensonden, setzen bestimmte Katheter bei Frauen, wechseln die Dialyselösungen, verabreichen Vollblut oder Blutbestandteile, entfernen Drainagen, Nähte und Wundverschlussklammern. Sie legen Verbände, Bandagen, Orthesen und elektrisch betriebene Bewegungsschienen (bei vorgegebener Einstellung des Bewegungsausmaßes)an und bedienen medizinisch-technische Überwachungsgeräte.

Der multiprofessionelle Kompetenzbereich umfasst die pflegerische Expertise bei der Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Sozialberufen sowie anderen Berufen. Dazu gehört die Mitwirkung bei Maßnahmen zur Verhütung von Krankheit…

  • 12 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Diskretion
  • Einsatzbereitschaft
  • Frustrationstoleranz
  • Führungsqualitäten
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Lernbereitschaft
  • 1
    • Vernetztes Denken
  • 1
    • Konfliktfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Vorausschauendes Denken
  • 16 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Ausbildung im basalen und mittleren Management gemäß § 72 GuKG
  • Altenpflege
  • Führerschein B
  • Geriatrie
  • Health Care Management
  • Mobile Hauskrankenpflege
  • Notfallmedizin
  • Palliativpflege
  • Pflegedokumentation
  • Pflegeevaluation
  • Pflegemanagement
  • Präventive Pflegemaßnahmen
  • Sonderausbildung in Anästhesiepflege
  • Sonderausbildung in Intensivpflege
  • Sonderausbildung in Pflege im Operationsbereich