ForstwartIn

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.660,- bis € 2.640,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Forstwart(e)innen beaufsichtigen und kontrollieren im Auftrag der zuständigen FörsterInnen alle jene im Forst anfallenden Arbeiten, die von ForstfacharbeiterInnen durchgeführt werden. Ist im Forst eine Baumschlägerung vorzunehmen, so stellen die ForstwartInnen eine Arbeitsgruppe zusammen. Sie planen und überwachen die Schlägerung und sorgen für den fachgerechten Abtransport der Stämme. Nach den Schlägerungsplänen, die von FörsterInnen, ForstmeisterInnen oder von der zuständigen Forstverwaltung erstellt werden, grenzen die ForstwartInnen den Schlägerungsbereich ab. Sie unterrichten die ForstarbeiterInnen, an welcher Stelle des Schlägerungsbereiches mit der Schlägerung begonnen und in welche Richtung sie weitergeführt werden soll. Die ForstwartInnen geben weiters die Art des durchzuführenden Schlages (Kahlschlag oder Einzelstammnutzung) an. Beim Kahlschlag ist innerhalb eines Schlägerungsbereiches jeder Baum zu fällen. Bei der Einzelstammnutzung wird nur ein Teil der Bäume gefällt (z.B. jeder 5. Baum). Je nachdem mit welchen Maschinen und Geräten der Abtransport der Stämme erfolgt, legen die ForstwartInnen die Schlägerungsmethode fest. Wird z.B. der Transport der Stämme mit einem Seilkran durchgeführt, so ist noch vor der Schlägerung ein Seil um den Baum zu legen. Werden die Stämme mit einem Traktor abtransportiert, so zerteilen die ForstarbeiterInnen den Baumstamm am Schlägerungsort. ForstwartInnen planen und überwachen auch Aufforstungsarbeiten. Sie geben den ArbeiterInnen an, in welchen Abständen zueinander die Jungbäume anzupflanzen sind. Zum Aufgabenbereich der ForstwartInnen zählt weiters die Betreuung und Pflege der Jungpflanzen.

Forstbetriebe unter 500 Hektar Wald werden zum Teil von ForstwartInnen selbstständig geführt. In diesem Fall übernehmen sie auch Aufgaben der FörsterInnen, z.B. die Erstellung von Schlägerungs- und Aufforstungsplänen. Bei der Anfertigung von Landkarten über das Waldgebiet führen sie die dabei erforderlichen Vermessungsarbeiten durch.

Sie sind außerdem für verwaltungstechnische Tätigkeiten der Betriebsführung (z.B. die Lohnverrechnung oder das Schreiben von Rechnungen bzw. Lieferscheinen) zuständig. Das Aufgabengebiet der ForstwartInnen erstreckt sich schließlich auch auf verwaltungstechnische und beratende Funktionen in Landwirtschaftskammern und Behörden sowie in genossenschaftlichen Verbänden. Zudem sind ForstwartInnen im Holzhandel als Ein- oder VerkäuferInnen oder in landwirtschaftlichen Schulen als LehrerInnen tätig.

Gerade im Bereich des Umweltschutzes ergibt sich für ForstwartInnen zusätzlicher Wissensbedarf. Das „Ökosystem Wald“ und der Bereich der Schädlingsbekämpfung sind für ForstwartInnen wichtige Einsatzgebiete.

Forstwart(e)innen beaufsichtigen und kontrollieren im Auftrag der zuständigen FörsterInnen alle jene im Forst anfallenden Arbeiten, die von ForstfacharbeiterInnen durchgeführt werden. Ist im Forst eine Baumschlägerung vorzunehmen, so stellen die ForstwartInnen eine Arbeitsgruppe zusammen. Sie planen und überwachen die Schlägerung und sorgen für den fachgerechten Abtransport der Stämme. Nach den Schlägerungsplänen, die von FörsterInnen, ForstmeisterInnen oder von der zuständigen Forstverwaltung erstellt werden, grenzen die ForstwartInnen den Schlägerungsbereich ab. Sie unterrichten die ForstarbeiterInnen, an welcher Stelle des Schlägerungsbereiches mit der Schlägerung begonnen und in welche Richtung sie weitergeführt werden soll. Die ForstwartInnen geben weiters die Art des durchzuführenden Schlages (Kahlschlag oder Einzelstammnutzung) an. Beim Kahlschlag ist innerhalb eines Schlägerungsbereiches jeder Baum zu fällen. Bei der Einzelstammnutzung wird nur ein Teil der Bäume gefällt (z.B. jeder 5. Baum). Je nachdem mit welchen Maschinen und Geräten der Abtransport der Stämme erfolgt, legen die ForstwartInnen die Schlägerungsmethode fest. Wird z.B. der Transport der Stämme mit einem Seilkran durchgeführt, so ist noch vor der Schlägerung ein Seil um den Baum zu legen. Werden die Stämme mit einem Traktor abtransportiert, so zerteilen die ForstarbeiterInnen den Baumstamm am Schlägerungsort. ForstwartInnen planen und überwachen auch Aufforstungsarbeiten. Sie geben den ArbeiterInnen an, in welchen Abständen zueinander die Jungbäume anzupflanzen sind. Zum Aufgabenbereich der ForstwartInnen zählt weiters die Betreuung und Pflege der Jungpflanzen.

Forstbetriebe unter 500 Hektar Wald werden zum Teil von ForstwartInnen selbstständig geführt. In diesem Fall übernehmen sie auch Aufgaben der FörsterInnen, z.B. die Erstellung von Schlägerungs- und Aufforstungsplänen. Bei der Anfertigung von Landkarten über das Waldgebiet führen sie die dabei erforderlichen Vermessungsarbeiten durch.

Sie sind außerdem für verwaltungstechnische Tätigkeiten der Betriebsführung (z.B. die Lohnverrechnung oder das Schreiben von Rechnungen bzw. Lieferscheinen) zuständig. Das Aufgabengebiet der ForstwartInnen erstreckt sich schließlich auch auf verwaltungstechnische und beratende Funktionen in Landw…

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Kaufmännisches Verständnis
  • Organisationstalent
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Technisches Verständnis
  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen
  • Marketingkenntnisse
  • Waldbewirtschaftungskenntnisse
  • Forstschutz
  • Forstverwaltung
  • Jagdliche Reviereinrichtungen
  • Kaufmännisches Grundwissen
  • Kulturtechnik
  • Landmaschinentechnik
  • Lawinenverbauung
  • Natur- und Landschaftsschutzrecht