NahrungsmittelanalytikerIn

Berufsbereiche: Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau / Lebensmittel / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.760,- bis € 2.850,- * Arbeitsmarkttrend: stark steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

NahrungsmittelanalytikerInnen befassen sich mit der systematischen Untersuchung von Nahrungsmitteln, Getränken, Genussmittel, Rohmaterialien, Zusatzstoffen, Zwischen- und Fertigprodukten.

Nahrungsmittel sind komplexe Gemische von Nährstoffen. Ziel dieser Analyse ist die Optimierung der Herstellungsprozesse und der Qualität. Analysiert werden vor allem Nährwertprofile (Zucker, Fett Calcium), Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, antioxidative Wirkung, unerwünschte oder schädliche Substanzen.

NahrungsmittelanalytikerInnen setzten verschiedene Verfahren ein: Sie führen sensorische Untersuchungen durch um den Geruch und die Konsistenz zu ermitteln. Sie setzen mikroskopische, mikrobiologisch-hygienische, gentechnische sowie chemisch-analytische Verfahren ein, wie etwa Chromatographie und Spektroskopie*.

Im Bereich chemisch-analytischer Verfahren pprüfen sie genetisch veränderte oder modifizierte Nahrungsmittel wie etwa Gemüsemais oder Fettersatzstoffe. Dies dient der Untersuchung auf stoffliche und mikrobielle Risiken (Salmonellen, Listerien, Bakterien) und Allergene. Risikoanalysen betreffen die Herkunftssicherung, die Aufrechterhaltung der Kühlkette, die Einhaltung von Grenzwerten, z.B. bei Schwermetallen. Sie müssen auch umweltbedingte oder herstellungsbedingte Kontaminanten analysieren z.B. Acrylamid in Kartoffelchips.

Lebensmittelkontrolle unterliegt strengen Verordnungen, Richtlinien und Standards (HACCP). Verordnungen dienen den Schutz der öffentlichen Gesundheit und betreffen z.B. die amtliche Überwachung für zum Verzehr bestimmte Erzeugnisse tierischen Ursprungs, z.B. Arsen in Meeresfrüchten und Milcherzeugnissen.

NahrungsmittelanalytikerInnen dokumentieren und archivieren die Prüfprotokolle. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools.

Siehe auch die Berufe LebensmitteltechnikerIn, Mikrobiologin, BiotechnologIn oder den Lehrberuf LebensmitteltechnikerIn.

 

*Spektroskopie: Verfahren um anhand des Spektrums (Farbzerlegung) von Lichtquellen, z.B. die Zusammensetzung einer Probe zu ermitteln.

Die wichtigsten chromatografischen Methoden sind die Papier-, Dünnschicht-, Säulen- und Gaschromatografie. Sie dienen zur Trennung von Stoffgemischen für Analysezwecke. Moderne chromatografische Analysenmethoden nutzt man zum Nachweis kleinster Stoffmengen z.B. in der Dopinganalytik und Kriminalistik.

NahrungsmittelanalytikerInnen befassen sich mit der systematischen Untersuchung von Nahrungsmitteln, Getränken, Genussmittel, Rohmaterialien, Zusatzstoffen, Zwischen- und Fertigprodukten.

Nahrungsmittel sind komplexe Gemische von Nährstoffen. Ziel dieser Analyse ist die Optimierung der Herstellungsprozesse und der Qualität. Analysiert werden vor allem Nährwertprofile (Zucker, Fett Calcium), Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, antioxidative Wirkung, unerwünschte oder schädliche Substanzen.

NahrungsmittelanalytikerInnen setzten verschiedene Verfahren ein: Sie führen sensorische Untersuchungen durch um den Geruch und die Konsistenz zu ermitteln. Sie setzen mikroskopische, mikrobiologisch-hygienische, gentechnische sowie chemisch-analytische Verfahren ein, wie etwa Chromatographie und Spektroskopie*.

Im Bereich chemisch-analytischer Verfahren pprüfen sie genetisch veränderte oder modifizierte Nahrungsmittel wie etwa Gemüsemais oder Fettersatzstoffe. Dies dient der Untersuchung auf stoffliche und mikrobielle Risiken (Salmonellen, Listerien, Bakterien) und Allergene. Risikoanalysen betreffen die Herkunftssicherung, die Aufrechterhaltung der Kühlkette, die Einhaltung von Grenzwerten, z.B. bei Schwermetallen. Sie müssen auch umweltbedingte oder herstellungsbedingte Kontaminanten analysieren z.B. Acrylamid in Kartoffelchips.

Lebensmittelkontrolle unterliegt strengen Verordnungen, Richtlinien und Standards (HACCP). Verordnungen dienen den Schutz der öffentlichen Gesundheit und betreffen z.B. die amtliche Überwachung für zum Verzehr bestimmte Erzeugnisse tierischen Ursprungs, z.B. Arsen in Meeresfrüchten und Milcherzeugnissen.

NahrungsmittelanalytikerInnen dokumentieren und archivieren die Prüfprotokolle. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools.

Siehe auch die Berufe LebensmitteltechnikerIn, Mikrobiologin, BiotechnologIn oder den Lehrberuf LebensmitteltechnikerIn.

 

*Spektroskopie: Verfahren um anhand des Spektrums (Farbzerlegung) von Lichtquellen, z.B. die Zusammensetzung einer Probe zu ermitteln.

Die wichtigsten chromatografischen Methoden sind die Papier-, Dünnschicht-, Säulen- und Gaschromatografie. Sie dienen zur Trennung von Stoffgemischen für Analysezwecke. Moderne chromatografische Analysenmethoden nutzt man zum Nachw…

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • HACCP
  • Kalkulation
  • Lebensmittelchemie
  • Lebensmittelhygiene
  • Lebensmittelkonservierung
  • Lebensmitteluntersuchung
  • Messtechnik
  • Produktionsablaufplanung
  • Produktionssteuerung
  • Rezepturen entwickeln
  • Verpackungstechnik